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Unihockey NLA

Der UHC Uster kann es nun selbst richten

Ein starker Auftritt des UHC Uster. Der NLA-Klub setzt sich in der Challenge Round auswärts in Chur überzeugend 6:2 durch.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 14. Februar 2021, 22:55 Uhr Unihockey NLA
Markus Kulmala hatte entscheidenden Anteil am Ustermer Sieg in Chur.
Robert Pfiffner / Archivfoto: Robert Pfiffner

Der UHC Uster behält auch im zweiten Saisonspiel der Nationalliga A auswärts gegen Chur die Oberhand und gewinnt 6:2. Er zeigte dabei in diesem wegweisenden Duell der Challenge Round einen über weite Phasen konzentrierten Auftritt und räumte der Bündner Offensive nur wenig Entfaltungsmöglichkeiten ein.

0:2 in Rücklage geraten

Die Ausgangslage vor dem Schlussdrittel war bereits vielversprechend. 3:2 führte der UHCU zu diesem Zeitpunkt bereits. Wichtig für die Partie war hierbei auch, dass den Ustermern nur 24 Sekunden nach dem 0:2 bereits wieder das Anschlusstor gelang. Und ebenso, dass nach Markus Kulmalas Ausgleich zur Spielmitte eine Zweiminuntenstrafe schadlos überstanden werden konnte. 

Und zur nahezu perfekten Matchgeschichte des Abends passte, dass  dem Finnen kurz vor der zweiten Pausensirene auch noch die erstmalige Führung gelang – 3:2. 

Der Schlussabschnitt entwickelte sich dann phasenweise zu einem Schaulaufen des Ustermer Teams, das regelmässig in die von den Churern offengelassenen Lücken vorstossen konnte und dem Bündner Keeper Christoph Reich praktisch keine Ruhe­phasen liessen. 

Schützenhilfe aus St.­Gallen

Raphael Berweger bei einer Überzahlsituation, Marco Hurni mit einem satten One-Timer und Simon Suter wiederum im Überzahlspiel schraubten das Skore noch auf den Endstand von 6:2 hoch. Die Bündner ihrerseits ­fanden jeweils ihren Meister in Uster-Torhüter Janik Feiner, der sich in der 51. Minute gegen Churs Sandro Cavelti noch mit einer starken Parade auszeichnen konnte.

Zum gelungenen Abend passte ausserdem, dass die Ustermer so quasi noch Schützenhilfe von Waldkirch erhielten. Die St. Galler setzten sich 6:5 gegen Langnau durch. Damit kann der UHC Uster in den letzten drei Runden die Playoff-Qualifikation aufgrund der noch anstehenden Partien selber bewerkstelligen und ist nicht auf fremde Hilfe angewiesen. (Philipp Wyss)

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