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Alle Spiele der 1. Liga

«Pfanni» zeigt Comeback-Qualitäten

Wer ist das beste Erstliga-Unihockey-Team aus der Region - Pfannenstiel, der UHC Laupen oder die Glattal Falcons? Hier sind die aktuellsten Matchberichte.

Redaktion
Züriost
Montag, 20. September 2021, 14:56 Uhr Alle Spiele der 1. Liga
Pfannenstiel-Goalie Marco Mangia hatte gegen Bülach reichlich Arbeit.
Archivfoto: Christian Merz

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20. September: Bülach Floorball - Pfannenstiel 7:6 n.V.

Der UHC Pfannenstiel unterlag in der zweiten Runde auswärts nach schwachem Start Bülach Floorball 6:7 nach Verlängerung. Der Oberländer Erstligist zeigte im Unterland Comeback-Qualitäten, indem er ein 0:3 und später auch das 3:5 wettmachte. Das Happy-End aber blieb aus. Obwohl «Pfanni» in der Verlängerung mehr Spielanteile besass, ergatterte sich Bülach dank Mario Meiers Tor in der 69. Minute den Zusatzpunkt. 

«Wir hatten sicherlich nicht unseren besten Tag», gab Pfannenstiel-Spieler Thiemo Scharfenberger hinterher zu. «Der Anfang war schwach, doch wir haben eine gute Aufholjagd gezeigt, die leider am Schluss nicht belohnt wurde.»

Alles auf eine Karte gesetzt

Pfannenstiel startete fahrig. Schon nach 23 Sekunden lagen die Oberländer 0:1 hinten, nach 14 Minuten stand es 0:3. Bis Mitte des zweiten Abschnitts hatten die Gäste den Rückstand zwar wieder abgetragen, gerieten danach aber trotz mehr Ballbesitz 3:5 in Rücklage. In der 59. Minute lag Pfannenstiel 5:6 hinten. Dann ersetzten die Gäste den Goalie durch einen sechsten Feldspieler. Nur fünf Sekunden brauchten sie danach: Florian Hafner spielte quer zu Florian Nideröst – 6:6. (zo) 

20. September: Laupen - Glattal Falcons 7:2 u. Laupen - Bülach 4:8

Erstligist UHC Laupen hat sein Wochenendprogramm mit zwei Spielen mit einer ausgeglichenen Bilanz beendet. Die Laupner bezwangen erst daheim die Glattal Falcons deutlich 7:2. Tags darauf unterlagen die Oberländer dann in der eigenen Halle Bülach 4:8. Die auf ihre Konterstärke setzenden Laupner hielten lange mit. Erst sieben Minuten vor Schluss kassierten sie das vorentscheidende 4:6, als Alireza Tahmasebi für die spielbestimmenden Gäste im Nachsetzen traf. Zuvor hatte das Heimteam, bei dem Goalie Stefan Kistler eine starke Leistung zeigte, dreimal einen Rückstand wieder wettgemacht. Im letzten Drittel aber schwanden bei den Laupnern zusehends die Kräfte.

Drei Tore in drei Minuten

Im Duell gegen die Glattal Falcons nahmen die Zahlen 27, 28 und 29 eine zentrale Rolle ein. In jenen Minuten verdoppelte der UHC Laupen seinen Vorsprung und machte aus seinem 3:0 ein beruhigendes 6:0. Die Partie hatte für Laupen gut begonnen. Mit einem Doppelschlag brachten Robin Treichler und Pascal Luginbühl ihr Team schon in der Anfangsphase in Führung. Es war die Basis für den zweiten Laupner Sieg der Saison. (zo) 

11. September: Pfannenstiel - Vipers InnerSchwyz 9:3

Vor 135 lautstarken Fans ist der UHC Pfannenstiel mit einem abgeklärten Auftritt in die Qualifikation gestartet. Er bezwang in Egg die Vipers InnerSchwyz souverän 9:3. Pfannenstiel trat von Beginn weg spielbestimmend auf und erhöhte das ­Skore kontinuierlich. «Es war eine solide Leistung mit Verbesserungspotenzial», fasste Florian Nider­öst zusammen. 

Das Heimteam startete zielstrebig, während sich die Vipers vorerst auf ihre Defensive konzentrierten. In der 10. Minute brachte Tim Bartenstein Pfannenstiel mit einem satten Schuss aus der Halbdistanz in Führung. Noch im ersten Drittel lenkte das Heimteam das Spiel in seine Bahn. Simon Suter (16.) nutzte erst die Verwirrung in der Gästeabwehr, zwei Minuten darauf spielte Fabio Luchsinger mit einem tollen Pass Roman Weber frei – 3:0. 

Studer hält zwei Penaltys

Nachdem der Gastgeber im Startdrittel dem Gegner noch zu ­viele Gegenstösse zugestanden hatte, trat er nach der ersten Pause abgeklärter auf und gestand den Vipers nur noch wenig Ballbesitz zu. Bis auf 5:0 erhöhte der Oberländer Erstligist, ehe die Gäste nach einem Freistoss erstmals trafen. Die Reaktion auf den Gegentreffer fiel allerdings unverzüglich aus. Nideröst verwertete kurz darauf eine schöne Vorlage von Florian Hafner zum 6:1. 

Das Heimteam liess auch in der Folge keine Spannung mehr aufkommen. Die Mannschaft von Trainer Marc Werner erhöhte bis auf 9:3. Der Schlusspunkt ge­hörte aber «Pfanni»-Goalie Renato Studer. Nachdem er kurz vor Spielhälfte bereits den Penalty von Marco Gwerder abgewehrt hatte, parierte er 15 Sekunden vor dem Ende auch den zweiten Vipers-Penalty, indem er den Versuch des Finnen Oliver Bäcks­backa entschärfte. (zo) 

11. September: Frauenfeld - Laupen 5:6 n.V.

Der UHC Laupen hat bei seinem ersten Meisterschaftsspiel der Erstliga-Saison zwei Punkte aus Frauenfeld mit nach Hause genommen. Die Laupner gewannen im Thurgau 6:5 nach Verlängerung, nachdem sie sich erst kurz vor Ablauf des dritten Drittels in die Overtime gerettet hatten. In der 59. Minute erzielte Pascal Luginbühl aus spitzem Winkel das 5:5. Der Siegtreffer gelang danach Marc Treichler in der letzten Minute der Verlängerung. In der regulären Spielzeit hatte Laupen erst 2:0 vorgelegt, ehe sich die Frauenfelder ab dem zweiten Drittel steigerten und zurück in die Partie fanden. Danach wechselte die Führung hin und her. (zo)
 

10. September: Glattal Falcons - Bassersdorf Nürensdorf 3:8

Als erstes Team aus der Region starteten die Glattal Falcons bereits am Freitag in die Saison. Aber die Glattaler, deren oberstes Ziel der Ligaerhalt ist, mussten einen missglückten Saisonstart hinnehmen. Sie unterlagen daheim Bassersdorf Nürensdorf 3:8. Die Unterländer waren von Beginn weg spielbestimmend. Die Falcons aber blieben mit ihren Kontern gefährlich und hielten die Partie länger offen. Bis zur 28. Minute lagen sie nur 2:3 im Hintertreffen. Drei Gegentreffer innerhalb von wenigen Minuten waren danach aber des Schlechten zu viel für das Heimteam. Nach zwei Dritteln und beim Stand von 2:7 war die Begegnung entschieden. (zo)

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