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Ein Kantersieg als versöhnliches Ende

Uster bleibt in Playout ungeschlagen

Ein Kantersieg als versöhnliches Ende

Der letzte Sieg war der deutlichste: Dank dem 7:1 in Sarnen entscheidet der UHC Uster die Playout-Serie gegen Sarnen 4:0 für sich und schafft den Ligaerhalt ohne Umwege.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 08. März 2020, 15:32 Uhr Uster bleibt in Playout ungeschlagen
Sieben Treffer bejubelten die Ustermer zum Saisonabschluss.
Archivfoto: Christian Merz

Mit einer abgeklärten Leistung holt sich der UHC Uster in Sarnen im vierten Spiel der Playoutserie den vierten Sieg und verabschiedet sich in die Sommerpause. Anders als in den vorangegangenen Spielen schafften es die Innerschweizer diesmal nie, den Favoriten aus dem Tritt zu bringen. Uster siegte diskussionslos 7:1.

Die Gäste legten dank Toren von Marco Hurni und Timo Stäubli (in Überzahl) im ersten Drittel 2:0 vor. In beiden Fällen war Topskorer Niko Juhola für das entscheidende Zuspiel besorgt. Und kurz nach Beginn des mittleren Spielabschnitts war wiederum die Kombination Juhola/Stäubli für den dritten Treffer der Gäste verantwortlich.

Nach einer halben Stunde war auch der Goalie gefordert

Die Sarner agierten in der Offensive meist zu ungenau und lösten mit ihren Abschlussversuchen bei Uster-Keeper Janik Feiner nicht die grossen Schweissausbrüche aus. Es dauerte bis zur Spielmitte, ehe Feiner erstmals ernsthaft gefordert wurde.

Für das Heimteam doppelt unglücklich, dass nur 20 Sekunden nach der verpassten Chance Fabian Steiger für Uster auf 4:0 erhöhte. Anderthalb Minuten vor der zweiten Pause verkürzte Sarnen per Glücksschuss doch noch.

«Jetzt ist zuerst mal Zeit für ein Bierchen»
Uster-Topskorer Niko Juhola

Die Reaktion Usters zu Beginn des Schlussdrittels zeugt von der Abgeklärtheit der Equipe. Das Hauptaugenmerk galt in den ersten Minuten der Ballkontrolle, um dem Gegner möglichst keine Chancen zu geben und eine Aufholjagd zu verhindern.

Die Strategie funktionierte: Während die Obwaldner auf ihrem einen Treffer sitzenblieben, schrieben sich Simon Suter, zweimal, sowie Anjo Urner ebenfalls noch die Ustermer Torschützenliste ein.

«Wir hatten das Geschehen unter Kontrolle, waren vor dem gegnerischen Tor sehr effizient und haben uns diesmal auch durch den Gegentreffer nicht aus dem Konzept bringen lassen», sagte Uster-Topskorer Juhola.

Ob er auch in Zukunft in Uster spielen wird, liess der Finne offen. «Das werden wir sehen. Jetzt ist zuerst mal Zeit für ein Bierchen. Das haben wir uns zumindest heute redlich verdient.» (Philipp Wyss)

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