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Wetzikon gewinnt das Spitzenspiel

Volleyball NLB

Wetzikon gewinnt das Spitzenspiel

Der VBC Wetzikon hat mit dem 3:0-Sieg gegen Schönenwerd einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht.

Redaktion
Züriost
Montag, 24. Februar 2020, 16:21 Uhr Volleyball NLB
Die Wetziker Volleyballer sind in der Abstiegsrunde der NLB auf Kurs Richtung Ligaerhalt.
Archivfoto: David Kündig

Vor dem Spiel lagen die NLB-Teams von Schönenwerd und Wetzikon punktgleich auf den Plätzen eins und zwei. Durch einen 3:0-Auswärtssieg setzen sich die Oberländer jetzt deutlich an die Spitze der Abstiegsrunde und setzen die positive Entwicklung der letzten Spiele fort.

Die Betoncoupe Arena in Schönenwerd war in der Vergangenheit selten ein gutes Pflaster für die Wetziker gewesen. Noch im Dezember mussten sie dort eine 0:3-Niederlage einstecken. Doch dieses Mal gingen sie entschlossen ins Spiel. Von Anfang an war die Intensität sichtbar. So sichtbar, dass sich der Schiedsrichter gezwungen sah, Einhalt zu gebieten. Denn strittige Entscheidungen führten zu lautstarken Unmutsäusserungen.

Folgerichtig erhielt Wetzikon schon im ersten Satz eine gelbe Karte. Doch die Intensität tat dem Oberländer Spiel gut, denn die jungen Solothurner waren alles andere als ein einfacher Gegner. Der erste Satz verlief entsprechend eng. Bis zum Stande von 20:19 aus Wetziker Sicht konnte sich kein Team richtig absetzen. Dann nutzten die Oberländer eine kurze Schwächephase der Gastgeber eiskalt aus und gewannen am Ende recht deutlich 25:20. 

Die Fehlerquote sinkt

Auf Messers Schneide stand auch der zweite Durchgang. Wieder verlief das Spiel extrem ausgeglichen. Nicht weniger als fünfzehn Mal lagen beide Teams gleichauf. Letztlich konnten sich die Wetziker den Satzgewinn doch noch sichern, nachdem sie eine 24:21-Führung verspielt hatten.

Im dritten Durchgang blieb das Spiel bis zum Stande von 13:13 eng. Danach gelang es den Oberländern, ihre Fehlerquote deutlich zu reduzieren und den Gegner konsequenter unter Druck zu setzen. In der restlichen Spielzeit punkteten sie sechs von sieben Mal aus der eigenen Annahme und zeigten zudem deutlich bessere Aufschläge. Darum  erarbeiteten sie sich eine solide Führung und gewannen das Spiel am Ende klar. (mgy)

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