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Wetziker erhält FCZ-Profivertrag

Die wichtigsten Meldungen aus dem Regionalsport im Newsticker.

Redaktion
Züriost
Freitag, 10. Juli 2020, 13:36 Uhr

Ticker

Fussball: Wetziker Seiler erhält FCZ-Profivertrag

Der im FC Wetzikon gross gewordene Stephan Seiler hat seinen ersten Profivertrag beim FC Zürich erhalten. Der 19-Jährige unterzeichnete einen Kontrakt mit Laufzeit bis Sommer 2022. Seiler, der bisher zur U21-Equipe des FCZ gehörte und dort zuletzt auch die Captainbinde trug, debütierte am 19. Juni im Auswärtsspiel bei den Young Boys (2:3-Niederlage) im FCZ-Fanionteam. Beim 2:0-Heimsieg gegen Servette sowie beim 1:1-Remis gegen Xamax kam der Mittelfeldspieler ebenfalls zu Teilensätzen. Seiler, der auch den brasilianischen Pass besitzt, absolvierte schon mehrere U-Nationalspiele für die Schweiz. (zo)

Unihockey: Steiger wechselt nach Finnland

Nach vier Jahren beim NLA-Team UHC Uster setzt Fabian Steiger seine Karriere in Finnland fort. Der 31-jährige Verteidiger unterschrieb bei SaiPa Lappeenranta einen Vertrag für ein Jahr. Damit folgt Steiger seinem letztjährigen Ustermer Coach Mika Heinonen, der neu CEO des Klubs ist. (zo)

Pferderennen: Pragelor gewinnt Jagdrennen in Frankreich

Auf der Galopprennbahn von Corlay in der Bretagne hat Pragelor ein über 4500 Meter führendes und mit einem Preisgeld von 12 000 Euro ausgestattetes Jagdrennen gewonnen. Besitzerin des siebenjährigen Wallachs ist Margrit Egli aus Hinwil. Reiter Antoine Moriceau übernahm mit Pragelor unmittelbar nach dem Start das Kommando und schlug ein Tempo an, dem die meisten Gegner nicht gewachsen waren, so dass sie früher oder später abreissen lassen mussten. In der Endphase liess Pragelor auch noch seinen letzten Begleiter stehen und galoppierte einem überlegenen Sieg entgegen. Obwohl er am Schluss nur noch austrudelte, kreuzte er den Zielpfosten mit zehn Längen Vorsprung. Trainiert wird Pragelor, der schon mehrere Flach- und Hürdenprüfungen, aber bislang noch kein Jagdrennen, gewonnen hatte, im Westen Frankreichs von der Schweizerin Daniela Mele, die dort gut zwei Dutzend Hindernisrennpferde unter ihrer Obhut hat. (wib)

Pferderennen: Grand River noch abgefangen

Am Trabrenntag in Avenches klassierten sich Grand River und Flicflac in den Preisgeld-Rängen. Beide Pferde sind in Fehrtaltorfer Besitz. Grand River gehört Roland Müller und Flicflac Christine Rother. Nachdem Grand River zwei Wochen zuvor bei seinem ersten Start in der Schweiz noch disqualifiziert worden war, weil er in aussichtsreicher Position vom Trab in den Galopp gewechselt hatte, lief es diesmal bedeutend besser. Im über 2400 Meter führenden und mit 7000 Franken dotierten Prix de Lignières übernahm Roland Müllers vierjähriger Wallach kurz nach Beginn der Zielgeraden die Führung. In der Folge sah er lange wie der kommende Sieger aus. Erst ganz am Schluss liess er etwas nach. Zwei Verfolger nutzten dies, um aufzuschliessen, so dass drei Pferde praktisch gleichzeitig ins Ziel stürmten. Die Auswertung des Zielfotos ergab dann, dass Grand River, bei dem Champion Marc-André Bovay im Sulky sass, im letzten Moment noch von seinen zwei Verfolgern abgefangen worden war. Mit minimalem Rückstand auf den Sieger wurde er auf Rang drei klassiert. Rund zwei Längen hinter dem Spitzentrio wurde Christine Rothers Flicflac im gleichen Rennen Vierter. (wib)

Moderner Fünfkampf: Egloff und Jurt holen SM-Medaillen

An den Schweizer Meisterschaften in Bern holten sich mit Lea Egloff und Flurina Jurt zwei Fünfkämpferinnen des in Uster ansässigen Zürcher Regionalzentrums Silber und Bronze. Den Titel ging an Anna Jurt. Die gute Leistung des Zürcher Frauenteams wurde durch die Top-10-Plätze von Katharina Jurt (6. Rang) und Helena Regli (9.) abgerundet. Der Moderne Fünfkämpf beinhaltete die Disziplinen Reiten, Fechten, Schwimmen und Laufen in Kombination mit Schiessen an einem Tag. In der Jugendwertung des gleichzeitig durchgeführten Berner Turniers holte Jana Eggenberger Silber im Vierkampf ohne Reiten. Bei den Männern verpasste Moritz Klinger nur knapp den dritten Rang. In der männlichen Jugendklasse konnten die Brüder Marcos und Hector Rivero sich auf den Rängen 1 und 2 platzieren. (zo)

Männer: 1. Alexandre Dällenbach (Réunion Island/FRA) 1429. 2. Vital Müller (Bern) 1427. 3. Maxence Hofer (Delémont) 1326.
Frauen: 1. Anna Jurt (Bern) 1330. 2. Lea Egloff (Zürich/Uster) 1297. 3. Florina Jurt (Zürich/Uster) 1243.

Eishockey: EIE mit kleinem Gewinn

Der EHC Illnau-Effretikon (EIE) präsentierte kürzlich an der Generalversammlung einen kleinen Gewinn. Bei einem Aufwand von knapp 500‘000 Franken verbuchte der Zweitligist ein Plus von knapp 175 Franken. Im Vorjahr war noch ein Verlust von knapp 3500 Franken resultiert.

Für die nächste Saison hat der EIE ein kleineres, aber ausgeglichenes Budget erstellt und rechnet mit einem Aufwand von knapp 450‘000 Franken. Beim Kanton beantragte der Klub finanzielle Unterstützung wegen Einnahmeausfällen, insbesondere bei der Illnauer Dorfchilbi. Ein Antrag auf Corona-Unterstützung bei der Stadt sei gescheitert.

«Die Corona-Folgen auf unser Budget sind noch nicht abzuschätzen», sagte Präsident Christoph Müller, der in sein 19. Amtsjahr geht und mit Patrick Büchi nach dem Rücktritt von Marcel Bühlmann einen neuen Vizepräsidenten erhielt. Zudem wurden Brigitta Kuhn (Aktuarin) und Nadine Dubs (Kommunikation) in den Vorstand gewählt.

Triathlon: König verpasst den Sieg nur knapp

Um ein Haar hätte Alissa König (Oberdürnten) ihren ersten Wettkampf-Einsatz der Saison siegreich beendet. Im tschechischen Racice wurde die Oberländerin Zweite und musste sich nur der tschechischen Olympia-Aspirantin Petra Kurikova geschlagen geben. Kurikova lebt in der Schweiz und trainiert wie König am nationalen Leistungszentrum in Wallisellen.

Im Rennen über die Super-Sprintdistanz (400 m Schwimmen, 10 km Radfahren, 3 km Laufen) setzten sich König und Kurikova aus einer achtköpfigen Spitzengruppe heraus auf der Laufstrecke ab. Die Tschechin behielt im Sprintfinish um eine halbe Sekunde das bessere Ende für sich. «Ich habe ein bisschen gearbeitet auf dem Rad und dann alles gegeben beim Laufen», sagte König. «Es ist wirklich mega, wieder einmal zu racen und die Form zu sehen.»

Leichtathletik: Brand und Serksniene vor Rätseln

SCHWEIZ LUZERN LEICHTATHLETIK

Beim ersten grossen Meeting der speziellen Saison in Luzern setzten die Oberländer Aushängeschilder keine Akzente. «Es will auf den letzten Metern einfach noch nicht», sagte die 400-m-Spezialistin Agne Serksniene aus Hinwil. Auf den letzten Metern musste sie sich von der für Brühl startenden Spanierin Lorena Bokesa Abia abfangen lassen. Um einen Zehntel verpasste sie den Sieg, und um 14 Hundertstel das Unterbieten der 53-Sekunden-Grenze.

Serksniene glaubt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis ihr dieser Schritt wieder gelingt. Vorerst geht es für sie in die Sommer(trainings-)pause in ihr Heimatland Litauen. Ein Rätsel für sie: Sowohl über die Unter- wie über die Überdistanz hat sie Bokesa besiegt.

Vor ähnlichen Distanz-Rätseln steht der Rütner 400-m-Hürden-Läufer Dany Brand. Seine Schnelligkeitswerte überzeugen, ebenso die persönliche Bestmarke über 300-m-Hürden. Nach Bern vor einer Woche sah er sich aber erneut früh aus dem Rhythmus geworfen. «Ich war ständig am Korrigieren und verlor so enorm viel Energie», sagte er. (gre)

Pferderennen: Tobrouk de Payré steigert sich zum Sieg

Nachdem Tobrouk de Payré Mitte Juni im Prix Réouverture Zweiter geworden war, steigerte sich der Traberwallach des Fehraltorfers Roland Müller beim zweiten Start nach der Corona-Pause nun zum Sieg. Beide Rennen wurden in Avenches gelaufen. Resultate im Rennsport haben oft ihre Logik, doch wie überall, wo Menschen und Tiere am Werk sind, gibt es auch Ausnahmen, manche nennen das die «gloriose Ungewissheit des Turfs». Im Prix Réouverture, der am 14. Juni auf der Sandbahn ausgetragen worden war, hatte Sieger Brandeis Jet den favorisierten Tobrouk de Payré klar geschlagen und auf Rang zwei verwiesen. Da Brandeis Jet auf Gras stärker eingeschätzt wird als auf Sand, während für Tobrouk de Payré das Gegenteil gilt, sprach diesmal eigentlich alles für Brandeis Jet. Denn das unter dem Titel «Champions Trial» über 2000 Meter führende Rennen fand auf der Grasbahn statt und zudem hatte Brandeis Jet in der ersten Reihe auch noch den besseren Startplatz. Doch es kam anders: Nach einem diskreten Rennen im Feld, attackierte Tobrouk de Payré auf der Zielgeraden und trabte mit Champion Marc-André Bovay im Sulky einem überlegenen Sieg entgegen. Dagegen musste der unterwegs nicht sehr glücklich agierende Favorit Brandeis Jet hinter Anakin Skywalker und Adios mit Rang vier vorliebnehmen. (wib)

Pferderennen: Oberländer wird Wettkönig

Die Erlaubnis zur Durchführung des ersten Galopprenntags der Saison in Dielsdorf hatte man nur unter der Bedingung erhalten, die Veranstaltung ohne Zuschauer und damit auch ohne Wetten abzuhalten. Um den Rennsportfans, die Pferde und Reiter zu Hause via Livestream verfolgten, trotzdem etwas zusätzliche Unterhaltung und Spannung zu bieten, kreierte der Veranstalter eine Art Pferde-Toto, bei dem es die Sieger der Rennen vorauszusagen galt. Mit fünf Siegern am meisten richtige tippten Deborah Pacher und Peter Krähenbühl aus Pfäffikon. Der fällige Losentscheid fiel dann zugunsten von Peter Krähenbühl aus. Trotzdem ist der 66-jährige Oberländer alles andere als ein Zufallssieger, denn der aktive Reiter und frühere Besitzer von erfolgreichen Galoppern verfolgt das Rennsportgeschehen seit Jahrzehnten mit grosser Leidenschaft. (wib)

Eishockey: Dübendorf im Cup gegen die ZSC Lions

MSL-Klub EHC Dübendorf kann sich in den Cup-Sechzehntelfinals vom 15./16. September auf ein Derby freuen. Das hat die Auslosung ergeben. Die Dübendorfer treffen daheim auf die ZSC Lions. Es ist quasi ein Familienduell, gehört der EHCD doch als Partner der Lions-Pyramide an. 2016 gastierten die Stadtzürcher in der ersten Cuprunde bereits einmal im Dübendorfer Chreis. Damals gewann der Oberklassige gegen den Spitzenklub aus der höchsten Amateurliga 4:0. Seit der Cup auf die Saison 2014/15 wiederbelebt wurde, haben sich die Glattaler jedes Mal für die Hauptrunde qualifiziert. 2015 gelang ihnen in der Auftaktrunde mit dem Sieg gegen Rekordmeister HC Davos gar die grosse Sensation. (zo) 

Leichtathletik: Persönliche Bestleistung von Brand

Der Rütner Dany Brand drückte beim Meeting in Meilen über 300 m Hürden seine persönliche Bestmarke um 23 Hundertstel auf 35,37 Sekunden. In der Schweizer Allzeit-Hierarchie verbesserte sich der U23-EM-Zweite von 2017 auf ­Position 2. «Ich bin sehr happy», sagte er und betrachtete insbesondere drei Faktoren: das Rhythmische wie die Schnelligkeit und das Stehvermögen. Eine spannende Affiche bot das 3000-m-Rennen. Ein wirkliches Duell zwischen den beiden ­Aushängeschildern des LC Uster, Tadesse ­Abraham und Eric Rüttimann, sollte sich dann aber nicht entwickeln. Zu offensiv und zu schnell legte Rüttimann los. Die Ziellinie erreichte er mit Abstand vor seinem Vereinskollegen. (gre)

