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Unihockey, Frauen NLA

Laupen kann den Favoriten zumindest reizen

Die NLA-Frauen des UHC Laupen verlieren gegen Kloten-Dietlikon zweimal 1:8. Die Oberländerinnen liegen damit in den Playoff-Viertelfinals 0:2 zurück.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 28. Februar 2021, 13:10 Uhr Unihockey, Frauen NLA
Der UHC Laupen (Corina Keller, rechts) konnte gegen die Kloten-Dietlikon Jets lange mithalten.
Archivfoto: David Kündig

Die Hoffnung währte nur kurz. 28 Minuten waren gespielt, als Chiara Bertini für den UHC Laupen auf 1:2 verkürzen konnte. Die Kloten-Bülach Jets reagierten mit einem Zwischenspurt und legten noch bis zum Ende des Mittelabschnitts auf 5:1 vor.

Und Zweifel liess der Qualifikationssieger der Frauen-NLA auch in der Folge nicht mehr auf und feierte so einen ungefährdeten 8:1-Erfolg im zweiten Playoff-Spiel der Viertelfinals (best-of-5).

Kein Grund zur Enttäuschung

Für Laupens Trainer Yves Kempf gab es allerdings trotz des klaren Verdikts keinen Grund zur Enttäuschung.

«Wir haben die Jets gereizt. Vorne fehlte einfach etwas das Wettkampfglück», sagte er. Klar ist: Für eine Überraschung gegen einen Gegner diesen Kalibers müssen alle Puzzleteile passen. «Es sind die kleinen Dinge, die den Unterschied ausmachen. Und wir haben doch 40 Minuten lang gut mitgehalten», betonte Kempf.

Der Trainer zeichnete somit ein ähnliches Bild wie bei der Playoff-Auftaktsbegegnung vom Vortag.

Schon im ersten Duell auswärts gegen die Unterländerinnen gab es eine 1:8-Niederlage. Und doch zogen die Kloten-Bülach Jets dort erst im Schlussabschnitt vorentscheidend davon. «So lange konnten wir schon lange nicht mehr gegen die Jets mithalten», fand auch Laupens Spielerin Corina Keller. Tatsächlich gelang dem turmhohen Favoriten erst 42 Sekunden vor der zweiten Pausensirene das 3:1 durch Iza Rydfjäll. Im Schlussabschnitt schwanden dann die Kräfte, was mit weiteren Gegentreffern bestraft wurde.

Mansers Tor als Lohn

Zwar führten die Jets schon nach zehn Minuten standesgemäss 2:0. In der Folge wehrte sich Laupen aber mit besten Kräften. Der Lohn dafür war sogar der zwischenzeitliche Anschlusstreffer durch Viviane Manser (17.). «Das war eine unsere besten Leistungen gegen die Jets», befand Keller deshalb nicht von ungefähr.

Klar waren die Kloten-Bülach Jets auch dieses Mal bestimmend. Laupen konnte aber wiederholt Nadelstiche setzen. «Schade haben wir unsere Powerplay-Möglichkeiten nicht genützt», bedauerte Keller einzig hinterher.

Noch mindestens eine Chance bekommen die Oberländerinnen am nächsten Sonntag in Kloten. «Wir werden nochmals alles versuchen», ist für Trainer Kempf. Der Traum vom perfekten Match leibt weiter. (zo)

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