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Unihockey Frauen NLA

Laupens fast perfektes Berner Wochenende

Laupen verpasst es in der Heim-Doppelrunde gegen Berner Teams zweimal zu gewinnen.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 11. Oktober 2020, 17:54 Uhr Unihockey Frauen NLA
Annina Eisenbart und der UHC Laupen zeigten am Wochenende gute Spiele.
Foto: Christian Merz

Es war ein Berner Wochenende für die NLA-Frauen des UHC Laupen – eines, das zumindest zur Hälfte erfolgreich verlief. Aus den beiden Heimspielen nehmen die Laupnerinnern punktemässig eine ausgeglichene Bilanz mit: Am Samstag bezwang das Team von Trainer Yves Kempf Berner Oberland 5:1, am Sonntag kassierte Laupen gegen Bern Burgdorf eine 3:4-Niederlage.

Dennoch sind die Laupnerinnen auf Kurs Richtung Playoffs. Sie belegen nun den Rang gleich hinter dem Spitzenquartett.

Startphase verschlafen

Dass es gegen die Wizards Bern Burgdorf am Schluss doch noch einmal eng werden würde, das dachte bei Spielmitte in der Elba-Halle in Wald gestern wohl niemand. 0:3 lagen die Laupnerinnen da im Hintertreffen – und mit Andrea Wildermuth hatte sich auch jene gegnerische Stürmerin unter die Torschützinnen gereiht, die letzte als Laupner Topskorerin auf diese Saison hin zu den Bernerinnen gewechselt hatte.

Doch die Oberländerinnen reagierten auf die verschlafene Startphase, in der sie immer einen Schritt zu spät waren und für die Zweikämpfe nicht bereit schienen. Die Umstellung auf zwei Linien trug Früchte: Erst nutzte Vanessa Kapp eine Strafe gegen die Bernerinnen zum 1:3, und 58 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels erzielte dieselbe Spielerin den Anschlusstreffer.

Die Aufholjagd Laupens wurde durch die zweite Drittelspause zwar unterbrochen, aber nicht aufgehalten: 13 Minuten vor Schluss gelang Annina Eisenbart der umjubelte Ausgleich. Zu mehr reichte es aber nicht, weil Laupen wieder einen Gang zurückschaltete. Das 3:4 in der in der 51. Minute war die Entscheidung.

Klare Sache am Samstag

Am Samstag hatten sich die Oberländerinnen den dritten Saisonsieg dank frühen und späten Toren gleichermassen gesichert. Eine entscheidende Rolle spielte Torhüterin Nancy Gatzsch, die sich lange nicht bezwingen liess, obschon Berner Oberland phasenweise deutlich mehr vom Spiel hatte.

Laupen zeigte sich kämpferisch und ging früh in Führung: Vanessa Kapp und Chiara Bertini legten bis zur 7. Minute auf 2:0 vor. Danach geschah auf der Resultattafel über 45 Spielminuten lang nichts mehr, ehe die Bernerinnen auf 1:2 verkürzten. Laupen liess sich aber nicht beeindrucken: Zweimal Kapp und Annina Eisenbart sorgten mit ihren Toren in den letzten drei Minuten noch für einen deutlichen Erfolg.

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