Pferderennen: Dritter Rang für Dream Believer

Wie schon beim ersten Avenches-Renntag nach der Corona-Zwangspause sorgte auch beim zweiten ein Traber des Fehraltorfers Roland Müller für das beste Ergebnis der Oberländer Rennställe. Im Prix d’Aix-les-Bains, der über 2350 Meter führte und mit 7000 Franken dotiert war, kam Müllers Dream Believer als Dritter ins Ziel. Roland Müller, der beim letzten Start im März noch selber im Sulky gesessen hatte, überliess diesmal die Leinen dem Schweizer Champion Marc-André Bovay, der den Wallach auch trainiert. (wib)

Fussball: Pfäffikon 2 mit neuem Trainer

Die in der 3. Liga spielende zweite Mannschaft des FC Pfäffikon wird in der nächsten Meisterschaft von Marzio Nespoli betreut. Er war bereits von 2006 bis 2009 im Verein als Trainer und Funktionär tätig. In der Region wirkte der 46-Jährige zuletzt bei Virtus Badolato und Schwerzenbach. Derweil hat «Eins»-Trainer Marcel Erismann den Vertrag um eine weitere Saison verlängert. An seiner Seite wirken neu Martin Fahrni und Giuseppe Gisondi als Assistenten. Sie ersetzen den abtretenden Mario Lerchmüller. Der FCP stand bis zum Abbruch der Saison an der Spitze der Gruppe 6. (zo)

Fussball: Rüti weiterhin in der Interregio-Gruppe 6

Der FC Rüti spielt wie erwartet weiterhin in der Gruppe 6 der 2. Liga interregional. Die Oberländer treffen dort auf die exakt selben Gegner wie in der abgebrochenen Saison. Einzig das U21-Team von Lugano (neu: Team Ticino U21) wurde umgeteilt. Der Grund für die verschiedenen Veränderungen in den insgesamt sechs Gruppen sind drei Rückzüge und eine Fusion zweier Interregio-Klubs. Deshalb ist Rüti auch in einer Gruppe mit nur noch 13 Teams eingeteilt. (zo)

Gruppe 6: Amriswil, Bassersdorf, Bazenheid, Calcio Kreuzlingen, Chur, Kreuzlingen, Rüti, Seuzach, United Zürich, Uzwil, Weesen, Widnau, Wil 2.

Fussball: Forchner unterschreibt für zwei Jahre bei Bundesliga-Aufsteiger

Der Forchner Cédric Brunner bleibt zwei weitere Jahre bei der DSC Arminia Bielefeld. Der 26-jährige Verteidiger war im Sommer 2018 vom FCZ zu den Ostwestfalen gewechselt. «Die ersten zwei Jahre waren nach ein paar Startschwierigkeiten eine super schöne Zeit. Die Krönung ist jetzt der Aufstieg in die Bundesliga. Daher musste ich nicht lange überlegen, ob ich meinen Vertrag verlängern möchte. Ich bin glücklich, dass mir der Verein die Möglichkeit gibt, in der Bundesliga zu spielen. Das ist ein echter Traum für einen Schweizer Jungen», lässt sich  der ehemalige Junior des FC Maur zitieren. Dies unterstreicht Trainer Uwe Neuhaus: «Es macht Spass mit Cédric zusammenzuarbeiten. Er passt menschlich hervorragend in unsere Truppe und ist ein Spieler mit Steigerungspotenzial. Ich bin überzeugt, dass er sich bei unserem Abenteuer Bundesliga durchsetzen und bestehen kann.» Bielefeld steht seit ein paar Tagen als erster Aufsteiger in die Bundesliga fest. (zo)

Radquer: Rennen in Illnau erst wieder 2021

Die neunte Ausgabe des Radcross Illnau findet erst im nächsten Jahr statt. Die Organisatoren hatten in den letzten Wochen die Voraussetzungen für die Durchführung des Rennens von Ende September geprüft, und die vom Bundesamt für Sport und von Swiss Cycling erstellten Schutzkonzepte gesichtet. Auf Basis der Analyse und unsicheren Coronavirus-Lage entschied sich das Organisationskomitee, am Sonntag, 27. September kein Rennen auszurichten. «Der Entscheid ist uns nicht leichtgefallen, aber ein Radcross mit packenden Rennen und vielen Emotionen ist unter den gegebenen Umständen nur schwer vorstellbar», sagte Beat Brüngger zur Absage. Trotzdem blickt der OK-Präsident optimistisch in die Zukunft. «Wir hoffen dann wieder auf unsere treuen Sponsoren zählen zu können und viele Radsport-Begeisterte in Illnau begrüssen zu dürfen.» (zo)

Fussball: Grosser Erfolg für Cédric Brunner

Der Forchner Cédric Brunner ist mit Arminia Bielefeld von der Couch aus in die Bundesliga aufgestiegen. Nach dem 1:1 des Hamburger SV gegen Osnabrück ist die Arminia nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze zu verdrängen. Schon nach dem 4:0 im Nachholspiel am Montag gegen Dynamo Dresden hatten nur noch theoretische Zweifel am Bielefelder Aufstieg bestanden. Brunner war im Sommer 2018 vom FCZ nach Bielefeld gewechselt. In der laufenden Saison kam er in 24 von 31 Partien zum Einsatz und erzielte dabei zwei Treffer. Der Vertrag des ehemaligen Juniors des FC Maur läuft Ende Monat aus. Laut dem Fachmagazin «Kicker» ist eine Verlängerung des Kontrakts mit dem 26-Jährigen aber nur Formsache. (sda/zo)

Pferderennen: Tobrouk de Payré Zweiter im Prix Réouverture

Nach fast hundert Tagen Zwangspause kehrten die Traber in Avenches auf die Rennbahn zurück – unter Ausschluss der Öffentlichkeit und weiteren Schutzmassnahmen, aber ohne die in anderen Ländern für Fahrer oder Jockeys vorgeschriebenen Gesichtsmasken. Hauptereignis des Re-Starts war der Prix de la Réouverture, eine mit 10'000 Franken dotierte und über 2350 Meter führende Autostartprüfung, die sich an die Elite der Schweizer Traber richtete. Als Favorit gehandelt wurde der vom Schweizer Champion Marc-André Bovay gesteuerte Tobrouk de Payré aus dem Rennstall des Fehraltorfers Roland Müller.
Lange sah es sehr gut aus für Tobrouk de Payré, denn nachdem er eine Runde vor Schluss resolut das Kommando übernommen hatte, konnte er sich durch eine erneute Beschleunigung ausgangs der letzten Kurve etwas vom Feld absetzen. Seine direkten Verfolger hielt Tobrouk de Payré in der Folge sicher auf Distanz, nicht aber Brandeis Jet. Der erstmals in der Schweiz antretende Hengst überholte in äusserer Spur Pferd um Pferd und vermochte auf den letzten Metern auch noch Tobrouk de Payré abzufangen und auf den zweiten Rang zu verweisen. (wib)

Fussball: Mégroz trifft zweimal in Bundesliga

Naomi Mégroz war beim 6:1-Erfolg des SC Freiburg gleich zweimal erfolgreich. Die eine Viertelstunde vor Schluss eingewechselte Greifenseerin sorgte mit einem Doppelschlag innert zwei Minuten für das Endergebnis gegen den 1. FC Köln. Die 21-Jährige hatte bereits vor zwei Wochen siegbringend zum 3:2 gegen Turbine Potsdam getroffen. Für Mégroz war es der erste Treffer in der Frauen-Bundesliga gewesen. (zo)

Tennis: Michael Lammer beerbt Yves Allegro

Bei Swiss Tennis kommt es zu personellen Wechseln. Yves Allegro verlässt den Verband per sofort, seinen Posten als U23-Headcoach übernimmt Michael Lammer. Der Dübendorfer war 2014 Teil des Schweizer Davis-Cup-Teams, das im Final gegen Frankreich triumphierte. Nach seinem Rücktritt war der 38-Jährige seit September 2015 als Nachwuchschef U15 bei Swiss Tennis tätig. Wer Lammers Nachfolge antreten wird, ist noch nicht bekannt. Allegro wird derweil neu Privatcoach von Leandro Riedi, der den Sprung auf die Profitour wagt. (sda)

Leichtathletik: Der Rütilauf ist abgesagt

Der auf den 5. September angesetzte Rütilauf ist abgesagt worden. Das zum 13-teiligen Zürilaup-Cup zählende Rennen wäre im Herbst zum 13. Mal durchgeführt worden. Somit verbleiben nach der jüngsten Absage im Zuge der Pandemie nur zwei Veranstaltungen der Serie im Kalender. Am 19. September steht der Greifenseelauf an, acht Tage später wäre der Pfäffikerseelauf. Ob die zwei Rennen tatsächlich stattfinden können, wird sich zeigen. Noch offen ist zudem, was mit dem Zürich Marathon geschieht. Für das ursprünglich am 26. April angesetzte Rennen wird weiterhin ein Verschiebedatum gesucht. (zo)

Leichtathletik: 5-Tage-Berglauf-Cup erst 2021 wieder

Die ursprünglich im August angesetzte 36. Ausgabe des 5-Tage-Berglauf-Cup im Zürcher Oberland findet erst 2021 statt. Das haben die Veranstalter mitgeteilt. Man habe sich die Entscheidung nicht einfach gemacht, schreiben sie auf ihrer Facebook-Seite. Es gebe kein richtig oder falsch, niemand kenne die Zukunft. «Am Ende hat die Sicherheit von Helfern und Läufern oberste Priorität.» Als Termin für die fünf kurzen Bergläufe an fünf verschiedenen Abenden haben sich die Macher die Woche vom 16. bis 20. August 2021 ins Auge gefasst. Die Austragung 2019 gewann Jens-Michael Gossauer bei den Männern, die Gesamtwertung der Frauen entschied Nadja Kehrle zu ihren Gunsten. 437 Anmeldungen hatte die letzte Austragung verzeichnet. (zo)

Triathlon: Uster Triathlon auf den 13. September verschoben

Der Uster Triathlon findet nicht wie geplant am 18. und 19. Juli statt, sondern wird auf den 13. September verschoben. Der Termin sei nur dank der Kompromissbereitschaft des Ruderclub Uster möglich, schreiben die Organisatoren. Dieser führt am zweiten Septemberwochenende jeweils die Regatta in Niederuster durch, reduziert das Programm aber heuer auf den Samstag, damit der See am Sonntag den Triathleten zur Verfügung steht.

Auch der Uster Triathlon reduziert sein Programm: Die Mitteldistanzrennen, die Seeüberquerung und das SUP Race werden nicht durchgeführt.

Ebenfalls am 13. September sind der Ironman 70.3 Rapperswil und der Murten Triathlon geplant. Die Veranstalter hätten gemeinsam entschieden, dass alle Wettkämpfe am selben Tag stattfinden, weil das Fenster für Veranstaltungen klein ist. (zo)

Unihockey: Laupen verpflichtet zwei NLB-Spielerinnen

Die Laupner NLA-Frauen haben zwei neue Spielerinnen unter Vertrag genommen. Zu den Oberländerinnen stossen Stürmerin Gisela Schibli sowie Verteidigerin Celine Müller. Beide kommen aus der NLB von Rümlang-Regensdorf, spielten früher aber bereits in der höchsten Liga. Schibli war letzte Saison bei Rümlang-Regensdorf mit 18 Toren und 8 Vorlagen Topskorerin. Ihrer Skorerpunkte dürften die Laupnerinnen gut brauchen können, nachdem sie mit den Abgängen von Andrea Wildermuth (Bern Burgdorf) und Gentiana Behluli (Piranha Chur) in der Offensive Federn lassen mussten. (zo)

Fussball: Augsburg an FCZ-Verteidiger Rüegg interessiert

Der FC Augsburg steht nach Informationen der «Augsburger Allgemeinen» vor der Verpflichtung von Verteidiger Kevin Rüegg vom FC Zürich. Demnach soll der Bundesligist schon im vergangenen Sommer Interesse am Captain der Schweizer U21-Nationalmannschaft, der polyvalent einsetzbar ist, gehabt haben. Der Vertrag des 21-jährigen Greifenseers mit dem FCZ läuft noch bis Ende Juni 2021. Der FCA liegt in der laufenden Bundesliga-Saison fünf Runden vor Schluss auf Platz 13. (sda)

