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Unihockey 1. Liga

«Pfanni» bleibt im Playoff-Rennen

8:7 nach Verlängerung: Pfannenstiel holt den dringend benötigten Sieg.

Redaktion
Züriost
Montag, 20. Januar 2020, 15:30 Uhr Unihockey 1. Liga
Thiemo Scharfenberger erlöste den UHC Pfannenstiel in der Verlängerung.
Foto: Christian Merz

Nach einer veritablen Achterbahnfahrt im Spiel gegen Bassersdorf-Nürensdorf lebt beim UHC Pfannenstiel die Hoffnung auf den Playoff-Einzug weiterhin. «Pfanni» bezwang die Unterländer nach einem schwachen Startdrittel und zwischenzeitlichem Dreitore-Defizit 8:7 nach Verlängerung. Thiemo Scharfenberger erwischte den Gästetorhüter in der 62. Minute mit etwas Glück. Er sicherte seinem Team damit den wichtigen Zusatzpunkt.

«Wir wussten von Anfang an, dass wir gewinnen müssen, um im Playoff-Rennen zu bleiben», sagte Stürmer Florian Nideröst. «Mit viel Moral und Teamgeist konnten wir das Spiel für uns entscheiden.»

Zwei Runden vor Abschluss der Qualifikation liegt Pfannenstiel als Neunter drei Punkte hinter dem letzten Playoff-Platz. Der Erstligist hat allerdings ein schweres Restprogramm. Der NLB-Absteiger trifft noch auf den Tabellendritten Limmattal sowie auf Leader Bülach.  

Torreiche drei Minuten

Nach dem Startdrittel gegen Bassersdorf-Nürensdorf sah es für den UHC Pfannenstiel bitter aus. 0:3 lag er hinten, der vierte Gegentreffer kurz vor der Pausensirene war nach langen Diskussionen annulliert worden. 

Erfolgreich: Fabio Luchsinger (hinten) trifft für Pfannenstiel zum 3:3. (Foto: Christian Merz)

«Pfanni» druckvoller und aggressiver, das provozierte bei den Gästen einige Fehler. Innerhalb von knapp drei Minuten fand das Heimteam zurück in die Begegnung. Bartenstein, Scharfenberger und Luchsinger trafen. Die Unterländer waren nicht etwa geschockt, sondern hatten ihrerseits Antworten bereit, sodass Pfannenstiel auch zur zweiten Pause (4:5) zurücklag.

Die Oberländer liessen sich davon aber nicht beirren. Sie trafen zu Beginn des Schlussdrittels dreimal hintereinander und hatten mit dem 7:5 plötzlich die besseren Karten in den Händen.

Die Euphorie erhielt aber schnell einen Dämpfer. Nideröst traf seinen Gegenspieler unglücklich am Kopf und kassierte dafür eine Fünfminuten-Strafe. «Pfanni» musste in dieser zwar nur das 7:6 einstecken, Bischofberger (56.) genoss danach aber zu viel Platz und traf zum 7:7. Deshalb wurde eine Verlängerung fällig. (cma)

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