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Wichtiger Sieg

Uster mit wenig Risiko zum Erfolgserlebnis

Der UHC Uster gewinnt das NLA-Kantonsduell gegen Rychenberg Winterthur 2:1 nach Penaltyschiessen.

Redaktion
Züriost
Mittwoch, 11. Dezember 2019, 21:34 Uhr Wichtiger Sieg

Der UHC Uster wartet gegen den direkten Strichkonkurrenten Rychenberg Winterthur mit der dringend notwendigen Erfolgsmeldung auf.

Da der 2:1-Sieg in einer umkämpften und ausgeglichenen Partie erst im Penaltyschiessen zustande kommt, beträgt der Rückstand des NLA-Neunten auf den Gegner dieses Abends aber immer noch drei Punkte.

Man merkte dem Auftritt beider Teams ab den ersten Minuten an, um wie viel es ging. Beide Mannschaften vermieden jegliches Risiko, gaben der sicheren Defensive den Vorzug gegenüber einer stürmischen Offensive, was eine eher wenig attraktive Partie zur Folge hatte.

Trotzdem ergaben sich vereinzelte Chancen, die jedoch von Janik Feiner auf Ustermer sowie von Nicolas Schüpbach auf Winterthurer Seite zunichte gemacht wurden.

Ein rarer Höhepunkt

Spätes Highlight im Startdrittel war das Ustermer Führungstor: Florian Bolliger passte nach einem Solo bis tief in die Winterthurer Spielhälfte zu Verteidigerkollege Fabian Steiger, der den Schuss antäuschte, jedoch den Ball quer zum frei postierten Niko Juhola spielte, der keine Probleme hatte, zum 1:0 einzunetzen.

Im Mitteldrittel intensivierte Rychenberg zwar das Forechecking etwas, aber ohne dass sich am Charakter der Partie etwas änderte. Während Schüpbach in diesem Abschnitt nahezu arbeitslos blieb, hatte der UHCU Glück, als Feiner erfolgreich gegen Tobias Studer intervenieren konnte (23.) und als dessen Stürmerkollege Michel Wöcke den Ball am Ustermer Tor vorbeischob (31.).

Entscheidend war aber, dass 26 Sekunden vor der Pausensirene Simon Suter wegen Stockschlags auf die Strafbank beordert wurde. Zwar nutzten die Gäste die Überzahl zu Beginn des Schlussdrittels nicht direkt, aber nur vier Sekunden nach Suters Rückkehr erwischte Tuomas Iiskola Feiner mit einem Schlenzer in die entfernte Ecke.

Juholas Pfostentreffer

In der Folge hatten beide Teams Chancen, die Partie zu entscheiden. Aber Schüpbach intervenierte innerhalb von 35 Sekunden reflexartig gegen die Geschosse von Juhola und Urner, während auf der Gegenseite Harry Braillard zwei Gelegenheiten nicht verwerten konnte, sodass die Verlängerung logische Konsequenz war.

Knapp anderthalb Minuten vor Ablauf dieser Overtime konnte Rychenbergs Nils Conrad den auf Schüpbach zustürmenden Timon Stäubli nur noch mit regelwidrigen Mitteln am Abschluss hindern; Juhola setzte den fälligen Strafstoss jedoch an den Pfosten.

Das Penaltyschiessen war nach acht Schützen zugunsten der Ustermer entschieden, nachdem Studer ebenfalls nur das Gestänge getroffen hatte. (uhcu)

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