Leichtathletik: Schlumpf wechselt auf Marathondistanz

Was Fabienne Schlumpf gegenüber Züriost vor rund einem Monat andeutete, ist nun definitiv. Die Wetziker Läuferin richtet ihre Karriere neu aus und wechselt auf die Marathonstrecke. Die EM-Zweite von 2018 über 3000 m Steeple will sich über die 42,195 km für die Olympischen Spiele in Tokio im Sommer 2021 qualifizieren. «Auch in Zukunft werde ich noch ab und zu auf der Bahn unterwegs sein, der Fokus gilt aber der Strasse», sagt Schlumpf. Die ersten zwei Einsätze diesen Sommer bestreitet die 29-Jährige vor der eigenen Haustüre. Am 16. Juni ist sie am Laufmeeting der TG Hütten in Wetzikon dabei, rund eineinhalb Wochen später startet Schlumpf an der SM 10000 m und Steeple in Uster. (zo)

Leichtathletik: SM in Uster macht den Auftakt

Nach dem Entscheid des Bundesrats, dass ab dem 6. Juni wieder Sportwettkämpfe durchgeführt werden können, hat der Schweizerische Leichtathletikverband zwei Landesmeisterschaften neu angesetzt. Die erste SM nach der Coronakrise findet dabei in Uster statt. Am 26. Juni werden im Buchholz die Medaillen über 10000 m und 3000 m Steeple vergeben. (zo)

Unihockey: Tschechische Verteidigerin zu den Riders

Die Floorball Riders arbeiten weiterhin an ihrem Kader. Der Oberländer NLA-Klub vermeldte die Verpflichtung der tschechischen Verteidigerin Anna Bachrata. Die 25 Jahre alte, polyvalent einsetzbare Verteidigerin spielte zuletzt für Brno in der höchsten tschechischen Liga. Daneben haben die Riders den Vertrag mit Anja Werz verlängert. Die Stürmerin nimmt im Herbst ihre sechste Saison bei den Oberländerinnen in Angriff. (zo)

 

Unihockey: Floorball Riders verpflichten junge Torhüterin

Die nächste Saison in der Frauen-NLA spielenden Floorball Riders haben die nach dem Abgang von Christa Brünn (Piranha Chur) offene zweite Goalieposition wieder besetzt. Die Oberländerinnen nahmen Alina Räuftlin (18) aus der U21 der Kloten-Dietlikon Jets unter Vertrag. Räuftlin bildet mit Svenja Schöni das Goalietandem. (zo)

 

Motorrad: Krummenacher testet in Misano

Der Oberländer Töffpilot Randy Krummenacher ist für einen Tag auf die Rennpiste zurückgekehrt. Der Supersport-Weltmeister durfte am Donnerstag in Misano (ITA) anstelle des Engländers Leon Camier – dieser konnte aufgrund der Corona-Beschränkungen nicht einreisen – die Ducati Panigale V4R des Barni-Teams fahren. Der in Italien lebende Krummenacher absolvierte auf dem Superbike 60 Runden. Er überzeugte dabei mit konstanten und schnellen Zeiten. «Es war grossartig, nach dieser langen Zeit die Chance zu haben, wieder einmal auf die Rennstrecke zurückzukehren», sagte der aus dem Grüt stammende Töffpilot. 2017 hatte der heute 30-Jährige die Saison in der Superbike-WM bestritten. Aktuell steht er bei MV Augusta in der Supersport-WM unter Vertrag. Von MV-Augusta-Teamchef Andrea Quadranti hatte Krummenacher die Freigabe für den Test erhalten. (zo)

Eishockey: Kein Swiss Ice Hockey Day im November

Swiss Ice Hockey wird in diesem Jahr keinen Hockey Day durchführen. Grund dafür sind die Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Im Hinblick auf das nächste Jahr werde der Swiss Ice Hockey Day neu konzipiert und ab 2021 in neuer Form veranstaltet, heisst es in einer Medienmitteilung des Verbandes. Jeweils Anfang November gehören die Eisflächen in der ganzen Schweiz dem Nachwuchs: Mädchen und Buben können am Swiss Ice Hockey Day an rund 80 Standorten – darunter auch an mehreren im Zürcher Oberland – mit ihren Stars auf dem Eis stehen und kostenlos ein Eishockeytraining absolvieren. Am Sonntag, 1. November, dem Datum, an welchem der Swiss Ice Hockey Day 2020 hätte stattfinden sollen, sind in der National League und Swiss League Solidaritätsspiele geplant, weshalb die Profis der beiden höchsten Schweizer Ligen nicht am Event teilnehmen könnten. (sda/zo)

Unihockey: Gmür und Strömberg weiter beim UHC Laupen

Die Laupner NLA-Frauen vermelden zwei weitere Vertragsverlängerungen. Auch in der kommenden Saison kann die Oberländer NLA-Equipe auf die Stürmerinnen Sabrina Gmür und Hanna Strömberg zählen. Sowohl die routinierte Gmür (Jahrgang 1989) als auch die erst 20-jährige Schwedin erzielten in der vergangenen Spielzeit je drei Tore, wobei Strömberg lediglich 13 Partien absolvierte. (zo)

Fussball: FVRZ-Gala vom Dezember abgesagt

Die 19. Gala des Fussballverbands der Region Zürich (FVRZ) von Anfang Dezember in Dübendorf findet nicht statt. Am Anlass nehmen regelmässig gegen 1000 Besucher teil. Der FVRZ macht dafür Sparmassnahmen im Rahmen der Coronavirus-Krise geltend. Deshalb werden auch für einmal keine Auszeichnungen für verdienstvolle Funktionäre und Wettbewerbe (bspw. Vorbildlicher Verein) vorgenommen. (zo)

Fussball: Krasniqi bleibt Trainer des FC Rüti

Der FC Rüti baut weiterhin auf Shaip Krasniqi als Trainer. Der 39-Jährige betreut das Interregio-Team seit der Saison 2017/18. Zur Meisterschaftshalbzeit waren die Oberländer auf Platz 10 der Gruppe 6 klassiert. Zurück nach Rüti kehrt zudem Esmir Rastoder. Der 20-jährige Offensivakteur war in der Winterpause zum Erstliga-Spitzenklub Tuggen gewechselt. Aufgrund der Coronavirus-Situation und dem Saisonabbruch bestritt Rastoder allerdings kein einziges Pflichtspiel für den FCT. (zo)

Fussball: Der FC Dübendorf im Cup-Glück

Der FC Dübendorf steht in der 1. Hauptrunde des Schweizer Cups und kann damit auf einen grossen Gegner aus der Super League hoffen. Der Zweitligist gehörte bis zum Saisonabbruch zu den 16 verbliebenen Klubs im FVRZ-Cup und wurde nun nebst Küsnacht (4. Liga) als Teilnehmer aus der Region Zürich für den nationalen Wettbewerb der nächsten Saison ausgelost. Die letzten grossen Dübendorfer Cup-Auftritte sind lange her. Im September 1993 leistete der FCD als Zweitligist dem NLA-Klub Lugano vor 850 Besuchern auf dem Zelgli harte Gegenwehr und unterlag nur 1:2. Zuvor traf er im März 1988 als Erstligist auf den FC Zürich. Da Unterklassige damals aber nicht zwingend Heimvorteil hatten, musste er im fast leeren Letzigrund antreten (1:6). Aus der Region hatten sich zuletzt Uster und Wetzikon für die 1. Hauptrunde qualifiziert. Beide Klubs hatten allerdings wenig Glück. Sie trafen auf wenig attraktive, jedoch zu starke Erstligisten aus der Westschweiz. (zo)

Fussball: Merlo bleibt Brüttisellen-Trainer

Robert Merlo hat beim FC Brüttisellen-Dietlikon seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert. Er steigt damit im Sommer in seine fünfte Saison als Coach beim FCB. An seiner Seite bleibt auch Co-Trainer Stipe Kelava. Mit dem 59-jährigen Merlo war dem FCB im Sommer 2018 der Wiederaufstieg in die 2. Liga geglückt. (zo)

Eishockey: Alder wechselt in den Thurgau

Die aus den USA zurückgekehrte Mönchaltorferin Janine Alder schliesst sich den Thurgau Indien Ladies an. Das neugegründete Team nimmt in der Womens League den Platz des SC Weinfelden ein. Die Heimpartien sollen inskünftig in Kreuzlingen stattfinden. Torhüterin Alder spielte die letzten vier Jahre für das College-Team St. Cloud State Huskies. In der letzten Saison konnte die 24-jährige Nationaltorhüterin allerdings aus gesundheitlichen Gründen nur vier Partien bestreiten. (zo)

Unihockey: EHC Wetzikon holt Dennis Urech

Erstligist EHC Wetzikon hat den erfahrenen Verteidiger Dennis Urech verpflichtet. Der 25-Jährige spielte zuletzt für Ligakonkurrent Pikes Oberthurgau, weist aber über 120 Spiele in der Swiss League sowie etwas mehr als 70 Partien in der höchsten Amateurliga MSL auf. Neben dem Zuzug von Urech vermeldete der EHCW auch die Vertragsverlängerungen der Abwehrspieler Michael Schaub und Adrian Rykart. Damit umfasst das Kader der Oberländer bereits elf Verteidiger. (zo)

Unihockey: Laupen integriert zwei Nachwuchsspielerinnen

Die Laupner NLA-Frauen haben ihren Kader mit zwei Nachwuchsspielerinnen ergänzt. Auf die nächste Saison hin wechseln Anouk Jonker sowie Seraina Brunner aus den U21A-Juniorinnen des Oberländer Klubs ins Fanionteam. Beide Spielerinnen hatten letzte Saison bereits dem Förderkader des NLA-Teams angehört.

Unihockey: Silvan Bolliger wechselt nach Finnland

Der Hinteregger Silvan Bolliger hat seinen auslaufenden Vertrag beim NLA-Team Floorball Köniz nicht verlängert und setzt seine Karriere  stattdessen in Finnland fort. Der Flügelstürmer unterschrieb beim traditionsreichen finnischen Klub Happee Jyväskylä. Der 28-Jährige sammelte in seinen drei Jahren bei Köniz insgesamt 106 Skorerpunkte (64 Tore und 42 Assists). Vor seinem Wechsel ins Bernbiet hatte Bolliger sechs NLA-Saisons für den UHC Uster bestritten. (zo)

 

Curling: Schori mit neuem Team

Die Dübendorfer Curlerin Irene Schori geht in der nächsten Saison mit einem neuen Team an den Start. Bisher spielte Schori für Limmattal, künftig trägt die Equipe den Namen Langenthal. Grund ist die Fusion beider Teams, die in der Weltrangliste auf den Rängen 23 (Langenthal) und 24 (Limmattal) liegen. Für Schori kommt es damit auch zum Wiedersehen mit einer langjährigen Weggefährtin: Mit Carole Howald gewann die Dübendorferin im Team Flims 2014 und 2016 den WM-Titel. Die weiteren Teammitglieder heissen Stefanie Berset und Lara Stocker. (zo)

Unihockey: Fauser übernimmt die Floorball Riders

Die Floorball Riders haben die nach dem Abgang von Ursin Spescha verwaiste Position des Cheftrainers neu besetzt. Neu wird der NLA-Aufsteiger von Florian Fauser geführt. Fauser war die letzten eineinhalb Jahre Assistenztrainer beim Oberländer Frauenteam. Assistent des früheren NLA-Spielers wird Yves Walker. Mit Fabio Bisso verpflichteten die Riders zudem einen neuen Goalietrainer. Bisso spielte mehrere NLA-Saisons für den UHC Uster, danach hütete er acht Jahre lang bei schwedischen Klubs das Tor. (zo)

Unihockey: Laupner Gegner zieht sich aus NLA zurück

Die Laupner NLA-Frauen werden zukünftig nicht mehr zu Meisterschaftsspielen ins Tessin reisen. Der UH Mendrisiotto hat sein Team, das die vergangene Qualifikation auf dem vorletzten Platz beendet hatte, aus der höchsten Liga zurückgezogen. Der Klub hat keinen Lizenzantrag für die nächste Saison gestellt. Somit besteht die NLA der Frauen derzeit nur noch aus neun Equipen. (zo)

 

Unihockey: Behluli wechselt zu Piranha Chur

Schmerzhafter Verlust für den UHC Laupen: U19-Nationalspielerin Gentiana Behluli hat ihre offene Zukunft geklärt und sich dafür entschieden, die Oberländer NLA-Frauen zu verlassen. Die Stürmerin wird zukünftig für den siebenfachen Meister Piranha Chur spielen. Behluli war letzte Saison viertbeste Laupner Skorerin. (zo)

Unihockey: Christa Brünn verlässt die Floorball Riders

Die Floorball Riders verlieren eine ihrer Torhüterinnen. Die 23-jährige Christa Brünn wechselt auf nächste Saison von den Oberländer NLB-Frauen zum NLA-Spitzenteam Piranha Chur. Brünn hat das Tor der Riders seit der Saison 2012/13 gehütet. (zo)

