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Unihockey Frauen NLA

Die Riders erweisen sich als Schnellstarterinnen

Wacher geht nicht: Die Floorball Riders schiessen gegen Frauenfeld in jedem Drittel nach jeweils wenigen Sekunden ein Tor. Letztlich gewinnen sie 5:3.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 07. März 2021, 11:45 Uhr Unihockey Frauen NLA
Schneller geht fast nicht: Riders-Verteidigiern Jasmin Bühler traf gegen Frauenfeld nach vier Sekunden zum 1:0.
Foto: PD

Die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti haben in der Playout-Serie gegen Frauenfeld auf 2:0 vorgelegt. Die Oberländer NLA-Frauen brauchen damit nach ihrem 5:3-Heimsieg nur noch einen weiteren Erfolg, um die Serie gegen die Thurgauerinnen für sich zu entscheiden.

Es wäre ein erfreulicher Abschluss der Meisterschaft für den Aufsteiger, der sich im zweiten Duell gegen aufsässige Gäste zu Beginn mit zahlreichen Fehlern das Leben selber schwer machte.

Ab dem zweiten Abschnitt übernahm der Gastgeber dann das Spieldiktat, vergab aber zu viele Chancen. Die Thurgauerinnen blieben derweil mit ihren Kontern jederzeit gefährlich. 

Achtung, fertig, Tor

Die Riders erwiesen sich jeweils als Schnellstarterinnen. Im ersten Abschnitt brauchten sie lediglich vier Sekunden, um ein erstes Mal vorzulegen. Im zweiten Drittel traf Faisst für die Oberländerinnen nach nur elf Sekunden – es war das 2:2.

Und auch zu Beginn des Schlussdrittels waren die Riders im Gegensatz zum Gegner hellwach. Nach 25 Sekunden erhöhte Resegatti in Überzahl auf 4:2.

Dem Heimteam bot sich darauf in einem weiteren Powerplay die Chance, das Spiel zu entscheiden. Die Riders liessen sie aus, kassierten dafür kurz darauf den Anschlusstreffer.

In der Folge drückte Frauenfeld auf den Ausgleich. Die Oberländerinnen wirkten nervös, ehe Faisst (59.) das 5:3 gelang. (zo)

Vertragsverlängerungen bei den Riders

Die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti vermelden erste Vertragsverlängerungen. Die Oberländer NLA-Equipe setzt auch nächste Saison im Tor auf Svenja Schöni und Alina Räuftlin. Sportchefin Sarah Altwegg sagt: «Ein junges Goalieduo, das sich gut ergänzt und ehrgeizig ist. Wir sind zufrieden mit der bisherigen Entwicklung der Beiden.»

Verteidigerin Lisa Devenoge und Stürmerin Sarina Hutter verlängerten ihre Verträge um ein Jahr. Ebenfalls an Bord bleiben die Abwehrspielerinnen Melanie Klöti und Iris Brünn. Sie hatten schon im Frühling 2020 jeweils für zwei Saisons unterschrieben.

Die Riders führen derzeit in der Playout-Serie (Best-of-5) gegen Frauenfeld 2:0. Da es diese Saison keinen Absteiger gibt, spielen die Oberländerinnen unabhängig vom Ausgang der Serie auch nächste Saison in der höchsten Frauenliga. (zo)

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