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Überzeit für den UHC Uster

Ustermer müssen ins Penaltyschiessen

Überzeit für den UHC Uster

Der UHC Uster hat von drei budgetierten Punkten gegen Thun nur deren zwei gewonnen. Die Ustermer siegten 5:4 nach Penaltyschiessen.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 20. Oktober 2019, 20:34 Uhr Ustermer müssen ins Penaltyschiessen
Niko Juhola (rechts) zeigte gegen Thun eine starke Leistung.
Archivfoto: Robert Pfiffner

Viel Aufwand, zu wenig Ertrag: Gegen den UHC Thun setzt sich der UHC Uster beim 5:4 erst im Penaltyschiessen durch. Die mangelhafte Chancenauswertung verhinderte, dass gegen die erst mit einem Sieg gegen NLA-Aufsteiger Sarnen auf dem vorletzten Tabellenplatz rangierenden Thuner die vollen drei Punkte verbucht werden konnten.

Dass Niko Juhola als einziger beim entscheidenden Penaltyschiessen reüssierte, hatte eine gewisse Logik. Der finnische Topscorer des UHC Uster war bereits während der regulären Spielzeit mit einem Tor sowie zwei wunderschönen Assists der auffälligste Akteur auf dem Platz.

«Das war extrem wichtig, denn Thun hatte in dieser Schlussphase das Momentum auf seiner Seite.»
Uster-Stürmer Nikola Juhola über das späte 4:4.

Das Penaltyschiessen war auch deswegen sinnbildlich für das Spiel der Ustermer an diesem Abend, weil die anderen vier Schützen des Heimteams allesamt den Ball nicht einmal aufs Tor brachten, was die mangelhafte Chancenauswertung des Gastgebers relativ gut wiedergab.

Uster-Keeper Nicolas Brütsch hatte sich hingegen mit vier Paraden auszuzeichnen, damit die Berner Oberländer in dieser entscheidenden Phase ohne Torerfolg blieben; gegen Jan Řehoř rettete die Latte.

Es droht der Nuller

Zwei Minuten vor Ende des dritten Spielabschnitts hatte Timon Stäubli die grosse Möglichkeit, den Sieg ohne die Zusatzschlaufe sicherzustellen, sah den Ball aber von dem in dieser Partie ebenfalls gut disponierten Thuner Goalie Sven Körner pariert.

Nur wenige Minuten zuvor musste man sogar das Schlimmste befürchten, als Jürg Götti die Gäste erstmals in Führung gebracht hatte. Immerhin besorgte Simon Suter mit seinem Tor in der 57. Minute noch den angesichts der Spielanteile und der herausgespielten Chancen mehr als verdienten 4:4-Ausgleich. 

«Das war extrem wichtig, denn Thun hatte in dieser Schlussphase das Momentum auf seiner Seite», sagte Assistgeber Juhola. Er räumte ein, dass dieser Sieg nach den letzten zwei Heimniederlagen sehr bedeutsam war – auch wenn er «nur» mit zwei Punkten belohnt wurde. (ucu)

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