×

Immer noch zu viele Schwächephasen

Wetziker NLB-Volleyballer

Immer noch zu viele Schwächephasen

Der VBC Wetzikon hat gegen St. Gallen gute Momente, verliert aber dennoch 1:3.

Redaktion
Züriost
Montag, 09. Dezember 2019, 12:31 Uhr Wetziker NLB-Volleyballer
Die Wetziker NLB-Volleyballer (Alessandro Rigamonti, vorne) mussten die nächste Niederlage einstecken.
Foto: Christian Merz

Trotz einer deutlich verbesserten Leistung gegenüber den letzten Spielen konnte der VBC Wetzikon die fünfte Niederlage in Serie nicht verhindern. Der Oberländer B-Ligist verlor daheim gegen St. Gallen 1:3. 

Die Wetziker gingen mutig ins Spiel gegen die Gäste, die immerhin vier gestandene NLA-Spieler in ihren Reihen hatten. Bis zum Stande von 7:4 lag Wetzikon auch in Führung, ehe das Team in alte Muster zurückfiel.

Vor allem in Aufstellungen mit Passeur Swen Tobler am Netz leisten sich die Oberländer zu viele Schwächephasen. Gleich sieben Punkte in Folge waren es dieses Mal, die St. Gallen einen komfortablen Vorsprung verschafften. Diesen Vorsprung verwalteten die Ostschweizer in der Folge gut und gewannen den ersten Satz somit deutlich. 

Wieder einmal ein Satzgewinn

Im zweiten Satz lagen die Gäste lange Zeit knapp in Front, doch die Wetziker vermieden eine längere Fehlerserie und konnten daher in Schlagdistanz bleiben. Zur Mitte des Satzes drehten sie auf, verringerten die eigene Fehlerquote und übernahmen bei 14:13 erstmals die Führung.

Mit gutem Einsatz sicherte sich das Heimteam weitere wichtige Punkte, gab die Führung nicht mehr ab und gewann erstmals seit Anfang November wieder einen Satz. 

Doch die Oberländer wollten mehr. Der dritte Durchgang verlief lange ähnlich wie der Zweite – St. Gallen lag vorne, Wetzikon kämpfte sich zurück und übernahm zur Satzmitte die Führung. Dieses Mal aber spielten die Gäste ihre individuelle Klasse besser aus. Unmittelbar, nachdem Wetzikon die Führung übernommen hatte, konterte St. Gallen mit einem 6:2-Sprint und verteidigte den zurückgewonnenen Vorsprung bis zum Schluss.

Die Fehlerquote ist zu hoch

Während sich der zweite und dritte Satz geähnelt hatten, verlief der vierte Durchgang dann wieder in etwa wie der Erste. Wetzikon spielte am Anfang mit und führte, doch kassierte dann eine 1:9-Serie, die die Vorentscheidung brachte.

Damit war die Niederlage besiegelt. Trotz der Leistungssteigerung war die Wetziker Fehlerquote insgesamt immer noch zu hoch. Zwar hatten die Oberländer gute Phasen, in denen sie weniger Fehler machten und mit Angriff und Block den gewohnten Druck aufbauen konnten, doch das Problem der häufigen Leistungseinbrüche bleibt bestehen. 

Im nächsten Spiel gegen den  Tabellenletzten aus Schönenwerd müssen die Wetziker wieder Punkte sammeln, um in der Tabelle nicht weiter abzurutschen. (mgy)

Kommentar schreiben

Kommentar senden