Handball: Kerstin Kündig doppelt nominiert

Kerstin Kündig hat die Chance, an den Swiss Handball Awards 2020 vom 12. Mai gleich doppelt abzuräumen. Die Wetzikerin gehört zu den jeweils drei Nominierten in den Kategorien MVP Frauen und Schweizer Spielerin des Jahres. Die 26-jährige Rückraumspielerin spielte die letzten sechs Saisons für den Schweizer Rekordmeister LC Brühl und gewann mit den Ostschweizerinnen sechs Titel. Für die nächsten zwei Jahre hat die 59-fache Nationalspielerin einen Vertrag beim Bundesliga-Spitzenteam Thüringer HC unterschrieben. 2017 hatte Kündig bereits einmal den Preis als Schweizer Spielerin des Jahres gewonnen. Da die Awards-Night bereits seit längerem abgesagt ist, werden die Gewinnerinnen und Gewinner auf dem Videoportal youtube sowie auf der Website handball.ch präsentiert. (zo)  

Leichtathletik: Besondere Konkurrenz für Tadesse Abraham

Der Wien Marathon am 19. April wäre für Tadesse Abraham das erste Ziel des Jahres gewesen – die Olympischen Spiele der Saisonhöhepunkt. Das Rennen in Österreich aber wurde abgesagt, die Sommerspiele verschoben. Um Wettkampfatmosphäre schnuppern zu können, hat sich der beste Schweizer Langstreckenläufer etwas einfallen lassen. Der Athlet des LC Uster ruft zu «Tades Challenge» auf – einer Art virtuellem Rennen zwischen ihm und Hobbyläufern, das zugleich karitativen  Charakter hat. Jeder seiner Gegner kann vom 4. bis 9. Mai einen Lauf über 5, 10 oder 20 km absolvieren und das Resultat einsenden. Abraham wird dann am 10. Mai einen 30-km-Lauf absolvieren – und dabei versuchen, die besten Zeiten der Hobbyläufer zu unterbieten. (zo)

Unihockey: Yannick Jaunin verlässt die Glattal Falcons

Die Glattal Falcons verlieren ihren bekanntesten Spieler. Stürmer Yannick Jaunin verlässt den Erstligisten nach nur einer Saison wieder. Der 30-Jährige kehrt zu seinem Stammverein Kloten-Dietlikon Jets (NLB) zurück. Jaunin hatte vor seinem Wechsel zu den Falcons acht Saisons für die Unterländer in der NLA absolviert. In seinem letzten Jahr in der höchsten Schweizer Liga hatte er 24 Tore erzielt. (zo)

Unihockey: Uster verpflichtet Tschechen Martin Prazan

Der UHC Uster hat eine seiner Ausländerpositionen mit einem Verteidiger besetzt. Der Tscheche Martin Prazan stösst auf die kommende Saison hin zum NLA-Klub. Er unterschrieb für zwei Jahre. Prazan war seit 2012 beim Superligisten Florbal Chodov aus dem gleichnamigen Prager Stadtteil unter Vertrag. In 281 Spielen erzielte er 99 Tore und 107 Assists. Diese Ausbeute zeigt, dass der Verteidiger auch über viel offensive Qualitäten verfügt. Prazan debütierte 2014 im tschechischen A-Nationalteam. In bisher 27 Länderspielen – davon sechs an der Heim-WM 2018 in Prag – verbuchte der 25-Jährige 6 Tore und 8 Assists. (zo)

Unihockey: Altwegg zukünftig nur noch Sportchefin

Die Floorball Riders verlieren mit dem Rücktritt von Sarah Altwegg eine langjährige Teamstütze. Die Verteidigerin absolvierte für das Oberländer NLB-Frauenteam über 150 in der Nationalliga. Altwegg konzentriert sich künftig auf ihre Aufgaben als Sportchefin der Floorball Riders. (zo)

Eishockey: Nino Marzan und Vesely bleiben beim EHCW

Der EHC Wetzikon vermeldet die Vertragsverlängerung von zwei Leistungsträgern. Die Stürmer Nino Marzan (22) und Timon Vesely (33) spielen auch nächste Saison für den Oberländer Erstligisten. Marzan war mit 20 Toren und 18 Assists zweitbester Skorer der Wetziker, Vesely steuerte derweil 28 Punkte bei und war intern die Nummer 5. Zugleich gab der EHCW weitere Kadermutationen bekannt. Vom Erstligisten Wil stösst Verteidiger Marc Müller (21) zur Mannschaft, dafür verlässt Toni Szabo den Klub nach nur einem Jahr wieder. Wohin es den Angreifer zieht, ist nicht bekannt. (zo)

Leichtathletik: Gesamtwertung beim Zürilauf-Cup gestrichen

Aus 13 Läufen hätte der traditionelle Zürilauf-Cup heuer bestehen sollen. Nachdem der Dietiker Neujahrslauf zum Auftakt noch hatte durchgeführt werden können, mussten in einem ersten Schritt die nachfolgenden drei Rennen abgesagt werden. Für den ursprünglich auf den 26. April angesetzten Zürich Marathon wird ein Verschiebedatum gesucht. Zudem haben die Veranstalter jetzt fünf weitere Rennen im Mai, Juni und Juli gestrichen – darunter den Geländelauf am Bachtel (21. Juni). Dieser Schritt führte zugleich dazu, dass heuer keine Gesamtwertung geführt wird. Titelverteidiger bei den Männern wäre der Bülacher Christian Mathys gewesen, bei den Frauen die Bäretswilerin Karin Hofer. Neben dem Zürich Marathon verbleiben vorerst drei Wettkämpfe im Programm – der Rütilauf (5. September), der Greifenseelauf (19. September) sowie der Pfäffikerseelauf (27. September). (zo)

Eishockey: Der EIE verpflichtet Colin Swart

Der EHC Illnau-Effretikon (EIE) vermeldet die Verpflichtung von Colin Swart. Der 22-jährige Verteidiger wechselt vom EC Wil (1. Liga) zum Oberländer Zweitligisten. Zugleich bleibt mit Yves Brasser ein anderer Verteidiger für eine weitere Saison beim EIE.

Unihockey: UHC Pfannenstiel holt einen NLA-Spieler

Erstligist UHC Pfannenstiel hat zwei Zuzüge vermeldet. Aus den eigenen U21-Junioren kommt Colin Feldmann, vom A-Ligisten UHC Uster stösst Sandro Kellermüller dazu. Der 24-jährige Stürmer ist auf verschiedenen Posten einsetzbar. Er spielte zuletzt vier Jahre lang im NLA-Team der Ustermer, möchte jetzt aber wieder mehr Verantwortung in einer Mannschaft übernehmen, wie der UHC Pfannenstiel schreibt. (zo)  

Unihockey: Vertragsverlängerungen bei den Floorball Riders

Die Floorball Riders arbeiten mit Erfolg an ihrer Kaderplanung. Die Oberländer NLB-Frauen können zwei weitere Vertragsverlängerungen vermelden. Lisa Devenoge (25) sowie Malgorzata Jablonowska (28) unterschrieben jeweils Einjahres-Verträge. Beides sind langjährige Stammkräfte. Devenoge geht in ihre 6. Saison, für Agressivleaderin Jablonowska wird es die 8. Saison bei den Oberländerinnen, die den Aufstieg in die höchste Liga anstreben. In den vergangenen Wochen haben bereits 15 Spielerinnen ihre Verträge verlängert, dazu integrierte man ein Duo aus der eigenen U21. Noch offen ist nach dem Abgang von Ursin Spescha, wer die Riders nächste Saison trainiert. (zo)

Snowboard: Derungs behält ihren Status

Freestyle-Snowboarderin Isabel Derungs bleibt weiterhin im Pro-Kader von Swiss-Ski. Die Riedikerin hatte vergangenen Winter eine Babypause eingelegt. Eine Abstufung hinnehmen mussten derweil zwei andere Snowboarder aus der Region. Der Pfäffiker Gian Sutter – er bestritt letzte Saison nur einen einzigen Wettkampf – gehört neu dem sogenannten Challenger-Kader (B-Kader) an statt wie bisher dem Pro-Kader. Jonas Junker (Binz) verlor seinen Challenger-Status und steht nun in keinem nationalen Kader mehr. (zo)

Ski Alpin: Roulin verbleibt im A-Kader

Für den Ski-Rennfahrer Gilles Roulin bleibt nächste Saison alles beim Alten. Der Grüninger Speed-Spezialist wurde vom Verband Swiss-Ski erneut ins A-Kader eingeteilt. Die starken Leistungen des vergangenen Winters der Alpin-Fahrer, die Swiss-Ski im Weltcup erstmals seit 31 Jahren wieder die Nummer-1-Position sicherten, hatten derweil Auswirkungen auf die Grösse der Verbandskader. In der Saison 2020/2021 haben gleich 19 Athletinnen und Athleten den Nationalmannschafts-Status inne, vier mehr als im Jahr zuvor. Beim Männer-Team umfasst das oberste Kader elf Fahrer. Neu hinzugestossen sind Gino Caviezel, Niels Hintermann, Carlo Janka und Urs Kryenbühl. Bei den Frauen heissen die Aufsteigerinnen Aline Danioth und Joana Hählen, zugleich verblieb das von Verletzungen zurückgeworfene Duo Jasmine Flury/Mélanie Meillard in der Nationalmannschaft. (zo/sda)

Unihockey: Romano Schubiger verlässt den UHC Uster

Der UHC Uster verliert einen seiner Leistungsträger. Der 21-jährige Stürmer Romano Schubiger verlässt die Ustermer nach insgesamt fünf Jahren und wechselt innerhalb der NLA zu Alligator Malans. Der U23-Nationalspieler erzielte letzte Saison elf Tore und vier Assists. Auf der Website der Bündner sagt Schubiger, er freue sich über die neue Herausforderung. «Malans bietet mir die besseren Möglichkeiten mich als Spieler weiter zu entwickeln und zu verbessern.» Malans beendete die letzte Qualifikation auf dem 4. Platz, Uster musste derweil als Neunter in die Playouts. (zo)

Unihockey: Floorball Riders und Spescha trennen sich

Die Floorball Riders werden die nächste Saison unter neuer sportlicher Führung in Angriff nehmen. Die Oberländer NLB-Frauen vermelden den Abgang ihres langjährigen Cheftrainers Ursin Spescha. Fünfeinhalb Jahre war Spescha Chefcoach bei den Riders, dreimal führte er die Equipe in den Final. Nach zahlreichen Gesprächen habe man sich entschieden, getrennte Wege zu gehen, kommuniziert der Verein. Neben Spescha verlässt auch Thomas Appenzeller, der ebenfalls dem NLB-Staff angehört und zugleich die U21 trainiert hatte, die Riders. Beide wechseln zum A-Ligisten Kloten-Dietlikon Jets. Wer Spescha als Chefcoach bei den Riders ersetzt, ist noch offen. (zo)

Curling: Kein WM-Nachholtermin für Stern

Kein WM-Nachholtermin für die Bäretswilerin Elena Stern mit ihrem Team vom CC Oberwallis. Alle drei infolge des Coronavirus abgesagten Curling-Weltmeisterschaften in den olympischen Disziplinen werden vom Weltverband WCF nicht neu angesetzt. Damit werden 2020 bei den Frauen, den Männern und im Mixed-Doppel keine Titel vergeben. Für den Verband wäre es schwierig geworden, im Herbst geeignete Termine für die acht oder neun Tage dauernden Weltmeisterschaften zu finden. Der Herbst ist weitgehend mit Turnieren der World Tour belegt. Stern hatte sich im Februar mit ihrem ersten SM-Titel das Ticket für die WM in Kanada gesichert. (sda/zo)

Moutainbike: EKZ-Cup-Saisonstart in Hittnau?

Eigentlich hätte die neue Rennsaison im EKZ-Cup Mitte März in Schwändi (GL) beginnen sollen. Nun ist nicht nur das Auftaktrennen im Glarnerland verschoben worden, sondern auch die auf Mitte Mai angesetzten Rennen in Uster und in Wetzikon. Die Rennen sollen nun neu im Herbst stattfinden. Die Organisatoren hoffen, dass das Rennen in Hittnau am 21. Juni wie geplant stattfindet – es wäre dann der neue Saisonstart.

Provisorischer Kalender: 21. Juni: Hittnau 23. August: Eschenbach 30. August: Egg 13. September: Schwändi GL 26. September: Uster 4. Oktober: Wetzikon.

Unihockey: Werner kehrt zu «Pfanni» zurück

Marc Werner kehrt als Trainer zum UHC Pfannenstiel zurück. Man freue sich, den «verlorenen Sohn» zurück an der Bande begrüssen zu dürfen, schreibt der Erstligist in einer Mitteilung. Werner werde sich um das Fanionteam kümmern und sich zusätzlich in der Juniorenarbeit einbringen.

Zuletzt war Werner beim UHC Uster als Assistent von Mika Heinonen in der NLA engagiert. Beim UHC Pfannenstiel hatte er bereits seine ersten Schritte als Trainer gemacht. Für zwei Jahren betreute er das Team nach dem Aufstieg in die NLB. Den Abstieg konnte er 2019 nicht verhindern. In der letzten Saison verpasste «Pfanni» den Einzug in die Erstliga-Playoffs.

