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Diesmal hielt Uster hinten dicht

3:2-Erfolg in Langnau

Diesmal hielt Uster hinten dicht

Uster steigert sich in der Defensive und lässt beim Sieg in Langnau nur zwei Gegentreffer zu.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 06. Oktober 2019, 19:33 Uhr 3:2-Erfolg in Langnau
Joel Kanebjörk schoss den siegbringenden Treffer für Uster in Langnau.
Archivfoto: David Kündig

Der UHC Uster gewinnt unter den Augen des Nationaltrainers David Jansson die NLA-Partie bei den Tigers Langnau 3:2. Die Ustermer profitierten dabei von einer auffälligen Offensivschwäche der Emmentaler.

«Den Sieg haben wir uns wirklich erarbeitet; wir haben viele Chancen kreiert und hinten wenig zugelassen», sagte Uster-Spieler Anjo Urner. Was angesichts der total 27 Gegentore in den drei Partien zuvor die Frage aufwirft, was nun genau besser war. «Wir haben aggressiver gespielt und waren eine Einheit über alle Linien.»

Ein Traumstart

Die Ustermer spielten mit nur zwei Verteidigerpaaren. Dies als Folge der zuletzt instabilen Defensive sowie wegen des krankheitsbedingten Ausfalls von Nicola Heierli. In der Espace-Arena in Biglen erwischten sie einen Traumstart und führten nach nur 41 Sekunden. Timon Stäubli verwertete das Zuspiel von Romano Schubiger, der sich hinter dem gegnerischen Tor durchgesetzt hatte.

In der Folge machte Uster den besseren Eindruck, störte Langnau früh verhinderte einen kontrollierten Aufbau des Heimteams. Die Langnauer waren selten länger in Ballbesitz und in der Offensive erstaunlich harmlos.

Auch zu Beginn des Mitteldrittels wusste Uster zu gefallen, zog bei personellem Gleichstand gar so etwas wie ein Powerplay auf. Doch vielleicht waren die Ustermer etwas zu selbstsicher und agierten deshalb in der 23. Minute vor dem eigenen Tor mit jener Dosis zuviel Risiko, die mit dem Langnauer Ausgleich bestraft wurde. Der Treffer löste die Blockade beim Heimteam; die Tigers waren nun phasenweise spielbestimmend.

Urners wichtiger Treffer

Gold wert war deshalb das frühe Tor von Anjo Urner im Schlussdrittel. Er schob einen Abpraller nach einem Schuss Kanebjörks ins Tor, was den Gästen Sicherheit verlieh. Wunderbar anzuschauen war dann das Solo von Kanebjörk in der 49. Minute, das er mit einem Trickschuss zum 3:1 abschloss.

Dass Uster in der Schlussminute doch noch zittern musste, lag daran, dass Niko Juhola zweieinhalb Minuten eine Strafe kassierte und die Emmentaler in der dritten Überzahl erstmals reüssieren konnten. (ucu)

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