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Bertschikerin an Kunstturn-EM

Siegenthaler verpasst ihr Ziel

Aus der Traum: Die Bertschikerin Stefanie Siegenthaler schafft an der Heim-EM in Basel die Qualifikation für den Mehrkampf-Final nicht.

Redaktion
Züriost
Mittwoch, 21. April 2021, 21:45 Uhr Bertschikerin an Kunstturn-EM
Stefanie Siegenthaler bei ihrer Bodenübung.
Foto: Keystone

Es hat nicht sein sollen: Stefanie Siegenthaler verpasste an der EM der Kunstturner in Basel den angestrebten Einzug in den Mehrkampffinal der besten 24 Turnerinnen klar. Die Bertschiker Nationalkader-Athletin vom TV Hinwil belegte in der Qualifikation den 45. Rang unter 107 Teilnehmerinnen.

Mit einem Punktetotal von 48,199 fehlten der 23-jährigen Oberländerin knapp zwei Zähler zur Teilnahme am Mehrkampffinal vom Freitag.

Früh im Wettkampf zurückgebunden

Siegenthaler hatte die Final-Qualifikation im Vorfeld als «grossen Traum» bezeichnet. Sicher und sauber turnen müsse sie dafür, hatte die Bertschikerin gesagt. Das gelang ihr nun, knapp anderthalb Jahre nach ihrem letzten Ernstkampf, nicht.

Nachdem Siegenthaler am Stufenbarren mit 12,200 Punkten gestartet war, zeichnete sich bereits am zweiten Gerät, dem Schwebebalken, nach einem Patzer und nur 11,700 Punkten ab, dass der Finaleinzug schwierig werden würde. Danach steigerte sie sich punktemässig zwar am Boden (11,933) sowie am Sprung (12,366), blieb aber dennoch chancenlos.

«Ich fühle mich müde»

«Leider ist mein Traum nicht wahr geworden. So viel hat gar nicht gefehlt», sagte Siegenthaler am Tag nach dem Wettkampf. «Die ganze Anspannung der letzten Wochen ist weg, ich fühle mich müde. Meine Nacht war auch nicht so toll, ich studierte zu viel, was ich hätte anders machen können.»

Nun wird Siegenthaler in Basel bleiben und Giulia Steingruber sowie die Schweizer Männer anfeuern. Ihr nächstes Ziel ist der World Challenge Cup im kroatischen Osijek im Juni.

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