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Unihockey NLA

Uster ist kurz vor dem Ziel

Nach zwei weiteren Erfolgen fehlt dem UHC Uster in den Playouts gegen Sarnen noch ein Sieg zum Ligaerhalt.

Redaktion
Züriost
Montag, 02. März 2020, 07:00 Uhr Unihockey NLA
Romano Schubiger (rechts) beendete mit seinem Tor das dritte Playout-Spiel zwischen Uster und Sarnen in der Overtime.
Archivfoto: Christian Merz

Der UHC Uster befindet sich in den Playouts auf dem schnellsten Weg zum Ligaerhalt. Die Ustermer liessen gegen Sarnen dem 6:3-Heimerfolg vom Samstag einen weiteren Sieg am Sonntag folgen.

Trotz einer Viertore-Führung nach dem Startdrittel (5:1) geriet Uster im ersten Auswärtsspiel der Playoutserie allerdings noch gehörig ins Wanken. Romano Schubiger erlöste die Mannschaft von Trainer Mika Heinonen mit seinem Treffer in der Overtime zum 7:6. In der Best-of-7-Serie führt Uster nun bereits 3:0.

«Das Startdrittel war fast zu einfach – die Bälle fielen einfach rein.»

Romano Schubiger, UHC Uster

«Das Tor war etwas glücklich, ich hab den Ball gar nicht richtig getroffen, sondern nur mit dem Oberteil der Schaufel», sagte Schubiger. Zum Mitteldrittel, in dem Uster drei Gegentore kassiert hatte, meinte der Siegtorschütze: «Das Startdrittel war fast zu einfach – die Bälle fielen einfach rein. Das wirkt sich mental aus, ob du willst oder nicht.»

Das habe man in solchen Fällen schon x-fach gesehen. «Die Sarner ihrerseits hatten nichts mehr zu verlieren und konnten alles in die Waagschale werfen mit ihrem lautstarken Publikum im Rücken.» 

Die Drecksarbeit ist nötig

In der 49. Minute brachte Anjo Urner die Gäste zwar erneut in Führung, nachdem diese zu Beginn des dritten Drittels das 5:5 hatten hinnehmen müssen. Das 6:5 hielt allerdings nur bis 30 Sekunden vor dem Ende des dritten Abschnitts. Dann erzielte Basil von Wyl doch noch den erneuten Ausgleich für Sarnen und zwang Uster zu einem Umweg. 

In der folgenden Overtime hatten die Ustermer durch Niko Juhola, Fabian Steiger und Sandro Kellermüller zwar die ersten Torchancen, die beste allerdings ging auf das Konto von Sarnens Marco Schöni, dessen Ablenker aber nicht den Weg ins Tor fand.

Anders sah das dann anderthalb Minuten später aus, als Nicola Heierli nach einem beeindruckenden Lauf der linken Bande entlang tolle Übersicht bewies und Romano Schubiger auflegte, der dem Nervenspiel ein Ende setzte und sein Team zum dritten Erfolg in dieser Playoutserie schoss. 

Und welche Rückschlüsse zieht Schubiger vor dem vierten Spiel der Serie, das wiederum in Sarnen stattfinden wird? «Wir müssen wieder einfacher, nicht zu kompliziert spielen und die Drecksarbeit machen.» (Phillip Wyss)

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