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Grüninger Skirennfahrer

Roulin punktet bei Triumph von Feuz

Es ist sein erstes zählbares Ergebnis des Winters: Gilles Roulin wird bei der zweiten Weltcup-Abfahrt in Kitzbühel 22. Beat Feuz gewinnt erneut.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 24. Januar 2021, 12:55 Uhr Grüninger Skirennfahrer
Gilles Roulin gelingt in Kitzbühl das bisher beste Weltcup-Ergebnis dieser Saison.
Foto: Keystone

Bei der zweiten Abfahrt auf der Streif hat Gilles Roulin erstmals in die Erfolgsspur zurückgefunden. Der Oberländer zeigt am Sonntag beim Klassiker am Hahnenkamm eine saubere Fahrt. Und belohnt sich dafür. Er wird 22. – das Ergebnis wird ihm gut tun. 

Völlig überraschend kommt die gute Leistung nicht. Roulin und die schwierige Abfahrt – das scheint zu passen. Vor einem Jahr belegte er beim Weltcup-Rennen den 18. Rang. 2017 triumphierte er an selbiger Stelle in der Europacup-Abfahrt. 

Roulin hat schwierige Wochen hinter sich. Bis zum Befreiungsschlag in Österreich fuhr er stets an den Weltcup-Punkten vorbei. Zweimal im Super-G, einmal in der Abfahrt. Die Ränge 31, 35, 42 zieren sein Resultatblatt – es ist nicht das, was er sich erhoffte.

Mehrfach zog der 26-jährige Grüninger gar in der internen Qualifikation den Kürzeren. Und musste bei Weltcup-Rennen zuschauen. In Val d'Isere und Bormio.

Am Freitag hatte Roulin in Kitzbühel Pech. Das Rennen wurde nach 30 Fahrern abgebrochen. Somit musste er unverrichteter Dinge wieder abziehen. 

Ganz unten fährt Feuz perfekt

Beat Feuz hat sich derweil zum Doppelsieger aufgeschwungen. Der Emmentaler gewinnt zwei Tage nach seiner Premiere auch die zweite Weltcup-Abfahrt in Kitzbühel. Feuz siegt vor dem Franzosen Johan Clarey und dem Österreicher Matthias Mayer.

Seinen neuesten Triumph verdankt der Berner einer perfekten Fahrt im untersten Streckenteil, auf dem er klar der Schnellste war.

Mit seinem 15. Sieg und dem 50. Podestplatz im Weltcup hat Feuz auch die Führung in der Disziplinen-Wertung übernommen, die er in den vergangenen drei Wintern gewonnen hatte.

Zweitbester Schweizer ist am Sonntag Marco Odermatt als Zehnter, der Bündner Stefan Rogentin wird 20. (zo/sda)

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