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Fabelrekord beim Premierenstart für Greifenseer

Wenk pulverisiert Bestzeit

Fabelrekord beim Premierenstart für Greifenseer

Der Greifenseer Stephan Wenk war am Transruinaulta-Trailmarathon eine Klasse für sich.

Redaktion
Züriost
Montag, 21. Oktober 2019, 17:47 Uhr Wenk pulverisiert Bestzeit
Stephan Wenk während seinem Rekordlauf.
alphafoto.com

Er kam, sah und siegte. Und dies in überaus eindrücklicher Manier. Gerade einmal 3:05:14 Stunden benötigte der Greifenseer Stephan Wenk für die 42,2 Kilometer des Transruinaulta, die ihn und weitere knapp 460 Läuferinnen und Läufer von Ilanz durch die urtümliche Rheinschlucht und weiter nach Thusis führten. Auf der abwechslungs- und anforderungsreichen Strecke waren nicht weniger als 1800 Höhenmeter zu meistern. Wenk tat dies mit Bravour – und so schnell wie kein Läufer bei den vorangegangenen fünf Austragungen.

«Es war ein hervorragender Vorbereitungswettkampf.»
Stephan Wenk

Den vor zwölf Monaten von Ralf Birchmeier realisierten Streckenrekord pulverisierte der Oberländer bei seiner ersten Teilnahme um bemerkenswerte 9:48 Minuten auf 3:05:14 Stunden. «Stephan Wenk lief in einer anderen Liga», sagte der geschlagene Birchmeier anerkennend. Er hatte den Lauf etwa fünf Minuten vor dem späteren Gewinner in Angriff genommen und blieb in 3:14:01 Stunden ebenfalls unter seiner letztjährigen Siegerzeit.

Parat für die WM

«Ich wusste, dass Ralf ungefähr fünf Minuten vor mir startete und kaum ein anderer Läufer schneller sein wird als er», sagte Wenk. Von Beginn weg lief der 37-Jährige «mein eigenes Rennen». Die ersten 14 Kilometer, nach denen er die Spitzenposition übernahm, legte er in 43:23 Minuten zurück, «womit ich mit einer Endzeit von knapp unter drei Stunden spekulierte». Diese verfehlte er zwar; der Transruinaulta gab ihm jedoch die Gewissheit, «parat zu sein». Denn Mitte November startet Wenk an der Berglauf-WM im argentinischen Villa La Angostura. «Jenes Rennen ist praktisch gleich lang und weist ähnlich viele Höhenmeter wie der Transruinaulta auf. Insofern war er ein hervorragender Vorbereitungswettkampf.» (Anita Fuchs)

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