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Athlet des SC Uster Wallisellen

Starker EM-Auftritt von Djakovic

Antonio Djakovic hat an der EM in Budapest über 400 m Crawl den Landesrekord gleich zweimal unterboten. Er glänzte mit dem 6. Rang.

Agentur
sda
Montag, 17. Mai 2021, 13:27 Uhr Athlet des SC Uster Wallisellen
Die Form stimmt: Antonio Djakovic lieferte am ersten EM-Tag starke Leistungen ab.
Foto: Keystone

Antonio Djakovic sorgte am ersten EM-Wettkampftag der Schwimmer in Budapest für das erste Schweizer Highlight. Der 18-jährige Athlet des SC Uster Wallisellen belegte den 6. Rang.

Er unterbot im EM-Final über 400 m Crawl – der Distanz, auf welcher er vor knapp zwei Jahren in Kasan Junioren-Europameister geworden war – seinen erst am Vormittag aufgestellten Schweizer Rekord gleich nochmals.

In 3:46,54 war der Athlet des SC Uster Wallisellen um 0,69 Sekunden schneller als im Vorlauf, wo er von allen 49 Startenden die beste Zeit erreicht hatte.

Gold ging an den Russen Martin Maljutin, der fast zweieinhalb Sekunden schneller war als Djakovic.

Für diesen war statt EM-Rang 6 die Tatsache wichtiger, auf einer zweiten Einzel-Distanz die A-Limite für die Olympischen Spiele unterboten zu haben.

«Top acht in Europa und die Olympia-Limite geschafft, das ist eine sehr gute Leistung von mir.»

Antonio Djakovic

Im April hatte der erst 18-jährige Schwimmer vom SC Uster Wallisellen bereits die für Tokio geforderte Marke über 200 m Crawl erfüllt. Fast alles sei nach Plan gelaufen, befand Djakovic.

«Top acht in Europa und die Olympia-Limite geschafft, das ist eine sehr gute Leistung von mir», sprach er sich das angebrachte Lob gleich selbst aus.

Wie Djakovic über 400 m Crawl überzeugte auch die 4x100-m-Crawlstaffel der Männer. Roman Mityukov, Nils Liess, Noè Ponti und Djakovic schlugen im von den Russen überlegen gewonnenen Final in 3:13,41 an. Damit senkten die Schweizer den erst im Vorlauf in gleicher Besetzung geschwommenen Rekord nochmals um 1,31 Sekunden.

Insgesamt verbesserte das Swiss-Aquatics-Quartett am EM-Eröffnungstag die nationale Bestmarke, die zuvor seit der WM 2009 in Rom Bestand gehabt hatte, um 2,72 Sekunden.

Diese Staffel hat damit beste Aussichten, sich über die nun erreichte Zeit einen der vier verbliebenen Quotenplätze für die Olympischen Spiele in Tokio zu sichern.

Auch Startschwimmer Mityukov liess sich zweimal Landesrekord notieren. Im Final war der 20-jährige Genfer in 48,20 nochmals um einen Hundertstel schneller als im Vorlauf, in welchem er Dominik Meichtrys Landesrekord gleich um 0,34 Sekunden unterboten hatte.

Mityukov – zuvor schon über 200 m Rücken für Tokio qualifiziert – blieb damit zweimal auch über 100 m Crawl unter der geforderten A-Limite für die Sommerspiele:

Schweizer Rekord für Ugolkova

Djakovics Klubkollegin Maria Ugolkova zeigte am ersten EM-Tag ebenfalls eine starke Leistung. Die SCUW-Athletin legte die 100 m Delfin in 58,56 Sekunden zurück und verbesserte so den siebenjährigen Schweizer Rekord der Gockhauserin Danielle Villars um 0,35 Sekunden.

Im Vergleich zum Vorlauf steigerte sich Ugolkova, deren Paradedisziplin die 200 m Lagen sind, damit um mehr als acht Zehntel. Als 11. der 16 Halbfinalistinnen verpasste die 31-Jährige den Einzug in den Final aber. (sda/zo)

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