Der Klub bezeichnet die Rückkehr Werners als «absoluten Idealfall». Der 32-Jährige habe sich mit seiner Leidenschaft, seiner kommunikativen Art und seiner Akribie einen Namen gemacht. Werner sagt, er habe eigentlich eine Pause einlegen wollen, diese Pläne aber aufgrund des «spannenden Angebots» verworfen. (zo)

Eishockey: Blue Jackets verpflichten Tim Berni

Die Schweizer Fraktion bei den Columbus Blue Jackets erhält Zuwachs. Die Dübendorfer Tim Berni erhielt bei der NHL-Franchise aus dem US-Bundesstaat Ohio einen Einstiegsvertrag über drei Jahre und wird Teamkollege von Dean Kukan. Der 20-jährige Berni kam in der unlängst abgebrochenen National-League-Saison für die ZSC Lions zu 45 Einsätzen. Dabei glückten dem Verteidiger, der 2018 von den Blue Jackets in der sechsten Runde gedraftet wurde, 11 Skorerpunkte. Der Schweizer Junioren-Internationale stand über den Jahreswechsel zudem als Captain der U20 an der Junioren-WM in Tschechien im Einsatz, wo die Schweiz die Viertelfinals erreichte. In Columbus trifft der Glattaler mit Kukan auf einen anderen Zürcher Verteidiger, der den Sprung in die NHL bereits vollzogen hat. Kukan wechselte 2015 von Schweden in die USA und etablierte sich in der vergangenen Saison im NHL-Team. (sda)

E-Sport: Oberländer im Länderspiel-Einsatz

Statt das Fussball-Nationalteam stand das kürzlich gegründete Schweizer eFootball-Nationalteam beim Playstation 4-Spiel «Pro Evolution Soccer 2020» zweimal im Einsatz. Die Auswahl um den Fehraltorfer Captain Luca Boller besiegte zunächst Belgien 6:2, ehe es Portugal 3:4 unterlag. Zum vierköpfigen Kader zählt ebenso der frühere Weisslinger Fussballer Fabio Pechlaner. «Wir betrachten diesen Schritt zunächst einmal als Test und wollen in erster Linie – auch im Austausch mit anderen nationalen Verbänden – konkrete Erfahrungen im Bereich eFootball sammeln», sagte Projektleiter René Merkli. Zuvor waren die Schweizer in der ersten Qualifikationsphase der eEuro 2020 in der Gruppe C mit Bosnien-Herzegowina, Kasachstan, Moldawien und Nordmazedonien nicht über Platz 5 herausgekommen. Sie schafften damit das Weiterkommen nicht. Der Fokus gilt nun dem eNations Cup auf FIFA 20, der im Mai stattfindet. (zo)

Unihockey: Vertragsverlängerungen bei den Floorball Riders

Die Floorball Riders haben drei Vertragsverlängerungen vermeldet. Auch nächste Saison für die Oberländer NLB-Frauen auflaufen werden Stürmerin Rahel Wichert (24) sowie die zwei routinierten Verteidigerinnen Fabienne Thoma (34) und Katja Timmel (35). Für Thoma wird es die bereits 13. NL-Saison bei den Floorball Riders sein, Timmel nimmt ihre achte Spielzeit im Oberland in Angriff. Die Floorball Riders streben die Rückkehr in die NLA an, aus der sie 2015 abgestiegen waren. (zo)

Unihockey: Laupner NLA-Frauen binden ein Trio

Die Laupner NLA-Frauen vermelden weitere Vertragsverlängerungen. Das Team von Trainer Yves Kempf kann auch nächste Saison auf die drei Verteidigerinnen Alena Holst (23), Sabrina Aerne (22) und Chiara Bertini (19) zählen. Für den UHC Laupen waren dies die Vertragsverlängerungen zwölf bis 14, die er in den letzten Wochen kommunizieren konnte. Seit zwei Jahren spielen die Laupnerinnen in der höchsten Liga, beide Male erreichten sie die Playoffs. (zo)

Unihockey: Floorball Riders bleiben in der NLB

Swiss Unihockey hat entschieden, wie die abgebrochene Meisterschaft gewertet wird. Drei höherklassige Mannschaften aus der Region sind davon betroffen, dass in allen Ligen und Kategorien mit Auf- und Abstiegsspielen die Saison ohne Auf- und Absteiger abgeschlossen wird. Für die Floorball Riders heisst dies: Sie werden auch die kommende Meisterschaft in der NLB der Frauen absolvieren. Die Riders standen bei Abbruch der Saison im NLB-Final. Sie hätten diesen gewinnen müssen und danach auch noch eine Playoff-Serie gegen einen A-Ligisten, um aufzusteigen. Glücklicher mit der Lösung dürften derweil die beiden Erstligisten Glattal Falcons sowie Laupen sein, die in Abstiegsgefahr waren. Sie hätten sich nach verlorenen Playouts in der Serie gegen einen Zweitligisten ihren Platz sichern müssen. Jetzt aber ist klar: Die Glattal Falcons und die Laupner können für eine weitere Saison in der 1. Liga planen. (zo)

Unihockey: ZO Pumas verpflichten bekannte Namen

Die ZO Pumas haben via Instagram namhafte Zuzüge auf Führungsebene bekannt gegeben. Der Oberländer Klub, dessen Fanionteam in der 2. Liga spielt, verpflichtete Philippe Soutter als Ausbildungschef. Der 57-jährige Winterthurer ist eine der bekanntesten Figuren der Schweizer Unihockeyszene. Er war in verschiedenen Bereichen und auf verschiedenen Stufen tätig. Unter anderem war Soutter Headcoach bei den A-Ligisten Uster, Unihockey Tigers Langnau und Rychenberg Winterthur und führte die Nationalmannschaften aus Italien und Deutschland. Zuletzt fungierte er als Sportchef Leistung bei Rychenberg Winterthur. Derweil wird Giovanni Marti neuer Sportchef Leistung bei den ZO Pumas. Marti war lange Medienchef von Swiss Unihockey. Zudem weist er Engagements bei den Hot Chilis Rümlang-Regensdorf, dem UHC Dietlikon und Piranha Chur auf. (zo)

Fussball: Sanchez für Scherrer in Weisslingen

Der FC Weisslingen hat Paco Sanchez zum Nachfolger für den zum Ende der Saison scheidenden Marcel Scherrer bestimmt. Er unterschrieb einen Zweijahresvertrag. Dieser ist allerdings mit dem Klassenerhalt des FCW verknüpft. Die Oberländer sind zur Meisterschaftshälfte auf dem drittletzten Platz der Gruppe 6 klassiert. «Unserem Verein bot sich eine einmalige Chance, einen Top-Trainer zu verpflichten», sagt Daniel Haag, Ressortleiter Sport. Sanchez betreute bis zuletzt Weisslingens Gruppenkonkurrenten Wald. (zo)

Unihockey: Gossau glückt der Start in die Playoffs

Dem UHCevi Gossau ist in der Erstliga-Kleinfeldmeisterschaft der Playoff-Auftakt gelungen. Die Oberländer besiegten im ersten Spiel der Viertelfinalserie (best-of-3) Floorball Köniz 15:10. Die Gossauer spurten früh Richtung Sieg ein. In der ersten Spielhälfte liessen sie hinten nichts zu und trafen vorne regelmässig. 9:0 führte Cevi, ehe die Berner Gäste in der 31. Minute erstmals überhaupt trafen. Floorball Köniz kam in der Folge etwas auf. Sieben Minuten vor Schluss hiess es nur noch 12:8. Gossau blieb aber ruhig und liess sich nicht mehr abfangen. (zo)

Pferderennen: Volpone d’Argentan siegt überzeugend

Bei der Wiedereröffnung der Rennbahn in Avenches nach der Winterpause spielten die Oberländer Traber eine prominente Rolle. Für den Höhepunkt sorgte Volpone d’Argentan. Der elfjährige Wallach, der die Farben der Sulzbacherin Hedy Schlatter vertritt, gewann den Prix Face Time Bourbon (2350 Meter, 8000 Franken), bei dem es sich um die klassemässig am stärksten besetzte Prüfung der Veranstaltung handelte. Bereits zuvor war der siebenjährige Dream Believer im ebenfalls über 2350 Meter führenden Prix Bilibil Zweiter geworden – dies, obwohl er zu Beginn durch einen zögerlichen Start relativ viel Boden verloren hatte. Im Sulky von Dream Believer sass sein Besitzer, der Fehraltorfer Roland Müller. (wib)

Schiessen: Bachofner holt Junioren-Meistertitel

An den Schweizermeisterschaften in Bern holte Sven Bachofner (Theilingen) den U21-Titel Gewehr 10 m. Der 19-Jährige zog als Vorrunden-Zweiter in den Final der acht Besten ein. Dort übernahm er nach dem 12. Finalschuss die Führung und baute diese aus. Am Ende hatte er 244,7 Punkte auf dem Konto, 6,6 mehr als sein schärfster Konkurrent. Bachofner hatte im Februar bereits mit der Armbrust über 10 Meter den nationalen Junioren-Meistertitel gewonnen. (zo)

Fussball: Greifenseer Torfrau mit erstem Länderspiel

Vor rund einem Jahr entschied sich Natascha Honegger für Brasilien aufzulaufen, dem Heimatland ihrer Mutter. «Es war eine schwierige Entscheidung. Ich bin hier aufgewachsen und dankbar für alles. Aber ich habe immer davon geträumt für Brasilien zu spielen – und diese Gelegenheit wollte ich nutzen», begründete die Greifenseer Torfrau ihre damalige Entscheidung. Jetzt kam die 22-Jährige beim «Tournoi de France» in der weiblichen «Seleção» erstmals zum Einsatz. Honegger wurde gegen Holland auf die zweite Halbzeit hin für Aline Villares Reis eingewechselt und hielt ihren Kasten rein. Die Brasilianerinnen trennten sich in Valenciennes gegen den Europameister von 2017 0:0. In den weiteren Spielen treffen Honegger & Co auf Frankreich und Kanada. (zo)

Langlauf: Zweite Bronzemedaille für Siri Wigger

Die Gibswilerin Siri Wigger hat an der nordischen Junioren-WM in Oberwiesenthal nach dem 3. Platz im Sprint auch über 15 km die Bronzemedaille gewonnen. Im Skating-Rennen mit Massenstart musste sie sich lediglich der überlegenen Norwegerin Helene Marie Fosseholm und der Polin Izabela Marcisz geschlagen geben. Die beiden sind zwei respektive drei Jahre älter als die erst 16-jährige Wigger. Ebenfalls eine starke Leistung gelang Anja Weber aus Hinwil. Sie wurde Siebte. (sda/zo)

Unihockey: Vertragsverlängerungen beim UHC Laupen

Die Kaderplanungen der Laupner NLA-Frauen schreiten voran. Die Equipe von Trainer Yves Kempf, die in den Playoff-Viertelfinals gegen Qualifikationssieger Piranha Chur nach zwei Spielen 0:2 hinten liegt, kann ein halbes Dutzend Vertragsverlängerungen vermelden. Die Feldspielerinnen Sina Hofmann, Annina Eisenbart, Tamara Fritschi, Melanie Burri sowie die Torfrauen Leana Schoch und Nancy Gatzsch bleiben in Laupen. Alle Spielerinnen unterschrieben für eine weitere Saison. (zo)

Unihockey: Einzig Gossau steht in den Playoffs

Mit zwei klaren Siegen hat sich der UHCevi Gossau am letzten Spieltag der Erstliga-Kleinfeldmeisterschaft nicht nur den Playoff-Einzug gesichert. Die Gossauer konnten die Qualifikation noch auf dem 2. Platz beenden und dürfen dadurch am Wochenende mit Heimrecht ins Viertelfinal-Duell (best-of-3) gegen Floorball Köniz steigen. Sowohl gegen Niederwil (9:3) als auch gegen Spreitenbach (9:4) feierte Cevi klare Erfolge, wobei das Team von Trainer Thomas Schoch gegen Niederwil nach der Pause gleich siebenmal traf. Vorbei ist die Saison für Bäretswil und Hinwil-Tann. Letztere schlugen zum Abschluss ihres Pensums zwar überraschend Titelverteidiger Cazis 10:7. Zuvor aber hatten sie gegen Lengnau 4:6 verloren. Letztlich verpasste Hinwil-Tann als Fünfter die Playoffs um einen Punkt. Zumindest noch auf den 6. Platz stiess Bäretswil vor. Erstmals diese Saison holten die Bäretswiler an einem Spieltag die volle Punktzahl. Sie schlugen erst Niederwil 7:1. Die Partie gegen Unterkulm war bedeutet enger, das Oberländer Team siegte knapp 6:5. (zo)

Langlauf: WM-Bronze für Siri Wigger

Die Gibswilerin Siri Wigger hat an der nordischen U23- und Junioren-WM in Oberwiesenthal (GER) im Skating-Sprint die Bronzemedaille gewonnen. Die erst 16-Jährige war bei den Juniorinnen die jüngste aller 30 Viertelfinalistinnen. Für Wigger war die Medaille der nächste grosse Erfolg des Winters. Im Januar hatte sie an den Olympischen Winter-Jugendspielen in Lausanne zweimal Gold und einmal Silber gewonnen, Anfang Februar holte sie an den Schweizer Meisterschaften in Abwesenheit der besten Weltcupathletinnen Gold und Silber. (zo)

