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Umkämpftes Derby

Laupen weist den Neuling in die Schranken

Die Laupner Frauen gewinnen das NLA-Derby gegen die Floorball Riders 5:3.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 13. September 2020, 15:27 Uhr Umkämpftes Derby
Die Laupnerinnen ( Anouk Jonker, rechts) entschieden das Nachbarduell gegen die Floorball Riders für sich.
Foto: David Kündig

Erst spielten die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti bis zu ihrem Abstieg 2015 viele Jahre als einziges Oberländer Frauenteam in der NLA. Danach der UHC Laupen.

Nach dem Aufstieg der Riders gehören nun erstmals beide gleichzeitig der höchsten Liga an. Und zum Saisonauftakt trafen sie gleich aufeinander.

Die Laupnerinnen wiesen den Neuling dabei daheim vor knapp 200 Zuschauern in die Schranken. Das Team von Trainer Yves Kempf gewann 5:3, nachdem die Riders erst vorgelegt und später auch einen Zwei-Tore-Rückstand wieder wett gemacht hatten.

Während bei den Gästen die Finnin Iina Autio mit drei Treffern sowie die junge Torhüterin Svenja Schöni (18) mit zahlreichen starken Paraden aus dem Kollektiv herausstachen, feierte auf der Gegenseite Hanka Lackova einen Einstand nach Mass.

Die ehemalige tschechische Internationale, die zuletzt im Unihockey kürzer getreten war, steuerte für ihr neues Team drei Skorerpunkte bei. Dasselbe gelang Sabrina Aerne. 

Drei schnelle Tore

Der Sieg der Laupnerinnen war verdient, hatten sie über weite Strecken der Partie doch deutlich mehr Spielanteile. Die Riders aber waren ein hartnäckiger Gegner.

Zupass kam dem Liganeuling, dass er in der 16. Minute nach einem platzierten Schuss von Autio in Führung gehen konnte. Laupens-Goalie Nancy Gatzsch sprach hernach davon, im Startdrittel sei ausser Autios Abschluss kein Ball auf ihr Tor gekommen.

Ihr Gegenüber Svenja Schöni konnte sich derweil über mangelnde Arbeit nicht beklagen. Fast eine halbe Stunde lang hielt die Riders-Schlussfrau dicht. Dann aber gelangen dem Heimteam innerhalb von weniger als neunzig Sekunden gleich drei Tore und damit die Wende.

Kapp, Rüegg und Aerne machten aus dem 0:1 ein 3:1. Und Laupen bot sich gleich auch noch die Chance zum 4:1, was wohl bereits  die Vorentscheidung gewesen wäre.

Die Riders fingen sich aber auf und zeigten sich willensstark.  Nach einer Balleroberung passte Bühler in der 33. Minute zu Thoma, die für Autio auflegte. Nur zwei Minute später war die Finnin erneut zur Stelle – 3:3.

Umstellungen fruchten

Das Duell war wieder offen. Laupen-Trainer Kempf stellte danach auf nur noch zwei Sturmlinien um. Und seine Massnahme zeigte den erhofften Effekt.

In der 47. Minute brachten die Riders den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Aerne traf aus der Distanz zur erneuten Laupner Führung. Kurz darauf nutzte das Heimteam einen missglückten Wechsel der Gäste – Lackova erzielte das 5:3.

In der Folge rannte der Aufsteiger verzweifelt an. Ohne Erfolg. (ome/fbr)

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