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10. Rang in Monaco

Giovinazzi sorgt für den ersten Sauber-Punkt

Die Punkteflaute hat ein Ende: Antonio Giovinazzi holt als 10. in Monaco den ersten Sauber-Punkt in dieser Saison.

Florian
Bolli
Sonntag, 23. Mai 2021, 21:11 Uhr 10. Rang in Monaco
Erfolg vor grosser Kulisse: Antonio Giovinazzi punktet in Monaco.
Foto: Keystone

Der Punkte-Bann ist gebrochen. Im fünften Saisonrennen holt das Hinwiler Team Alfa Romeo erstmals in diesem Jahr einen WM-Punkt. Antonio Giovinazzi war als Zehnter in Monaco dafür verantwortlich, dass nun nicht mehr drei, sondern nur noch zwei Teams (Williams und Haas) punktelos sind. Direkt hinter dem Italiener klassierte sich mit anderthalb Sekunden Abstand Kimi Räikkönen auf dem 11. Rang.

Das positive Resultat für die Hinwiler hatte sich schon in den Trainings abgezeichnet, und ein Punkterang war realistisch geworden, nachdem sich Giovinazzi am Samstag im Qualifying den 10. Startplatz gesichert hatte – der Vorstoss in den dritten Teil der Qualifikation war ebenfalls eine Saisonpremiere.

Im Rennen in den Strassenschluchten von Monaco, wo Überholen kaum möglich ist, konnte sich der Italiener aber trotz den Ausfällen von Charles Leclerc (Ferrari) und Valtteri Bottas (Merdedes) nicht verbessern. An der Box verlor er zwei Ränge an Esteban Ocon (Alpine) und Lance Stroll (Aston Martin), deren Strategie-Poker aufging. In der Schlussphase des Rennens klebte Giovinazzi dann quasi am Heck von Ocon – überholen konnte er den Franzosen aber nicht. 

«Auf einer anderen Strecke, wo man überholen kann, hätte ich Achter werden können», sagte Giovinazzi zwar, zeigte sich aber doch zufrieden. «Wir haben grosse Fortschritte gemacht, und dieser Punkt motiviert uns noch viel mehr.» 

Für Teamchef Frédéric Vasseur war der WM-Punkt «endlich das Resultat, das wir verdienen. Die Pace an diesem Wochenende hat gezeigt, welche Fortschritte wir gemacht haben».  

Verstappen übernimmt WM-Führung

Den Sieg in Monaco sicherte sich Max Verstappen im Red Bull vor Carlos Sainz (Ferrari) und Lando Norris (McLaren). Der Holländer übernahm damit die Führung in der WM von Lewis Hamilton. Der Titelverteidiger im Mercedes musste sich mit Rang 7 zufriedengeben.

Besonders frustrierend verlief das Wochenende für Charles Leclerc. Der Ex-Sauber-Pilot aus Monaco sicherte sich am Samstag die Pole Position, am Sonntag versagte sein Ferrari aber den Dienst – er schaffte es nicht einmal in die Startaufstellung. 

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