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Ustermer OL-Läufer

Rancan überzeugt beim WM-Debüt

Riccardo Rancan ist an der WM in Tschechien im Sprint auf den 7. Platz gelaufen. Zu einer Medaille fehlten ihm nur neun Sekunden.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 04. Juli 2021, 14:42 Uhr Ustermer OL-Läufer
Riccardo Rancan wusste sich im Sprint-Final gegenüber der Qualifikation zu steigern und klassierte sich in den Top Ten.
Foto: Swiss Orienteering/Rémy Steinegger

Das Ergebnis wecke bei ihm den Hunger auf mehr. So jedenfalls lautete das Fazit von WM-Neuling Riccardo Rancan nach dem Sprint, mit dem die Titelkämpfe in Tschechien eröffnet wurden.

Der Ustermer qualifizierte sich in der Kleinstadt Terezin nach einem grossen Fehler in der Qualifikation zwar nur knapp für den Final. In diesem gelang ihm dann aber eine grosse Steigerung und Rancan zeigte, was in ihm steckt. Danach hielt er zufrieden fest: «Ich bin glücklich mit meiner Leistung.» 

Rancan lief bei seiner WM-Premiere als Siebter in die Top Ten – als einer von vier Schweizern. Von seinen Teamkollegen blieb einzig Florian Howald (6.) vor Rancan – um lediglich zwei Sekunden.

Doch nicht nur der Abstand auf Howald war klein. Ein Blick auf alle Zeiten zeigt, wie nahe Rancan den Medaillen kam. Nur neun Sekunden fehlten dem 25-Jährigen auf den Bronzeplatz.

Festung als Herausforderung

Die Goldmedaille gewann der 23-jährige schwedische Aussenseiter Isac von Krusenstierna. Er nahm Rancan bei einer Wettkampfzeit von 13:46 Minuten 22 Sekunden ab.

Hinter ihm liefen Kasper Fosser (Norwegen) und Tim Robertson (Neuseeland) auf die Ränge zwei und drei. Insgesamt hatten die Männer eine Bahn von 3,9 Kilometer Länge mit 24 Posten und 40 Höhenmetern zu absolvieren.

Terezin liegt rund 60 Kilometer nördlich von Prag und ist von einer im 18. Jahrhundert errichteten sternförmigen Festungsanlage umgeben. Das System von Mauern, Tunnels und Wassergräben machte den Sprint denn auch zu einer Herausforderung. (ome)
 

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