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Unihockey NLA

Ein guter Laupner Auftritt ohne Belohnung

Die Laupner Frauen fordern den Tabellendritten Emmental Zollbrück stark, verlieren aber dennoch 5:6.

Redaktion
Züriost
Freitag, 08. Januar 2021, 21:18 Uhr Unihockey NLA
Zwei wollen ihn, nur eine kann ihn haben: Die Laupnerin Hanka Lackova (links) im Kampf um den Ball.
Archivfoto: Christian Merz

Zweimal machten die Laupner Frauen am Freitagabend beim Neustart der NLA-Meisterschaft gegen Emmental Zollbrück einen Zweitore-Rückstand wett. Die Gegentore fünf und sechs vermochte die Equipe von Trainer Yves Kempf dann aber nicht mehr zu korrigieren.

Dafür war die verbleibende Spielzeit zu kurz. Hanka Lackova verkürzte vier Minuten vor Schluss für das Heimteam zwar nochmals. Und den Laupnerinnen bot sich danach bei einer Strafe der Gäste gar die Chance zum 6:6.

«Mit etwas mehr Glück hätten wir einen Punkt geholt.»

Yves Kempf, Trainer UHC Laupen

Sie vergaben sie aber und unterlagen dem Tabellendritten letztlich 5:6.

«Mit etwas mehr Glück hätten wir einen Punkt geholt», ärgerte sich Kempf. Der Trainer sprach dennoch von einem starken Auftritt. «Darauf können wir aufbauen.»

Auf jeden Rückschlag reagiert

Der mit den vier von B-Ligist Appenzell ausgeliehenen Spielerinnen angetretene UHC Laupen geriet in der Anfangsphase schnell 0:2 ins Hintertreffen.

«Da zahlten wir etwas Lehrgeld. Die Automatismen klappten noch nicht», sagte Kempf. «Aber wir haben auf alle Rückschläge gut reagiert.»

Bereits unter die Laupner Torschützinnen reihten sich zwei der Leihspielerinnen ein. Svenja Manser glich kurz vor der ersten Drittelpause zum 2:2 aus. Viviane Manser verschaffte den Oberländerinnen zu Beginn des Schlussdrittels mit ihrem 3:4 neuen Schwung – am Schluss stand Laupen trotzdem ohne Belohnung da. (zo)

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