 

Rad: Schelling beendet Tour du Rwanda auf dem Podest

Der in Rüti wohnende Radprofi Patrick Schelling hat die vom Eritreer Natnael Tesfazion gewonnene Tour du Rwanda auf dem 3. Gesamtrang beendet. Der beim World-Tour-Team Israel Start-Up Nation unter Vertrag stehende Bergspezialist beendete die letzte Teilstrecke der achttägigen Rundfahrt auf dem 5. Platz und rettete seinen Podestplatz in der Gesamtwertung nur knapp. Schelling lag am Schluss lediglich zwei Sekunden vor dem viertklassierten Südafrikaner Kent Main. Das beste Resultat gelang dem Schweizer in der 6. Etappe, als er sich erst im Sprint um den Tagessieg geschlagen geben musste und Zweiter wurde. (zo)   

 

Biathlon: Stalder in der Verfolgung bester Schweizer

Sebastian Stalder hat an den Europameisterschaften in Minsk-Raubitschi (BLR) in der Verfolgung den 36. Platz belegt. Der Walder war damit bester Schweizer. Tags zuvor war Stalder im Sprint auf den 40. Platz gelaufen. Den EM-Titel in der Verfolgung sicherte sich der Weissrusse Sergej Boscharnikow, jenen im Sprint der Russe Matwej Jelisejew. Die meisten Weltcup-Athleten sind bei der EM nicht am Start. (zo)
 

Rodeln: Natalie Maag stürzt in Königssee

Für Natalie Maag hat die Saison mit einem Negativerlebnis geendet. Die Wernetshauserin stürzte beim Weltcup-Rennen im deutschen Königssee im ersten Lauf. Maag erlitt mehrere Prellungen und eine Wunde am Ellbogen, die genäht werden musste. «Es hat schlimmer ausgesehen, als es war», sagte sie über ihren Sturz gleichwohl, fand allerdings auch: «Das war nicht der Abschluss, den ich mir vorgestellt hatte.» Durch den Nuller im letzten Rennen nahm sich Maag die Chance, den anvisierten Platz in den Top Ten der Weltcup-Gesamtwertung noch ergattern zu können. Die Oberländerin beendet den Weltcup-Winter, in dem sie sich gegenüber ihrem letzten erneut steigern konnte, in der Gesamtwertung auf dem 11. Platz. Viermal fuhr Maag unter die ersten zehn, zweimal davon im Sprint. (zo)

Rad: Schelling an der Tour du Rwanda Neunter

Nach der 5. von 8 Etappen der Tour du Rwanda belegt Patrick Schelling im Gesamtklassement weiterhin den 9. Rang. Der in Rüti lebende Profi des World-Tour-Teams Israel Start-Up Nation beendete das nur 84,7 km lange Teilstück am Donnerstag auf dem 9. Rang. Schellings Rückstand auf den in der Gesamtwertung führenden Eritreer Natnael Tesfazion ist derweil mit 4:56 Minuten beträchtlich. Der 29-jährige Schweizer hatte sich diesen am Mittwoch auf der Königsetappe der Rundfahrt eingehandelt, die mehr als 200 km lang gewesen war und acht Bergwertungen enthalten hatte. (zo)

Biathlon: Stalder stösst an der EM im Super Sprint in den Final vor

An den Europameisterschaften in Minsk-Raubichi (BLR) hat sich der Walder Sebastian Stalder im Super Sprint als 20. für den Final qualifiziert. In diesem aber gelang dem Oberländer dann nicht die gewünschte Leistung. Stalder musste sich in den vier Schiess-Serien insgesamt fünf Fehler notieren lassen. Der einzige Schweizer Finalteilnehmer beendete das Rennen als letzter auf dem 30. Platz. Ursprünglich hätte die EM in Otepääe (EST) stattfinden sollen, wurde dann aber nach Weissrussland verlegt. Da auch auf der rund 20 nordöstlich der Hauptstadt Minsk gelegenen Anlage zu wenig Schnee vorhanden ist, musste das Programm geändert werden. Der Einzelwettkampf wurde durch das 2018 eingeführte Format Super Sprint ersetzt. Um dieses austragen zu können, benötigt man lediglich eine 1 km lange Runde. (zo)

Curling: Dübendorfer erst im Final gestoppt

Das Curlingteam Bern mit dem Dübendorfer Yves Wagenseil wurde an der Junioren-WM im russischen Krasnoyarsk erst im Final gestoppt. Gegen ein fast perfekt aufspielendes Kanada gerieten die Schweizer früh in Rückstand. Ein Zweierhaus im sechsten, sowie drei gestohlene Steine in den Ends sieben und acht bedeuten die Entscheidung. Nach einem geglückten Draw im neunten End geben die Schweizer Curler beim Spielstand von 2:7 auf. Der Finaleinzug zuvor war Wagenseil mit seinen Kollegen Marcel Gertsch, Felix Eberhard und Yves Stocker mit einem eigentlichen Steigerungslauf gelungen. Nach drei Niederlagen in den ersten vier Partien und einem verrückten Spiel gegen Russland in Runde 5 (6:7), steigerten sich die Berner von Runde zu Runde und besiegten im Halbfinal dank einer starken Leistung die Mannschaft aus Schottland (7:4). Das Juniorinnen-Team aus Luzern mit der Adetswilerin Elena Mathis erreichte derweil den fünften Platz. (zo)

Schiessen: SM-Titel für Sven Bachofner

Bei den Schweizer Meisterschaften der Junioren in Wil (SG) konnte sich Sven Bachofner aus Theilingen über Gold freuen. Der bald 19-Jährige vom SSV Illnau-Effretikon setzte sich im Final (10 Meter stehend) in den insgesamt zehn Durchgängen mit einem Total von 97 Punkten gegen die gesamte Konkurrenz durch. (zo)

Skispringen: Peter punktet in Rasnov

Dominik Peter klassierte sich beim ersten Weltcup-Springen im rumänischen Rasnov auf Platz 28, und war damit gleichzeitig der zweitbeste Schweizer hinter Gregor Deschwanden (25.). Der Fischenthaler schaffte es damit wiederholt in die Weltcupränge. Diese Leistung konnte er tags darauf beim zweiten Wettkampf von der Normalschanze nicht mehr bestätigen. Als 46. schaffte es der 18-Jährige nicht in den finalen Durchgang. (zo)

Rodeln: Frustrierte Maag in Winterberg

Beim zweitletzten Weltcup-Rennen der Saison in Winterberg erreichte die Wernetshauserin Natalie Maag den elften Platz. Der Wettkampf war allerdings überschattet vom ­Boykott der Deutschen Renn­rodler. Der Grund dafür: Sicherheitsbedenken. Aufgrund des schlechten Zustands der Bahn sei das Sturzrisiko besonders hoch, lautete die Kritik. Tatsächlich war es schon bei den Trainings zu schlimmen Unfällen gekommen. Für das Rennen wurde deshalb der Frauen-Start tiefer gelegt, um die Geschwindigkeit zu reduzieren. Am Start waren schliesslich nur 18 Fahrerinnen. «Ich war unentspannt und habe mich zu sehr auf das Drama rund um das Rennen konzentriert», sagte Maag hinterher frustriert. Die 22-Jährige reist nun nach Königsberg, wo der letzte Weltcup stattfindet. (zo)

Fussball: Scherrer geht beim FC Weisslingen

Drittligist Weisslingen und sein Trainer Marcel Scherrer trennen sich zum Ende der Saison. Der bald 53-Jährige blickt nach eigenen Angaben auf «zweieinhalb tolle Jahre zurück». Höhepunkt war dabei der ­zweite Zwischenrang nach der Vor­runde in der Meisterschaft 2018/2019. Die anhaltend dünne Personaldecke und die Zukunftsperspektiven waren aber für Scherrer nun ausschlaggebend für sei- nen Abgang. Weisslingen überwintert in der Gruppe 6 als Tabellenzehnter direkt über dem Abstiegsrängen. Noch nicht bekannt ist, wer die Nachfolge von Scherrer antritt. (zo)

Langlauf: Bronze für Knobel und Zisler

Bei perfekten Bedingungen knüpfen die Athleten des SC Bachtel an der U-16-Schweizer-Meisterschaft in Zweisimmen dort an, wo sie vor einem Monat aufgehört hatten. Zwar resultierten keine Medaillen in der Titelkategorie – doch der Oberländer Nachwuchs bewies, dass er sich nicht verstecken muss und künftig von Medaillen träumen darf. In der Kategorie U14 erlief sich Tabea Knobel (3. Rang) einen Podestplatz und bei den U13 Constantin Zisler (3. Rang). Aber auch Dimitri Krayenbühl in der U14 (7. Rang) und Emma Kaufmann in der U15 (8. Rang) liefen in ihren Jahrgängen in die Top Ten. In den Verbandsstaffelrennen vom Sonntag legten die Mädchen vom Zürcher Skiverband (Lena Baumann, SC Einsiedeln, Tabea Knobel und Emma Kaufmann) ein fulminantes Rennen in die Klassisch-Spur. Es resultiert der 5. Schlussrang. Auch die Knaben zeigten mit Rang 6 eine Topleistung. Nach den ersten beiden Ablösungen von Gianmaria Tedaldi und Silvan Durrer (SC Drusberg) lagen sie auf dem 3. Zwischenrang. Schlussläufer Yanick Birchler (SC Drusberg) musste sich noch überholen lassen. (zo)

Pferderennen: Vietnam d’Anama Dritter

Für das beste Resultat aus Oberländer Sicht sorgte am dritten White-Turf-Renntag Vietnam d’Anama. Der elfjährige Wallach der Sulzbacherin Hedy Schlatter belegte im Grand Prix der Traber Rang drei. Im Sulky sass Jean-Bernard Matthey. 13 500 Zuschauer säumten die Rennbahn auf dem gefrorenen St. Moritzersee, als die mit 30 000 Franken dotierte Hauptprüfung der Traber gestartet wurde. Das aufgrund des Sieges am Eröffnungstag favorisierte Gespann mit Vladimir de Ginai und der Werrikerin Evelyne Hirt eroberte das Kommando, wurde aber Ende der Gegenseite vom späteren ­Sieger Apollo San passiert. Jean-Bernard Matthey, eigentlich bekannt für seine offensive Taktik, hielt sich auf dem aufgeweichten und kräftezehrenden Geläuf zurück. Gegen die zwei erstplatzierten Pferde war Vietnam d’Anama chancenlos, doch kurz vor dem Ziel konnte er sich noch von Rang 5 auf Rang 3 verbessern. Der Höhepunkt der Galopper, der mit 111 111 Franken dotierte 81.  Grosse Preis von St. Moritz, war fest in englischer Hand. Die Vollblüter von der Insel stellten mit dem vom Schweizer Champion Dennis Schiergen gerittenen Wargrave nicht nur den Sieger, sondern mit Torochica und Dolphin Vista auch die Dritte und den Vierten des Euro-Championats auf Schnee. (wib)

Rodeln: Maag mit Platz 13 an der WM

Natalie Maag erreichte an der Weltmeisterschaft im russischen Sotschi den 13. Rang. Die Wernetshauserin konnte sich damit im Vergleich zum Vorjahr um fünf Plätze steigern. In der U23-Wertung wurde sie Fünfter, womit der Bronzerang der letzten Saison nicht bestätigt werden konnte. Allerdings war das Fahrerinnenfeld nicht nur deutlich grösser, sondern auch leistungsstärker im Vergleich zum Vorjahr. Entsprechend zog Maag nach beiden Durchgängen ein durchwachsenes Fazit. «Ich habe meine Erwartungen insofern nicht erfüllt, als ich mir zwei schöne Läufe erhofft habe. Insgesamt gesehen lief es im Training besser, was mich schon etwas enttäuscht», sagte die 22-jährige Oberländerin. WM-Gold sicherte sich Russin Jekaterina Katnikowa. Für Natalie Maag geht es nun in Winterberg (GER) weiter, wo das zweitletzte Weltcup-Rennen der Saison ansteht. (zo)

Squash: Steinmann im Viertelfinal ausgeschieden

Dimitri Steinmann ist am Tour-20-Challenger im amerikanischen Portland im Viertelfinal ausgeschieden. Die Nummer 64 der Welt aus Dübendorf unterlag dem Mexikaner Jesus Camacho in vier Sätzen 8:11, 11:13, 13:11, 11:7. Erst vor einer Woche hatte Steinmann in Calgary seinen siebten Titel auf der Tour der Profis gewonnen. (skl)

Biathlon: SM-Bronze für Kaufmann

An der im Rahmen des Leonteq-Cup in Realp durchgeführten U15-SM der Biathleten gewann Emma Kaufmann die Bronzemedaille. Die Athletin des SC am Bachtel glänzte im Einzelwettkampf mit einem fehlerfreien Schiessen und überzeugte auch in der Loipe mit einer guten Leistung.

