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Wetzikon verliert Spiel und Hauptangreifer

NLB-Volleyballer im Pech

Wetzikon verliert Spiel und Hauptangreifer

In der Auswärtspartie gegen Volley Amriswil unterlagen die NLB-Männer des VBC Wetzikon klar 0:3.

Redaktion
Züriost
Montag, 11. November 2019, 11:24 Uhr NLB-Volleyballer im Pech
Die Wetziker Nicolai Gautschi und Max Gay am Netz.
Foto: David Kündig

Der ungeschlagene Tabellenführer Allschwil war in allen Belangen stärker, die Oberländer erwischten dazu einen erschreckend schwachen Tag.

«Wir haben gegen einen klar besseren Gegner verloren.»

Kai Driessen, VBC Wetzikon

«Wir haben heute gegen einen klar besseren Gegner verloren», resümierte der Wetziker Kai Driessen. «Wir brachten unsere eigene Leistung nicht und wurden dann auch noch vom Verletzungspech heimgesucht. Doch wir schauen positiv in die Zukunft.»

Im Gegensatz zum ersten NLB-Jahr verfügen die Oberländer heuer über ein grösseres Kader. Inwieweit der Ausfall kompensiert werden kann, wird bereits das nächste Schlüsselspiel gegen Züri Unterland zeigen.

Gautschis fatale Landung

Im ersten Satz kamen die Wetziker zunächst nicht richtig ins Spiel. Als es dann endlich etwas besser lief, wurde die Aufholjagd von einer starken Serviceserie des Thurgauers Nikolaj Hjort gestoppt. Ganze zehn Punkte machten die Amriswiler dabei und zogen auf 18:5 davon.

Damit war die Entscheidung im ersten Satz gefallen, doch es kam noch schlechter aus Wetziker Sicht. Hauptangreifer Nicolai Gautschi zog sich bei einem Block eine Sprunggelenks-Verletzung zu, als er auf dem Fuss eines gegnerischen Angreifers landete. Wie lange er ausfallen wird, werden erst die ärztliche Untersuchungen der nächsten Tage zeigen.

Den zweite Satz bestimmte zu Beginn wieder der Gastgeber, doch dann kam Wetzikon etwas besser in die Partie, holte den Rückstand auf und glich beim Stand von 14:14 aus.

Noch eine Verletzung

Prompt ereignete sich die nächste Verletzung bei Wetzikon. Patrice Gobar kugelte sich bei einem Block den kleinen Finger aus. Nach einer schmerzhaften Behandlungspause konnte er jedoch weiterspielen. Allerdings verloren die Wetziker den Faden, Amriswil zog vorentscheidend davon.

Im dritten Satz versuchte der Wetziker Coach Ernst Rüdisüli mit Umstellungen die Wende herbeizuführen. Doch wie schon in den beiden vorherigen Sätzen gelang es Wetzikon nicht ein einziges Mal, in Führung zu gehen.

Im dritten Satz war der Thurgauer Spielaufbau wieder extrem souverän und so sicherten sich die Hausherren den deutlichen und verdienten Sieg. (mgy)

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