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Unihockey NLA

Kein Ustermer Spiel für die Galerie – dafür drei Punkte

Der UHC Uster setzt sich beim noch punktlosen NLA-Schlusslicht Thun 7:5 durch.

Redaktion
Züriost
Montag, 27. September 2021, 00:08 Uhr Unihockey NLA
Martin Prazan hatte entscheidenden Anteil am Ustermer Sieg.
Archivfoto: Robert Pfiffner

Der UHC Uster kann sich auswärts in Thun 7:5 durchsetzen. Dies, nachdem man tags zuvor im NLA-Kantonsderby gegen Rychenberg Winterthur mit demselben Resultat noch den Kürzeren gezogen hatte.

«Uns war bewusst, dass es kein Spiel für die Galerie, sondern ein Riesenfight werden wird. Allerdings wurden die Thuner nur gefährlich, wenn wir sie mit eigenen Fehlern dazu eingeladen haben», bilanzierte Usters Captain Tobias Ledergerber nach dem zweiten Saisonsieg.

Thun nie entscheidend distanziert

Tatsächlich entwickelte sich von Beginn weg eine körperbetont geführte Partie mit zahlreichen Abschlussversuchen. Dabei lagen die Ustermer zwar mit bis zu drei Toren voraus, sie konnten den Gegner jedoch dennoch nie entscheidend distanzieren.

Und diese Hartnäckigkeit wurde in der 45. Minute mit dem Ausgleich zum 5:5 belohnt. Wohl mitentscheidenden Charakter in dieser Begegnung hatte dann aber die postwendende Antwort von Markus Kulmala, der mit dem 6:5 die Euphorie der Berner Oberländer zu dämpfen wusste. Die folgende zweiminütige Überzahl konnten die Ustermer noch nicht zur Vorentscheidung nutzen, zudem sah Filip Karlsson seinen Schuss zwei Sekunden nach Ablauf der Thuner Strafe vom Pfosten zurückprallen.

Für die Siegsicherung war so erst Jean-Luc Klöti in der vorletzten Minute mit dem siebten Treffer besorgt. (uhcu)

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