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Ustermerin nur EM-Fünfte

Gmelin fehlte die Rennhärte

Jeannine Gmelin verpasste an der Ruder-EM in Poznan das Podest um gut zwei Sekunden. Die Ustermerin zeigte sich enttäuscht, aber gefasst.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 11. Oktober 2020, 14:53 Uhr Ustermerin nur EM-Fünfte
Jeannine Gmelin ruderte an den Medaillenrängen vorbei.
Foto: Keystone

Für Skifferin Jeannine Gmelin setzte es an den Europameisterschaften in Poznan eine Enttäuschung ab. Die Weltmeisterin von 2018 musste sich mit Rang 5 begnügen. Bei den letzten drei EM-Teilnahmen hatte Gmelin einmal Gold (2018) sowie zweimal Silber (2015 und 2019) gewonnen. Die Irin Sanita Puspure, die Weltmeisterin der letzten zwei Jahre, verteidigte ihren Titel erfolgreich.

Bei den drei Zwischenzeiten lag die 30-jährige Ustermerin jeweils auf Platz 4, ehe sie auf den letzten 500 m gar noch eine Position verlor. Zu Bronze fehlten ihr 2,19 Sekunden. «Sicher ist das Resultat enttäuschend», sagte Gmelin. Ihr habe die absolute Rennhärte gefehlt.

«Ich weiss, dass ich noch viel Arbeit vor mir habe.»
Jeannine Gmelin

Die Ustermerin gewann der EM aber auch Positives ab: «Die Arbeit in den letzten Monaten, wo es vor allem um den Start und das erste Rennviertel geht, hat sich ausbezahlt. Ich war dabei und die Basis ist vorhanden, um schnelle Rennen zu fahren.»

Es sei für sie nachvollziehbar, woran es in Poznan gelegen habe. «Ich weiss, dass ich noch viel Arbeit vor mir habe.» (sda/zo)

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