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Wetziker NLB-Volleyballer

Der Ligaerhalt ist fast Tatsache

Das Wetziker NLB-Team holt in der Abstiegsrunde den vierten Sieg in Serie. Beim 3:1 gegen Oberdiessbach überzeugten die Wetziker aber nicht von Beginn weg.

Redaktion
Züriost
Montag, 02. März 2020, 15:14 Uhr Wetziker NLB-Volleyballer
Patrice Gobar und der VBC Wetzikon dürften auch nächste Saison in der NLB spielen.
Foto: Christian Merz

Dank dem vierten Sieg im vierten Spiel hat der VBC Wetzikon den Ligaerhalt in der NLB beinahe auf sicher. Nach dem 3:1-Heimerfolg gegen Oberdiessbach bleiben die Wetziker an der Spitze der Abstiegsrunde und benötigen aus den verbleibenden Spielen nur noch einen Punkt.

Oberdiessbach stand mit dem Rücken zur Wand. Ein Sieg musste her, um realistische Chancen auf den NLB-Klassenerhalt zu haben. Und so starteten die Berner druckvoll. Sie führten im ersten Satz über weite Strecken und sorgten dafür, dass das Wetziker Angriffsspiel bedeutend schlechter lief als in der Vorwoche.

Satzball abgewehrt

Zwar kamen die Oberländer etwas besser in die Partie, doch bei 23:24 aus ihrer Sicht mussten sie einen Satzball abwehren. Nachdem überstandenen Schreck des Satzballs wirkten die Wetziker dann wacher und sicherten sich prompt mit drei Punkten in Folge den ersten Satz.

Der Aufwärtstrend setzte sich zu Beginn des zweiten Durchgangs fort. Wetzikon ging 6:2 in Führung und spielte die eigenen Angriffe jetzt deutlich besser aus. Doch das reichte nicht, weil es im weiteren Verlauf nicht mehr gelang, das Berner Angriffsspiel zu stören.

Die Gäste nutzten 16 ihrer 17 folgenden Annahmesituationen zum Punktgewinn. So kamen sie, angeführt von Linkshänder Tim Blum, immer näher heran, übernahmen kurz vor Ende die Führung und gewannen den Satz verdient.

Umstellungen im dritten Satz

Wetzikon musste reagieren. Martina Casparis, die in Abwesenheit von Ernst Rüdisüli das Team coachte, stellte strategisch und personell zu Beginn des dritten Satzes um. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Nach mehreren Führungswechseln lag Oberdiessbach 12:8 voraus.

Die Wetziker konterten mit einer 12:3-Serie, ehe es zum 21:21-Ausgleich kam. Schliesslich schlug das Pendel wieder in die Oberländer Richtung und dank einer Berner Annahmeschwäche gewann Wetzikon den dritten Durchgang.

Ausgeglichenheit als Trumpf

Erst im vierten Satz traten die Kräfteverhältnisse deutlicher zu Tage. «Zuvor haben wir uns gegen ein kämpferisches Oberdiessbach schwer getan in unserer Favoritenrolle. Aber am Ende haben wir dank unseres ausgeglichenen Kaders die Oberhand behalten», sagte Fabian Laumer nach der Partie.

Das deutliche Ergebnis von 25:17 im letzten Satz kam vor allem zustande, weil es den Wetzikern nun gelang, das Berner Spiel mit Aufschlag, Block und Verteidigung wirkungsvoll unter Druck zu setzen. (mgy)

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