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Riders müssen in die Zusatzrunde

Unihockey Frauen NLB

Riders müssen in die Zusatzrunde

Die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti müssen im Playoff-Viertelfinal über die volle Distanz. Der NLB-Qualifikationssieger tut sich gegen Rümlang-Regensdorf schwerer als erwartet.

Redaktion
Züriost
Montag, 17. Februar 2020, 18:12 Uhr Unihockey Frauen NLB
Die Floorball Riders (links Rahel Wichert) bekunden im Viertelfinal Mühe.
Foto: Christian Merz

So hatten sich die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti das erste Playoff-Wochenende der Saisons wohl nicht vorgestellt. Die NLB-Qualifikationssiegerinnen müssen im Playoff-Viertelfinal gegen die Hot Chilis Rümlang-Regensdorf eine Ehrenrunde drehen. In der Best-of-3-Serie steht es nach zwei Partien 1:1.

Die Riders hatten sich diesen Gegner ausgewählt – und sich nicht für den Tabellenachten Uri, sondern für die sechstplatzierten Hot Chilis entschieden. 5:1 und 8:0 hatten sie die Unterländerinnen in der Qualifikation bezwungen.

Ein Feuerwerk zu Beginn

Auch zum Playoffauftakt am Samstag feierten die Riders einen deutlichen Sieg. Beim 9:2-Heimerfolg zeigten sie im ersten Drittel ein Offensivfeuerwerk. 5:0 führten sie nach den ersten 20 Minuten, in denen sie phasenweise Einbahnunihockey zeigten. Dass sie die ersten fünf Minuten des zweiten Drittels verschliefen und zwei Gegentreffer kassierten, brachte die Oberländerinnen nicht aus dem  Konzept – sie brachten den Sieg souverän ins Trockene.

Entscheidender Penalty

Ganz anders am Sonntag. Zwar gingen die Oberländerinnen auch im Auswärtsspiel in Führung, bei Spielmitte lagen sie 2:0 in Front. Aber diesmal gelang es ihnen nicht so stark Druck auszuüben wie am Vortag. In der strafenreiche Partie verkürzte Rümlang-Regensdorf noch vor der zweiten Pause per Penalty und glich in der 49. Minute aus. Die Riders glänzten nicht eben mit Effizienz vor dem Tor – sowohl in der regulären Spielzeit als auch in der Verlängerung. Ein weiterer Penalty für die Gastgeberinnen brachte in der 65. Minute die Entscheidung.

Die Konkurrenz ist schon durch

Am nächsten Samstag kommt es damit unerwartet zur«Belle» in der Rütner Sporthalle Schwarz. Während die Riders über die volle Distanz gehen müssen, setzten sich in den anderen Viertelfinalserien die Favoriten auf kürzestem Weg durch. Lejon Zäziwil, Appenzell und Waldkirch-St. Gallen – der Riders-Gegner in einem allfälligen Halbfinal – geniessen im Gegensatz zu den Oberländerinnen ein freies Wochenende. (zo)

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