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Bikecup in Uster

443 trotzten den Bedingungen

Der EKZ-Cup in Uster verzeichnete einen Teilnehmerrekord – und einen jungen Gesamtsieger, der noch bei der U23 fährt.

Redaktion
Züriost
Montag, 28. September 2020, 18:41 Uhr Bikecup in Uster
Spezielle Umstände – anspruchsvolles Rennen: Die Elitefahrer beim Start in Uster.
 Foto: Steffen Müssiggang

Nasskaltes Herbstwetter, Corona-Schutzmassnahmen – wirklich einladend waren die Umstände nicht am ersten von zwei Rennen der stark verkürzten EKZ-Cup-Saison. Doch die Mountainbiker liessen sich davon nicht beirren. Die 443 Teilnehmer waren ein Rekordwert, was OK-Präsident Christian Knoll mit den Worten quittierte: «Das Bedürfnis Rennen zu fahren ist offensichtlich da.»

Am schnellsten bewältigte Andrin Gees (Uerikon) die acht Runden. Der U23-Fahrer bezwang dabei auch Profi Fabian Giger, der das Rennen als Vorbereitung auf die (verkürzte) Weltcupsaison bestritt. «In den Abfahrten konnte ich immer ein paar Sekunden auf ihn herausholen, auf der letzten Runde kam ich dann entscheidend weg», sagte Gees.

Looser verpasst Podest

Giger sprach von einer «guten, technisch anspruchsvollen Strecke. Für die internationalen Rennen brauche ich noch etwas mehr Erholung, aber heute bin ich zufrieden». Der Hinwiler Konny Looser verpasste als Vierter das Podest um rund zwölf Sekunden.

Seine Partnerin Vera Looser hingegen wurde bei den Frauen Zweite. Sie musste sich lediglich von der 17-jährigen Line Burquier bezwingen lassen, die aus der Sparte Radquer kommt und dort französische Junioren-Meisterin ist.

Alle paar Stunden durchgewechselt

Auf der Strecke bot das Rennen das gewohnte Bild, daneben war so einiges anders: Im Start-Ziel-Gelände waren keine Zuschauer erlaubt, sondern lediglich eine Betreuungsperson pro Teilnehmer. Alle zwei bis drei Stunden wurde das Areal geleert, damit die Limite von maximal 300 Personen eingehalten werden konnte.

Das Publikum verteilte sich vor allem an der Strecke ausserhalb des Veranstaltungsgeländes – beispielsweise im Wald neben der Reitanlage, wo die Fahrer die technisch anspruchsvollsten Passagen zu bewältigen hatten.  Organisator Knoll zeigte sich zufrieden: «Es ging alles perfekt auf.» (zo)

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