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Gibswiler Radquer-Profi

Kuhn siegt erstmals bei der Elite

Kevin Kuhn setzt sich erstmals auf höchster Stufe durch. In Steinmaur gewinnt der Gibswiler dank kluger Taktik.

Redaktion
Züriost
Montag, 12. Oktober 2020, 17:30 Uhr Gibswiler Radquer-Profi
Zweites Eliterennen, erster Sieg: Kevin Kuhn jubelt in Steinmaur.
Foto: Neli Widmer

Es war erst sein zweites Rennen in seinem ersten Elitejahr – und es endete mit einem Sieg: Kevin Kuhn gewinnt das Radquer in Steinmaur vor Loris Rouiller und dem Belgier Dieter Vanthourenhout.

Kuhn und Rouiller hielten das Tempo zusammen mit dem am Ende fünftplatzierten Timon Rüegg von Beginn weg hoch. Lediglich zwei Belgier vermochten mitzuhalten. Während Rüegg in der Schlussphase die Pace nicht mehr mitgehen konnte, probierte Kuhn die Flucht. «Ich versuchte, in der zweitletzten Runde wegzufahren», sagt der Gibswiler, «doch das hat nicht geklappt. Also entschied ich mich auf den Sprint zu setzen.»

«Ich fühlte mich sehr gut, konnte meine Begleiter aber leider nicht früher abschütteln.»
Kevin Kuhn

Sein Taktieren ging auf: Aus der zweiten Position setzte er sich verhältnismässig klar durch – und feierte seinen ersten Saisonsieg. Zum Auftakt in Baden hatte Kuhn vor einem Monat noch den dritten Rang belegt. «Es war ein tolles Rennen», fand Kuhn. «Ich fühlte mich sehr gut, konnte meine Begleiter aber leider nicht früher abschütteln.»

Die Weltcupsaison ist geschrumpft

Für den 22-Jährigen steht als nächstes das zweite Rennen der Crosstour-Serie in Bern auf dem Programm. An die Hauptstadt hat er gute Erinnerungen: Letzte Saison feierte er hier seinen ersten von drei Saisonsiegen im U23-Weltcup und legte die Basis für den Gesamtsieg auf zweithöchster Stufe.

Danach stehen für den Gibswiler, der für das belgische Profiteam Tormans fährt, die ersten Rennen in Belgien an. Dort soll die Weltcup-Saison am 1. November beginnen. Nachdem sich mehrere Organisatoren schon zurückziehen mussten, sind von ursprünglich 14 Rennen nur noch sechs im Programm. (zo)

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