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Radquer-EM

Kuhns guter Einstand bei den «Big Boys»

Der Gibswiler Kevin Kuhn hat bei seinen ersten Elite-Europameisterschaften überzeugt. Er wurde in Holland Elfter.

Redaktion
Züriost
Montag, 09. November 2020, 10:33 Uhr Radquer-EM
Gelungener Auftritt: Kevin Kuhn liess an der EM in s'Hertogenbosch aufhorchen.
Archivfoto: Christian Merz

Er wusste: Die Form ist gut. Obwohl er mit den Resultaten der zwei letzten Rennen nicht zufrieden gewesen war.

An den Europameisterschaften im holländischen s'Hertogenbosch stimmten Gefühl und Ergebnis nun überein. Bei seinen ersten Titelkämpfen in der Elite verpasste Kevin Kuhn die Top Ten nur knapp.

Der 22-jährige Gibswiler, im letzten Winter Weltcup-Gesamtsieger in der höchsten Nachwuchsklasse und U23-Silbermedaillen-Gewinner an der WM in Dübendorf, klassierte sich auf dem 11. Platz. Mit seiner EM-Premiere bei den «Big Boys», wie er sie nennt, war der Oberländer «ziemlich zufrieden». 

Für Kuhn wäre gar eine bessere Klassierung möglich gewesen, wäre ihm der Start nicht missraten. Da wurde er auf dem schmalen Kurs eingeklemmt und fiel dadurch auf den 18. Rang zurück.

In der Folge kämpfte sich Kuhn nach vorne, wobei ihm vor allem in den Laufpassagen Überholmanöver gelangen. Im Ziel fehlten dem während der Saison im belgischen Geel wohnenden Oberländer lediglich sechs Sekunden auf den 10. Platz.

Vincent Baestaens schnappte sich diesen – er war einer von gleich sieben Belgiern, die sich vor Kuhn einreihten. In Abwesenheit der nach der Strassensaison pausierenden Wout van Aert und Mathieu van der Poel feierte Eli Iserbyt (BEL) den EM-Titel. Zweitbester Schweizer wurde Timon Rüegg, der hinter Kuhn auf Platz 12 fuhr.

Hier das ganze EM-Rennen zum Nachschauen. (Quelle: Youtube)

Für das beste Schweizer Ergebnis in s'Hertogenbosch sorgte Loris Rouiller. Er wurde Achter in der U23 – trotz einem Sturz.

Felix Stehli klassierte sich derweil in derselben Kategorie auf Platz 20. Der Gibswiler befand hinterher, damit sei er zufrieden. 

Ihren letzten Wettkampf vor einer Pause bestritt derweil Lara Krähemann. Die Eggerin beendete das U23-Rennen der Frauen auf dem 17. Platz. (ome)

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