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Unihockey, Frauen NLA

Riders mit unbelohnter Aufholjagd

Der NLA-Letzte Floorball Riders Dürnten-­Bubikon-Rüti unterliegt Red Ants Winterthur 3:6.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 14. Februar 2021, 20:26 Uhr Unihockey, Frauen NLA
Riders' Angreiferin Malgorzata Jablonowska trifft zum 1:3.
Foto: David Kündig

«Wir können auch punkten», gab sich Riders-Sportchefin Sarah Altwegg Anfang Jahr vor dem Re-Start der Frauen-NLA zuversichtlich. Das Ziel war klar: Den einen oder anderen Rang in der Ta­belle nach oben klettern.

Zusätzliche Zuversicht gaben den Oberländerinnen auch die temporär vom B-Ligisten Waldkirch-­St. Gallen verpflichteten Livia Resegatti und Lara Eschbach. Das treffsichere Duo sollte die Offensive von Floorball Riders Dürnten-­Bubikon-Rüti beleben.

Tatsächlich erfüllte gerade Resegatti amSonntag die Hoffnungen. Bei sämtlichen Toren des NLA-­Rückkehrers war sie beteiligt. Trotzdem gingen die Riders beim 3:6 gegen Red Ants Winterthur auch in der Challenge Round ein weiteres Mal leer aus. Und verharren damit weiterhin am Ende der Tabelle. Die Playoffs sind längst kein Thema mehr.

Sorgen müssen sich die Riders trotzdem keine machen. Bekanntlich wurde bereits Ende Januar bekannt, dass es keine Absteiger aus der NLA geben wird.

Die Efforts von Resegatti

Und trotzdem zeigten die Floorball Riders beim ersten Auftritt nach einem einmonatigen Unterbruch (Quarantäne, Nationalteam-Pause) gute Ansätze. Trotz ausgeglichenen Spielanteilen lagen sie nach dem ersten Abschnitt 0:1 zurück – und wurden nach Wiederbeginn nochmals zweimal kalt geduscht (24.). 

Der Willen der Gastgeberinnen war aber trotzdem keineswegs gebrochen. Im Gegenteil: Zuerst traf Malgorzata Jablonowska im Powerplay auf Pass der erwähnten Resegatti (29.). Das erste Tor setzte vor allem bei Resegatti weitere Kräfte frei. Sie konnte noch vor dem Drittels­ende mit zwei Treffern zum 3:3 ausgleichen.

Für das erste Erfolgserlebnis seit dem 10. Oktober sollte es trotzdem nicht reichen. Winterthur ging in Überzahl ein weiteres Mal in Führung (45.) und machte in den Schlusssekunden den Sack zu, als die Riders mit einer sechsten Feldspielerin alles auf eine Karte setzten. (zo)

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