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Die Ustermer Hoffnungen sind geplatzt

Playouts statt NLA-Playoffs

Die Ustermer Hoffnungen sind geplatzt

Nach zwei weiteren Niederlagen ist klar: Der UHC Uster verpasst den Sprung in die Top 8.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 09. Februar 2020, 20:01 Uhr Playouts statt NLA-Playoffs
Konsternation auf der Spielerbank: Die Niederlage gegen GC besiegelte Usters Schicksal.
Foto: Christian Merz

Mit der 3:5-Niederlage im Derby gegen GC und dem gleichzeitigen Sieg von Chur über Sarnen ist es eine Runde vor Abschluss der NLA-Qualifikation in Stein gemeisselt. Nach zweimaliger Playoff-Teilnahme muss der UHC Uster in diesem Frühjahr wieder Playoutluft atmen.

Das nun neu zu definierende Ziel wird wenig überraschend darin bestehen, die Saison so schnell wie möglich zu beenden. 

«Wir hatten heute genügend Chancen, um mehr als drei Tore zu erzielen.»

Simon Suter, Stürmer UHC Uster

Tritt die Mannschaft in den Spielen gegen Sarnen oder Thun – der Gegner ist noch offen − an wie gegen die Hoppers, muss man sich bei den Ustermern wenig Angst bezüglich eines allfälligen «worst case» machen.

Stürmer Simon Suter hebt gleichwohl den Mahnfinger: «Wir dürfen das auf keinen Fall unterschätzen. Die Spiele gegen diese beiden Gegner in der Quali waren in drei von vier Fällen sehr eng. Wir müssen uns nach der Enttäuschung der verpassten Playoffs wieder aufraffen und für die neue Herausforderung parat sein.»

Die Kaltblütigkeit fehlt

Vorwerfen lassen müssen sich die Ustermer nach der Partie am Sonntag gegen die Stadtzürcher nicht viel. Es war ein ganz anderer, markant besserer Auftritt des Teams von Mika Heinonen als in den drei Spielen zuvor.

Das Heimteam, das am Vorabend in Malans eine 1:8-Niederlage kassiert hatte, sorgte mit seinem kämpferischen und engagierten Auftritt für Derbyatmosphäre im Buchholz. Kritik gab es eigentlich einzig an der wiederum mangelhaften Chancenauswertung zu üben.

Wieder kein Tor: Raphael Berwegers Abschluss bleibt ohne Ertrag. (Foto: Christian Merz)

Uster agierte in der Offensivzone zwar bemüht, aber zu häufig erfolglos. Oft wurde der eine Pass zuviel gespielt, der dann nicht genau genug zum Mitspieler fand, oder aber der Abschluss war zu direkt auf GC-Keeper Pascal Meier gezielt. 

Zweimal machten die Ustermer im letzten Abschnitt einen Rückstand wett – erst das 0:2, später dann das 2:3.  Anderthalb Minuten vor der Schlusssirene aber gelang GC-Schwede Daniel Johnsson aus der Drehung das wegweisende Tor zum 3:4.

Uster-Goalie Janik Feiner war bei dieser Aktion durch zwei eigene Leute die Sicht verdeckt. Sieben Sekunden vor Schluss erzielte Daniel Steiger noch das 3:5. (Philipp Wyss)

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