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Uster muss einmal mehr als Verlierer vom Feld

3:6-Niederlage

Uster muss einmal mehr als Verlierer vom Feld

Lange kann der UHC Uster auf Punkte hoffen –​​​​​​​ schliesslich aber unterliegt er im NLA-Duell gegen Wiler-Ersigen.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 24. November 2019, 17:01 Uhr 3:6-Niederlage
Engagiert, aber glücklos: Uster bleibt gegen Wiler-Ersigen ohne Punkte.
Foto: Christian Merz

Der UHC Uster unterlag dem SV Wiler Ersigen im Rahmen der Uster Games trotz einem beherzten Auftritt 3:6. «Das erste Drittel machte den Unterschied», sagte Raphael Berweger danach. Dieses hatte aus Ustermer Sicht 2:4 geendet.

Der Stürmer trug zwar mit zwei persönlichen Treffern die Wahl zum Best-Player davon. So richtig freuen mochte er sich darüber aber nicht, mussten die Ustermer doch einmal mehr als Verlierer vom Feld.

Werners Risiko wird nicht belohnt

Vor dem Schlussdrittel stand es 3:4 – jeder Ausgang war damit noch möglich. Und der UHC Uster investierte im Schlussabschnitt viel, war aufsässig, kämpfte um jeden Ball und blieb öfters in Ballbesitz. Tore aber fielen vorerst keine.

Wiler beschränkte sich primär aufs Kontern, blieb damit aber gefährlich. Keeper Feiner hielt das Heimteam mehr als einmal mit einer sehenswerten Parade im Spiel.

Zwei Minuten vor Spielende entschied Marc Werner, der den erkrankten Mika Heinonen als Ustermer Headcoach vertrat, alles auf eine Karte zu setzen. Er ersetzte Torhüter Feiner durch einen sechsten Feldspieler.

Allerdings blieb Uster in dieser Phase zu ungestüm und konnte keinen Abschluss landen, der die Gäste in ernsthafte Bedrängnis brachte. Im Gegenteil: Väänänen und Pylsy trafen noch ins leere Tor.

Jetzt sind Punkte dringend nötig

Die Ustermer müssen sich vorwerfen lassen, im ersten Drittel nicht bereit und im Abschluss, besonders in der Überzahl, zu wenig effizient gewesen zu sein. Damit schliessen sie die Vorrunde ausserhalb der Playoff-Plätze ab.

Zuletzt reihte man unglückliche und knappe Niederlagen aneinander. Wollen die Ustermer ihre Chancen auf einen Playoffplatz wahren, müssen sie dafür sorgen, dass sie bis zur Weihnachtspause ihr Punktekonto gehörig aufbessern können. (ucu)

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