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Unihockey NLA

Usters Gala zum ersten Saisonsieg

9:3 gegen Chur – Uster feiert im vierten Saisonspiel den ersten Vollerfolg.

Redaktion
Züriost
Montag, 28. September 2020, 07:30 Uhr Unihockey NLA
Der Tscheche Martin Prazan steuerte zwei Treffer zum ersten Ustermer Saisonsieg bei.
Foto: Robert Pfiffner

Der UHC Uster zeigt 24 Stunden nach der 3:5-Niederlage gegen die Tigers Langnau die gewünschte Reaktion und besiegt zu Hause Chur Unihockey diskussionslos 9:3. Es war im vierten Saisonspiel der erste Sieg für Uster.

Basis für den Erfolg war das starke Mitteldrittel, in dem sich die Gastgeber einen Dreitorevorsprung erarbeiten konnten. Nachdem Chur im ersten, von beiden Teams etwas fahrig geführten Drittel auf die beiden Ustermer Treffer jeweils noch eine Antwort parat gehabt hatten, folgte auf das frühe 3:2 von Michel Wüst im zweiten Drittel der vierte Ustermer Treffer durch den tschechischen Legionär Martin Pražan.

Früh klare Verhältnisse

Vom Churer Anschlusstor im Powerplay liess sich das Heimteam keineswegs aus der Ruhe bringen, sondern überrannte den Gegner phasenweise. Pražan und Zimmermann erhöhten bis zur zweiten Pause auf 6:3. Im Schlussdrittel sorgte Marco Klauenbösch mit einem Backhandschuss dafür, dass die Ustermer Nerven nicht mehr strapaziert wurden.

Actionreich war die letzte Minute, in der zuerst Uster-Keeper Janik Feiner seine feine Leistung mit einem gehaltenen Penalty abrundete und danach Bolliger und Stäubli innerhalb der letzten drei Sekunden noch auf 9:3 erhöhten.

Beerli und der positive Flow

«Im ersten Drittel lief es noch etwas harzig, danach hat sich unsere Spielweise aber ausbezahlt», sagte Usters Simon Beerli. «Hilfreich war, dass wir schon früh Tore erzielt haben und dadurch in einen positiven Flow gekommen sind.»

Beerli hatte am Samstagabend in Langnau die Ustermer früh in Führung gebracht, dann aber waren die Langnauer die bessere Mannschaft und führten zur ersten Pause bereits 3:1. Dass Uster im zweiten Drittel nur eine von vier Langnauer Strafen zu einem Torerfolg nutzen konnte war ein weiterer mitentscheidender Faktor bei der 3:5-Niederlage. (Philipp Wyss)

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