Bei den U22-Junioren belegte Gion Stalder den zweiten Rang; Sara Gerber wurde Dritte bei der Jugend 2 U19 im Supereinzel. Die jüngsten Athleten massen sich in einem Sprint mit zwei Schiesseinlagen. Florian Stalder gewann bei den U13, Carina Peter wurde bei den U11 Zweite. Am Sonntag wurden Sprintwettkämpfe ausgetragen, wobei das Schiessen wegen starkem Wind nicht mehr so einfach war. Bei den Junioren lief Gion Stalder erneut als Zweiter auf das U22-Podest. Auch Sara Gerber wiederholte ihren dritten Rang vom Vortag bei der Jugend 2. Levin Kunz wurde bei den U13 Zweiter. (zo)

Langlauf: Drei Podestplätze für Anja Weber

Eine Woche nach den erfolgreichen Schweizermeisterschaften in Realp massen sich Anja Weber und Nicola Wigger vom SC am Bachtel bereits wieder in Italien an einem Continentalcup mit der internationalen Elite. Weber glänzte mit drei Podestplätzen. Im Sprint sicherte sich die Hinwilerin den starken 3. Rang. Über 5 km im klassischen Stil, wie auch über 10 km in der freien Technik verpasste sie den Sieg jeweils nur ganz knapp und musste sich zweimal mit dem 2. Platz begnügen.
Auch Nicola Wigger bestätigte seine gute Form mit drei Top-10-Plätzen. Er klassierte sich im Sprint auf dem 5. Rang. Im klassischen Wettkampf über 10 km musste sich der Gibswiler mit dem undankbaren 4. Platz zufrieden geben. Auch am Sonntag gelang ihm mit dem 9. Rang nochmals ein gutes Rennen über 10 km in der freien Technik. (zo)

Triathlon: König Zehnte in Südafrika

Alissa König nutzte das Trainingslager mit dem Schweizer Nationalteam in Südafrika für ein erstes Rennen. Beim über die Sprintdistanz ausgetragenen Africa Cup in Maselspoort belegte die Dürntnerin den zehnten Platz. Die bald 24-Jährige verlor auf Siegerin und Nationalteamkollegin Julie Derron rund dreieinhalb Minuten. Im Wettkampf der Männer war mit Max Studer ebenso ein Schweizer nicht zu bezwingen. (zo)

Pferderennen: Broger mit Platz 2

Am zweiten St. Moritzer Renntag gelang dem Wangemer Köbi Broger einmal mehr ein Spitzenresultat im Skikjöring, bei dem ein Galopprennpferd einen mit einer Leine verbundenen Skifahrer hinter sich herzieht. Mit der sechsjährigen Stute Vienna Woods, die sich erstmals in der nur am White Turf praktizierten Disziplin versuchte, belegte er hinter dem überlegenen Sieger Zambeso Rang zwei.

Nachdem eine Woche zuvor das Skikjöring-Rennen dem frühlingshaft milden Wetter zum Opfer gefallen war, herrschten diesmal auf dem gefrorenen St. Moritzersee perfekte Bedingungen. Bei strahlendem Sonnenschein sahen 9500 Zuschauer, wie sich Köbi Broger in seinem traditionellen rot-gelben Dress nach verhaltenem Start der Spitze näherte und auf der letzten Runde die Führung übernahm. Vienna Woods bog noch als Erste in die Schlusskurve, doch in der Folge erwies sich der unwiderstehlich angreifende Schimmel Zambeso (Adrian von Gunten) als stärker. Die übrigen Gegner hielten Vienna Woods und Broger aber sicher in Schach.

Der frühere Amateurrennreiter Köbi Broger bestreitet seit rund einem Vierteljahrhundert Skikjöringrennen. Mit 23 Siegen ist er mit Abstand die Nummer eins der aktiven Fahrer und Fahrerinnen. (wib)

Schiessen: Theilinger Schütze triumphiert

Sven Bachofner hat bei den Finals der Junioren-Wintermeisterschaften im Gewehr in Reiden triumphiert. Der Theilinger setzte sich über die 10-Meter-Distanz durch. Der Wettkampf galt als letzter grosse Test vor den Schweizer Meisterschaften in rund einem Monat in Bern. Dabei lieferte Bachofner mit 614,5 Punkten den Bestwert in der Kategorie Junioren U21. (zo)

Unihockey: Gossau lässt sich überrumpeln

Der UHCevi Gossau kassierte am 7. Spieltag der Erstliga-Kleinfeldmeisterschaft zwei Niederlagen. Er liegt als Vierter aber weiterhin als einziger aus dem Oberländer Trio auf einem Playoff-Platz. Vier Partien verbleiben für jedes Team in der Qualifikation noch. 
Dass die Gossauer dem Leader und Titelverteidiger aus Cazis (8:11) unterlagen, war keine Überraschung. Der 5:8-Ausrutscher gegen den Tabellenvorletzten Unterkulm hingegen schon. Nur einen Punkt hinter dem UHCevi Gossau liegt Hinwil-Tann. Der Fünftklassierte löste die Pflicht gegen Schlusslicht Spreitenbach (6:2) souverän, gegen das ebenfalls hinter ihm liegende Niederwil setzte es allerdings eine 3:5-Niederlage. Den kampfstarken Tabellenletzten Spreitenbach schlug Bäretswil ebenfalls. Das Oberländer Team setzte sich 7:5 durch. Die Partie gegen Lengnau verloren die Bäretswiler 2:3 – in der Tabelle liegen sie nur an 8. Stelle. (zo) 

Handball: Filip Maros verlässt Kadetten Schaffhausen

Die Kadetten Schaffhausen und der Volketswiler Filip Maros gehen ab sofort getrennte Wege. Das hat der NLA-Tabellenführer auf seiner Website bekannt gegeben. Der 28-jährige Rückraumspieler hatte auf diese Saison hin mit einem Zweijahresvertrag zu den Kadetten gewechselt – aufgrund der schweren Schulterverletzung von Zoran Markovic. Wegen der vorzeitigen Rückkehr von Markovic kam der auf allen Rückraumpositionen einsetzbare Maros zuletzt kaum mehr zum Einsatz. Welchem Klub sich der Volketswiler anschliesst, ist offen. Vor seinem Wechsel zu den Kadetten, bei denen auch sein Bruder Luka engagiert ist, hatte Maros bei Pfadi Winterthur gespielt. (zo)

BMX: Enttäuschungen für Marquart

Dem Mönchaltorfer Simon Marquart ist der Start in die Weltcup-Saison nicht wie erhofft gelungen. Im ersten Rennen im australischen Shepparton stiess der Oberländer BMX-Profi immerhin in die Viertelfinals vor, in denen er den Lauf aber nicht beendete. Für den 24-Jährigen bedeutete dies Platz 24. Im zweiten Rennen kam das Aus für ihn eine Runde früher – im Achtelfinal. In der Schlussrangliste findet sich Marquart auf dem 34. Platz.

Für das Schweizer Bestresulat bei den Männern sorgte einmal mehr Teamleader David Graf, der im zweiten Rennen als Dritter aufs Podest fuhr. Auch der Westschweizer Renaud Blanc, mit dem sich Marquart in der Olympiaqualifikation um den zweiten Quotenplatz streitet, wusste zu überzeugen. Blanc wurde einmal Fünfter. Er erfüllte damit auch die Selektionskriterien von Swiss Olympic. Der Verband verlangt einen Top-8-Platz im Weltcup oder an der WM. Marquart ist nach Blancs 5. Rang in Shepparton der einzige der drei Schweizer Topfahrer, der die Selektionskriterien noch nicht erfüllt hat. (zo)

Basketball: Hafner rettet Greifensee

Die Erstliga-Frauen von Greifensee Basket haben ihre Pflicht gegen das Schlusslicht erfüllt – sie feierten im zwölften Meisterschaftsspiel ihren erst zweiten Sieg. Die Greifenseerinnen bezwangen die KSCW Lions zuhause knapp 62:61. Die entscheidenden Punkte gelangen Melanie Hafner zwei Sekunden vor Schluss. Sie sorgte damit für ein Happy-End, nachdem die Gäste aus Wiedikon acht Sekunden zuvor erstmals überhaupt in dieser Partie in Führung gegangen waren. (gsb)

Mountainbike: Looser stürzt und verliert viel Zeit

Der Hinwiler Konny Looser hat im ersten Rennen für sein neues spanisches Team Buff Scott den anvisierten Podestplatz verpasst. Looser und sein Teamkollege Enrique Morcillo fielen in der vierten und letzten Etappe des Costa Blanca Bike Race noch auf den 7. Gesamtrang zurück. Looser musste nach einem Sturz, bei dem er sich starke Hautabschürfungen zuzog, aber nichts brach, die Bremsen wechseln und verlor dadurch viel Zeit. (zo)

Eiskunstlauf: SM-Medaille für Dübendorfer Juniorin

Sarina Joos vom Dübendorfer Eislaufclub gewann an den Schweizermeisterschaften der Juniorinnen in Monthey die Bronzemedaille. Joos stiess dank der drittbesten Kür noch aufs Podest vor. Ihre Clubkollegin Livia Kaiser klassierte sich auf Rang 8. (zo)

Pferderennen: Vladimir de Ginai siegt am White Turf

Von der Eröffnung der Schweizer Rennsaison gibt es bereits den ersten Sieg für ein Pferd aus einem Oberländer Stall zu melden. Am White Turf-Meeting in St. Moritz gewann Vladimir de Ginai das mit 15 000 Franken dotierte Hauptereignis der Traber. Trainiert wird der elfjährige Wallach, der dem Sulzbacher Kurt Schlatter gehört, vom Werriker Theo Fankhauser. Im Sulky sass Fankhausers Tochter Evelyne Hirt.

Aufgrund der hohen Temperaturen bildete sich auf dem eigentlich dick gefrorenen St. Moritzersee in der Zielkurve eine problematische Stelle. Als Reaktion darauf trug man vorsichtshalber sämtliche Rennen auf verkürzter Distanz aus. So führte der GP der Traber nur noch über 800 statt der vorgesehenen 1700 Meter.

Vladimir de Ginai und Evelyne Hirt erwischten einen guten Start und übernahmen sogleich die Führung. 200 Meter vor dem Ziel wurde das Oberländer Gespann innen vom neunjährigen Hengst Sonny Club attackiert, doch Vladimir den Ginai konterte den Angriff souverän und siegte schliesslich überlegen mit dreieinhalb Längen Vorsprung.

Im zweiten Trabrennen belegte Evelyne Hirt mit Cricia d’Eam Rang vier. (wib)

Biathlon: Stalder mit den Rängen 25 und 15 an der WM

Zum Abschluss der Jugend- und Junioren-WM in Lenzerheide gab es für den Walder Sebastian Stalder keine weitere Medaille. Der Athlet des SC am Bachtel erreichte im Sprint vom Samstag mit einem Schiessfehler Platz 25. In der Verfolgung vom Sonntag verbesserte sich Stalder noch auf Rang 15. Anfang Woche hatte der 22-jährige Oberländer im Einzel die Bronzemedaille geholt. (zo)

Rodeln: Platz 8 für Natalie Maag in Oberhof

Die Wernetshauserin Natalie Maag hat ein erfolgreiches Wochenende hinter sich. Die Oberländer entschied am Freitag im deutschen Oberhof den Nationencup für sich und qualifizierte sich somit souverän für das Weltcup-Rennen. In diesem gelang Maag dann erneut ein guter Auftritt. Bei schlechtem Wetter klassierte sie sich auf dem starken 8. Schlussrang. Den Sieg sicherte sich die Deutsche Anna Berreiter. Nach zehn von zwölf Weltcup-Stationen belegt Maag im Gesamtweltcup den 11. Platz und hat sich zugleich wieder einen Platz in der Gesetztenliste erkämpft. Das nächste Rennen findet in drei Wochen in Winterberg (GER) statt. 

