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Tösstaler Bob-Anschieber

«Ich habe im athletischen Bereich nochmals zugelegt»

Bob-Anschieber Dominik Schläpfer will mit seinem Team an die Olympischen Winterspiele 2022 nach Peking. Um dieses Ziel zu erreichen macht der 27-Jährige aus Wila in den Sommermonaten viel Kraft- und Sprinttraining. Und weil im Bobsport gerade der Start wichtig ist, wird dieser auf der Anschiebebahn perfektioniert.

Redaktion
Züriost
Mittwoch, 25. August 2021, 16:30 Uhr Tösstaler Bob-Anschieber

Der Bobfahrer wird im Sommer gemacht. Im Winter muss er sich beweisen. Das weiss der Tösstaler Anschieber Dominik Schläpfer. Derzeit befindet er sich mit dem Team um Pilot Simon Friedli in Oberhof (GER), um auf einer vereisten Anschiebebahn zu trainieren. Überhaupt hat die Crew ihren Aufwand nochmals erhöht. Der Grund: Die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking.

«Ich war in der Sommervorbereitung schon sechs Wochen im Trainingslager», sagt Schläpfer. So beispielsweise in Filzbach, wo das Team dank der neuen Anschiebestrecke beste Bedingungen vorfindet. 

Schläpfers Fokus gilt derzeit wegen Olympia fast ganz dem Sport. Zwar hat er im Herbst noch Semesterprüfungen für sein Studium. Im Vergleich zum Vorjahr arbeitet er aber nicht mehr parallel.

Für ihn scheint es sich auszuzahlen. «Ich habe im athletischen Bereich nochmals zugelegt», ist der 27-Jährige aus Wila überzeugt. Und nicht zu kurz kommt dadurch auch die Erholung. 

Hinsichtlich Olympia sieht es für das Friedli-Team gut aus. Zur Qualifikation ist im Zweierbob noch ein Top-8-Platz im Weltcup nötig – im grossen Schlitten braucht es zwei Klassierungen in diesem Bereich. «Wir sind im Vierer in der letzten Saison auch in die Top 8 gefahren», blickt Schläpfer zuversichtlich nach vorne.

Und doch wird nichts dem Zufall überlassen. Den gesamten Oktober verbringt das Team nämlich in China, um auf der neuen Olympia-Bahn die ersten Fahrten zu bestreiten. (dsc)

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