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Für starke Leistung nicht belohnt

Laupen scheitert im Viertelfinal

Für starke Leistung nicht belohnt

Im dritten Playoff-Viertelfinalspiel verlangte Laupen in Chur den NLA-Qualifikationssiegerinnen alles ab. Am Ende aber stehen die Oberländerinnen mit leeren Händen da.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 08. März 2020, 21:07 Uhr Laupen scheitert im Viertelfinal
Da halfen auch vier Tore von Andrea Wildermuth nicht: Laupen scheitert im Playoff an Chur.
Archivfoto: Christian Merz

Für die NLA-Frauen des UHC Laupen sind die Playoffs wie erwartet nach dem Viertelfinal zu Ende. Gegen Qualifikationssieger Piranha Chur verlor das Team von Trainer Yves Kempf auch das dritte Spiel der Best-of-5-Serie. Die 6:8-Niederlage bedeuten das Out und das Saisonende.

Der Auftritt der Laupnerinnen in Chur dürfte den Oberländerinnen allerdings Mumm geben für die Zukunft. Sie zeigten Kampfgeist und Charakter, steckten nie auf und hielten die Partie fast bis am Ende offen. Erst als Gentiana Behluli, eine der auffälligsten und aktivsten Laupnerinnen, knapp zwei Minuten vor Schluss auf die Strafbank musste, konnten die Churerinnen siegessicher sein.

«Dieses Spiel hätten wir nicht verlieren dürfen.»
Laupen-Trainer Yves Kempf

Zuvor hatten die Favoritinnen zwar immer wieder vorgelegt, doch Laupen fand jedes Mal einen Weg zurück ins Spiel. Nach dem 1:3-Rückstand (26.) glichen die am Ende vierfache Torschützin Andrea Wildermuth und Vanessa Kapp bis zur 37. Minute aus.

Mit einem Doppelschlag in der 38. Minute stellte Chur auf 5:3, doch Wildermuth verkürzte noch vor der zweiten Pause. Dasselbe Bild im Schlussabschnitt: Chur legte vor, Wildermuth zog nach – erst auf das 6:8 (57.) fand Laupen keine Antwort mehr.

Die Chancen zu Beginn nicht genutzt

Die Oberländerinnen müssen sich einzig vorwerfen, dass sie im Startdrittel nicht mehr aus ihrem Chancenplus machten. Behluli etwa traf schon nach 30 Sekunden die Latte.

«Eigentlich müssten wir zur ersten Pause 3:1 oder 4:1 führen. Dieses Spiel hätten wir nicht verlieren dürfen», sagte Trainer Yves Kempf. «Wir wollten unbedingt ein zweites Heimspiel erzwingen. Dass es nicht klappte, ist sehr bitter.»

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