Squash: Merlo und Steinmann scheiden aus

Cindy Merlo und Dimitri Steinmann sind an der EM Noll Classic in Philadelphia jeweils im Viertelfinal ausgeschieden. Die 21-jährige Pfäffikerin unterlag in der Nacht auf Samstag der Amerikanerin Nicole Bunyan 9:11, 6:11, 3:11, der 22-jährige Dübendorfer dem Engländer Nathan Lake 4:11, 6:11, 7:11. Beide sind bereits diese Woche an weiteren Weltranglistenturnieren in den USA und Kanada am Start. (skl)

Rodeln: Sieg für Maag im Nationencup

Die Wernetshauserin Natalie Maag hat in Oberhof (GER) aufhorchen lassen. Die 22-jährige Oberländer gewann das Rennen im Nationencup und qualifizierte sich somit souverän für das Weltcup-Rennen vom Wochenende. Maag am nächsten kam die Russin Olesya Mikhaylenko, die auf die einzige Schweizer Weltcup-Rodlerin 0,147 Sekunden vor. (zo)

Basketball: Zwei Niederlagen für Greifensee

Die Erstliga-Basketballerinnen aus Greifensee tun sich weiter schwer. Der klaren 47:67-Niederlage gegen Seuzach-Stammheim folgte gegen Flying Divac (47:58) der nächste Nuller. Die verletzungsbedingt dezimierte Greifenseer Equipe erwischte einen schlechten Start, fand danach den Tritt aber besser und konnte bisweilen seinen Grössenvorteil gut ausnützen. Im dritten Viertel wurden die Greifenseerinnen allerdings komplett überrannt und handelten sich den wegweisenden Rückstand ein. (gsb)

Rad: Nico Selenati in Kanada auf Rang 5

Der Wolfhauser Nico Selenati hat beim Weltcup im kanadischen Milton zusammen mit Tristan Marguet im Madison den 5. Platz belegt. Selenati bezeichnete das Ergebnis als solide. Den Sieg sicherte sich die niederländische Paarung Yoeri Havik und Jan-Willem van Schip. (zo)

Curling: Dübendorf 1 erfüllt seine Pflicht

In der 11. Runde der Zürcher Curling-Superliga in Küsnacht hat Dübendorf 1 seine Pflicht souverän erledigt. Das Team um Skip Werner Attinger schlug die sieglose Equipe aus Wallisellen 13:4. Niederlagen setzte es hingegen für Wetzikon (Armin Hauser) und Dübendorf 2 (Felix Attinger) ab. Die Wetziker unterlagen Limmattal 1 6:8, die Glattaler verloren gegen Uitikon-Waldegg 1 5:7. (zo)
 

Duathlon: Gossauer ist Duathlet des Jahres 2019

Grosse Ehre für Jens-Michael Gossauer: Der Oberländer ist Schweizer Duathlet des Jahres 2019. An der Night of Duathlon in Oftringen wurde dem 26-Jährigen der Preis übergeben. Gossauer hatte 2019 an der Langdistanz-WM in Zofingen hinter dem Belgier Diego Van Looy die Silbermedaille gewonnen. Duathletin des Jahres ist die Bernerin Melanie Maurer. Die Wahl wird von der Duathlon-Kommission von Swiss Triathlon, Sportjournalisten sowie vom Publikum per Online-Voting vorgenommen. (zo)
 

Rodeln: Maag in Sigulda auf den Rängen 14 und 7

Die Wernetshauserin Natalie Maag belegte am Weltcup in Sigulda die Ränge 14 und 7. Im Weltcuprennen vom Samstag hatte Maag, die sich über den Nationencup qualifizieren musste, nach dem ersten Lauf lediglich Rang 18 belegt und sich im zweiten Durchgang dank der elftbesten Lauftzeit noch um vier Ränge verbessert. Im Sprint vom Sonntag rehabilitierte sich Maag mit Rang 7. Im Gesamtweltcup liegt die Wernetshauserin damit auf dem 12. Zwischenrang. (zo)

 

Rudern: Gmelin verbessert ihren eigenen Rekord

An den Swiss Rowing Indoors in Zug setzte sich Jeannine Gmelin in der Kategorie Frauen Open durch und brach ihren eigenen Schweizer Rekord. Die Ustermerin benötigte für die 2000 m auf dem Ergometer 6:51 Minuten und verbesserte ihre eigene Bestmarke um neun Zehntel.

«Ich reiste mit dem Ziel nach Zug, meinen eigenen Rekord zu brechen. Das ist mir gelungen. Zudem freue ich mich, dass ich dem Ruderclub Uster einen weiteren Meister-Wimpel übergeben kann», sagte Gmelin. (zo)

Judo: Stump in Tel Aviv GP-Dritter

Nils Stump vom Judo Club Uster ist der Start ins Olympiajahr geglückt. Der 22-Jährige belegte am Grand Prix in Tel Aviv den dritten Rang in der Kategorie bis 73 kg. Dadurch dürfte Stump seine Position im Olympia-Ranking verbessern. Stump bezwang auf seinem Weg aufs Podest in der zweiten Runde den an Nummer 2 gesetzten Türken Bilal Ciloglu mit Ippon im Goldenscore. Im Viertelfinal unterlag er Fabio Basile (ITA), dem Olympiasieger von 2016 in der Kategorie bis 66 kg.

Im Hoffnungslauf setze sich Stump gegen Behruzi Khojazoda (TJK) durch und bezwang im Bronzekampf mit einem souveränen Uchi-mata den Spanier Salvador Cases. Fabienne Kocher (-52kg) konnte ihr Leistungsvermögen beim Auftakt in die Turniersaison 2020 noch nicht abrufen – sie verlor in der Startrunde. (zo)

Unihockey: Maximale Ausbeute für den UHCevi Gossau

Der UHCevi Gossau holte am sechsten Spieltag der Erstliga-Kleinfeldmeisterschaft als einziges Oberländer Team das Punktemaximum. Hinwil-Tann sicherte sich immerhin einen Sieg, Bäretswil hingegen ging leer aus und muss auf Platz 7 ­liegend um den Playoff-Einzug bangen. Vier Punkte fehlen Bäretswil auf den Trennstrich. Die Bäretswiler unterlagen erst Merenschwand 7:10 und mussten sich danach auch im Derby dem UHCevi Gossau 3:9 geschlagen geben.Zuvor hatte Cevi gegen Lengnau 6:5 gewonnen. Nach zwölf Spielen liegen die Goss­auer auf Rang 3 und sind auf Playoff-Kurs. Den letzten Playoff-Platz – also Rang 4 – belegt derzeit Hinwil-Tann. Das Oberländer Team musste sich im Spitzenkampf zwar dem ersten Verfolger von Leader Cazis geschlagen geben. Auf das 3:4 gegen Wehntal Regensdorf reagierte Hinwil-Tann aber mit einem klaren 8:4-Erfolg gegen Unterkulm. (zo)

Radquer: WM-Aufgebot für Oberländer Quartett

Für die Radquer-WM in Dübendorf vom 1./2. Februar nominierte Swiss Cycling 21 Fahrer. Darunter ein Quartett aus dem Oberland: Bei der Elite nimmt der 36-jährige Routinier Simon Zahner (Dürnten) seine 13. WM in Angriff. In der U23-Kategorie stehen die beiden Gibswiler Kevin Kuhn (21) und Felix Stehli (19) am Start. Kuhn, der in dieser Saison als erster Schweizer überhaupt den Gesamtsieg im U23-Weltcup holte und nächste Saison in der Elite fahren wird, gilt als Topfavorit. Bei den U23-Frauen wurde die 20-jährige Lara Krähemann (Egg) nominiert. (zo)

Langlauf: Weber läuft zweimal aufs Podest

Mit einem Sieg und einem 2. Rang gelingen Anja Weber vom SC am Bachtel am Continental-Cup in Pragelato (ITA) zwei gute Läufe. Im Klassisch-Rennen über 15 km verpasst die Hinwilern den Sieg nur um 0,2 Sekunden. Nicht zu bezwingen war Weber dafür über 5 km (Skating). Klubkollege Nicolas Wigger aus Gibswil erreichte derweil die Plätze 11 (30 km/klassisch) und 25 (10 km/Skating). (zo)

Skispringen: Peter bewährt sich im Continental-Cup

Dominik Peter erreichte beim Continental-Cup auf der HS-140-Schanze in Klingenthal (GER) die Ränge 8 und 12. Der Fischenthaler wird nun ab Freitag wieder bei der nächsten Weltcup-Station im polnischen Zakopane eingesetzt. (zo) 

Curling: Europameisterinnen zu stark fürs Neuenschwander-Team

Die Gockhauserin Esther Neuenschwander ist mit dem CC Aarau am stark besetzten World-Tour-Turnier im kanadischen Yorkton in den Viertelfinals ausgeschieden. Dort scheiterte das Team mit 3:7 an den aktuellen Europameisterinnen aus Schweden. Zuvor hatte die Crew um Silvana Tirinzoni die im Triple-K.o.-Modus durchgeführte Vorrunde mit einem 8:4 über den CC Oberwallis mit Skip Elena Stern (Adetswil) überstanden. (zo)

Rodeln: Natalie Maag wird EM-Zwölfte

Natalie Maag erreichte beim Weltcup-Rennen in Lillehammer (NOR) den 14. Platz. Mit dieser Klassierung reichte es der Wernetshauserin bei diesem auch als Europameisterschaft zählenden Wettkampf zum 12. Rang. Bei nebligen Bedingungen hatte die 22-Jährige in beiden Läufen insbesondere im oberen Teil der Bahn jeweils Mühe und verlor dadurch einiges an Zeit. Dafür überzeugte sie beim Start. So gelang ihr im zweiten Lauf sogar die sechstschnellste Startzeit. «Mit den grossen Fehlern, die mir in den Kurve 5 und 6 unterlaufen sind, ist der 14. Rang eigentlich ein zufriedenstellendes Ergebnis», zog Maag Bilanz. Siegerin des Rennens wurde Tatjana Iwanowa (RUS). Im Gesamtweltcup liegt die Oberländerin nun auf Rang 11. In der Setzliste konnte sie sich allerdings nicht mehr halten und muss somit das erste Mal in dieser Saison den Nationencup bestreiten. Weiter geht es für Maag am kommenden Wochenende im lettischen Sigulda. (zo)

Skispringen: Podestplätze für Peter im Alpencup

Der Fischenthaler ­Dominik Peter hat bei den Alpencup-Wettkämpfen im deutschen Oberstdorf überzeugt. Peter belegte in beiden Springen den ­dritten Platz. Zweifacher Sieger war der Slowene Mark Hafnar. Nach seiner Feuertaufe bei der Vierschanzentournee hatte sich der 18-jährige Peter in Absprache mit seinen Trainern entschieden, vorerst eine Weltcup-Pause ein­zu­legen und wieder gegen Gleichaltrige zu springen. (zo)

Snowboard: Sutter verpasst in Laax den Halbfinal

Für den Pfäffiker Freestyle-Snowboarder Gian Sutter hat der erste Wettkampfeinsatz der Saison mit einer Enttäuschung geendet. Der 20-jährige Oberländer verpasste beim Weltcup-Event Laax Open auf dem Crap Sogn Gion in der Slope­style-Qualifikation den Vorstoss in den Halbfinal. Sutter totalisierte bei seinen zwei Läufen auf dem Kurs mit den sechs Elementen total 39,03 Punkte. Der US-Amerikaner Redmond Gerard schnappte sich mit 54,40 Punkten den letzten Halbfinalplatz. (zo)

Automobil: Wetziker Team auf dem Podest

Das Wetziker Team ­Autorama belegte zum Saison­auftakt der 24h-Series in Dubai die Plätze 3 und 7. Das Rennen musste nach etwas mehr als sieben Stunden wegen Regens abgebrochen werden. Nachdem ­beide Fahrzeuge in den Trainings respektive in der Qualifikation verunfallt waren, stellte der Podestplatz ein versöhnliches Ende dar. Die Wetziker hatten in der letzten Saison den Gesamtsieg in der TCR-Klasse gefeiert. (zo)

Unihockey: Gossau scheitert im Halbfinal

Der UHCevi Gossau hat im Ligacup den Einzug ins Endspiel knapp verpasst. Der Oberländer Kleinfeld-Erstligist forderte dem grossen Favoriten und Titelverteidiger Cazis vor 300 Zuschauern in Wetzikon ­alles ab, musste sich nach einer torreichen und spannenden Begegnung aber 11:12 geschlagen geben. Das entscheidende Tor gelang Vojtech Regi in der 56. Minute. Für den früheren tschechischen Internationalen, der schon lange im Bündnerland lebt und zehn Jahre lang in der höchsten Schweizer Liga für Furore gesorgt hatte, war es der dritte persönliche Treffer des Spiels.

Dass die Gossauer bis zum Schluss die Chance auf den Finaleinzug hatten, war nicht selbstverständlich. Denn sie erlitten einen veritablen Fehlstart, lagen gegen die mit zahlreichen prominenten Namen besetzte Mannschaft nach nur elf Minuten 0:4 hinten. Doch das Oberländer Team gab nicht klein bei und kam zurück. In der 31. Minute gelang ihm der erstmalige Ausgleich (6:6). Danach hatte Cevi bis zur Schlussphase die Vorteile in seiner Hand, führte mehrfach, ehe die Gäste das Glück doch noch auf ihre Seite zwangen. Im Cup-Final trifft Cazis auf den UHC Kappelen. (zo)

Langlauf: SCAB-Erfolge im französischen Jura

Auf den Loipen der Olympischen Jugendspiele im französischen Jura wurde der zweite nationale HNT-Wettkampf der U16 ausgetragen. Nach dem etwas enttäuschenden Saisonauftakt in Realp wusste die Delegation des SC am Bachtel in Le Brassus das Steuer herumzureissen.

Zwei Tagessiege in den jeweiligen Altersklassen durch Constantin Zisler und ­Tabea Knobel und ein weiterer Podestplatz durch Mathieu Krayenbühl (2. Rang) waren auf der stark vereisten Strecke, die zudem mit technischen Hindernissen (Rennformat XCX) erschwert wurde, die Ausbeute. Die zwei Platzierungen in den Top Ten durch Celia Rüegg (6. Rang) und Emma Kaufmann (8. Rang) rundeten den erfolgreichen SCAB-Auftritt ab. (zo)

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