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Die Laupner Frauen halten den Favoriten auf Trab

NLA-Viertelfinals

Die Laupner Frauen halten den Favoriten auf Trab

Laupen verliert in den Playoffs gegen Piranha Chur zwar zweimal, hält zu Hause das Spiel aber lange offen.

Redaktion
Züriost
Montag, 02. März 2020, 07:00 Uhr NLA-Viertelfinals
Entschlossen dem Ball nach: Die Laupnerin Sina Hofmann (links) im Duell mit Nicole Capatt.
Foto: Christian Merz

Nach zwei Spielen der Viertelfinal-Serie (best-of-5) zwischen dem siebenfachen Meister Piranha Chur und den Laupner NLA-Frauen steht es genau so, wie man es erwartet hatte. Der Qualifikationssieger und haushohe Favorit aus dem Bündnerland liegt mit 2:0-Siegen vorne. Er benötigt somit noch einen weiteren Erfolg, um in die Halbfinals einzuziehen. 

Die zwei Begegnungen am Wochenende – Piranha gewann 7:3 und 4:1 – hätten unterschiedlicher aber kaum sein können. Allein schon von der Ambiance her. Am Samstag fand das Duell in Chur wegen des Coronavirus aufgrund eines entsprechenden Beschlusses der Bündner Behörden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Tags darauf im Zürcher Oberland dafür dann in prächtiger Stimmung – dank knapp 200 Zuschauern und dem Auftritt einer einheimischen Guggemusik, der Walder Notewürger.

Und hatte Piranha zu Hause nach neun Minuten bereits 3:0 geführt, durften die Laupnerinnen in ihrem Heimspiel bis ganz zum Schluss darauf hoffen, den Churerinnen nach zuvor neun vergeblichen Anläufen endlich einmal ein Bein stellen zu können.  

Nur 1:2 bis zur 59. Minute

In einem einzigen Spiel sei alles möglich, hatte Laupens Trainer Yves Kempf sich und seiner Equipe vor der Wiederauflage des letztjährigen Viertelfinals Mut gemacht. «Wir dürfen dann aber keine Fehler machen, müssen jede Chance nutzen und sie müssen einen schlechten Tag erwischen.»

Die Laupnerin Sabrina Gmür (Mitte) versucht, den Ball unter Kontrolle zu bekommen. (Foto: Christian Merz)

Nach der 3:7-Niederlage zum Auftakt, bei der die Oberländerinnen mit ihrem 2:4 knapp vor Spielhälfte zumindest kurzzeitig wieder Spannung hineingebracht hatten, waren sie in der zweiten Begegnung nahe dran an der Überraschung. 

Nach Sina Hofmanns Ausgleich zum 1:1 (22.) hielt Laupen das Remis lange Zeit fest. Auch nach seinem erneuten Führungstreffer in der 45. Minute konnte sich der Favorit aus Chur nicht entscheidend absetzen.

Erst in der 59. und 60. Minute, als Laupen alles nach vorne warf und mit maximalem Risiko angriff, traf Chur dann noch zweimal. (zo)

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