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Bitteres Rennen für Hinwiler Team

Giovinazzi erst brillant, dann im Pech

Noch nie ging Antonio Giovinazzi so weit vorne in ein Rennen. Doch trotz Startplatz 7 ging der Italiener im Hinwiler Team Alfa Romeo am Ende leer aus.

Florian
Bolli
Sonntag, 05. September 2021, 17:00 Uhr Bitteres Rennen für Hinwiler Team
Antonio Giovinazzi fuhr in Zandvoort stark, aber glücklos.
Foto: Sauber Motorsport

Es hätte ein so schönes Wochenende werden können für das Hinwiler Team Alfa Romeo. In Zandvoort, wo erstmals nach 36 Jahren wieder ein GP der Niederlande stattfindet, zeigt Antonio Giovinazzi ein hervorragendes Qualifying – und hat dann im Rennen Pech.

Von Startplatz 7 geht der Italiener ins Rennen – so weit vorne wie noch nie in seiner Karriere in ein Rennen. Endlich scheint es, als könnte Alfa Romeo wieder einmal aus eigener Kraft punkten. Der Start geling Giovinazzi gut, er greift zwischenzeitlich den auf Rang 6 fahrenden Carlos Sainz im Ferrari an. Im Getümmel der Startrunde hält er sich schadlos, wird aber zurückgereicht – in erster Linie, weil ihn Konkurrenten zu Bremsmanövern zwingen. Knapp verhindert er so eine Kollision mit Fernando Alonso.

Noch wartet er auf einen neuen Vertrag

Danach fährt er auf Rang 10, hat George Russell im Williams hinter ihm problemlos im Griff und verteidigt die Punkteposition auch in der ersten Boxenstopprunde. Doch nur wenige Runden nach dem ersten Reifenwechsel fährt Giovinazzi erneut an die Box wegen eines Reifenschadens. Alle Hoffnungen auf Punkte sind damit zunichte gemacht für den Italiener, der noch immer auf eine Vertragsverlängerung in Hinwil hofft. Am Ende wird er 14. – macht mit seiner Leistung aber durchaus Werbung in eigener Sache.

Robert Kubica, der den positiv auf Corona getesteten Kimi Räikkönen vertritt, kommt einen Rang hinter Giovinazzi ins Ziel – als Zweitletzter.

Verstappen bringt Holländer in Wallungen

An der Spitze brilliert in Zandvoort Max Verstappen. Mit seinem Start-Ziel-Sieg bringt der Holländer die frenetischen Fans in Wallungen – und sich selber in der WM-Wertung wieder in Führung. Titelverteidiger Lewis Hamilton probierte auch in taktischer Hinsicht alles, doch Verstappen und Red Bull befinden sich derzeit in unschlagbarer Form.

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