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Wernetshauser Rodlerin

Maag verpasst ihr WM-Ziel

Die Top-15 hatte Natalie Maag an der WM angepeilt. An diesem Ziel fuhr die Wernetshauser Rodlerin aber vorbei.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 31. Januar 2021, 14:50 Uhr Wernetshauser Rodlerin
Nicht schnell genug: Natalie Maag belegte an der WM den 17. Rang.
Keystone

Die Weltmeisterschaften in Königssee endeten für Natalie Maag ohne Exploit. Die Wernetshauserin verpasste den angepeilten Top-15-Platz knapp und beendete das Einzelrennen der Frauen auf dem 17. Rang.

Sie verlor 1,869 Sekunden auf die Deutsche Julia Taubitz, die sich erstmals den WM-Titel sicherte – und ein deutsches Quartett an der Ranglistenspitze anführte.

In beiden Läufen klar zurück

Maag, die mit der deutschen Nationalmannschaft trainiert, kam in beiden Läufen nicht annähernd an die schnellsten Zeiten heran und verlor auf Taubitz jeweils rund neun Zehntelssekunden. Dies obschon die 23-Jährige keine offensichtlichen schweren Fehler beging.

Auf den angepeilten Top-15-Platz fehlten der Oberländerin 92 Hundertstel.

Im Sprintrennen am Samstag scheiterte Maag bereits in der Qualifikation. Als 21. fehlten ihr etwas mehr als zwei Zehntel auf die Top-15 und damit die Finalqualifikation.

Heimrennen zum Schluss

Die Resultate an der WM in Königssee passen zu Maags bisheriger Weltcup-Saison. Derzeit liegt sie in der Gesamtwertung auf dem 15. Rang; ihr bisher bestes Resultat in diesem Winter holte sie in Winterberg, wo sie Mitte Dezember Achte wurde.

Nun steht nur noch ein Rennen an, allerdings ein aussergewöhnliches: Auf der Naturbahn in St. Moritz findet am nächsten Wochenende erstmals seit neun Jahren wieder ein Rodel-Weltcuprennen statt. (zo)

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