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Wenk überrascht sich selber

Oberländer am Jungfrau-Marathon

Wenk überrascht sich selber

Ein Trio aus der Region liefert am Jungfrau-Marathon überzeugende Leistungen ab. Stephan Wenk, Theres Leboeuf und Melina Frei laufen allesamt in die Top 8.

Redaktion
Züriost
Dienstag, 10. September 2019, 15:02 Uhr Oberländer am Jungfrau-Marathon

Der Temperaturunterschied zwischen dem Start in Interlaken und dem Ziel auf der kleinen Scheidegg ist rund 15 Grad. Es ist kühl, nass und neblig. Die unwirtlichen Bedingungen erschweren die Aufgabe am Jungfrau-Marathon mit seinen 1829 Höhenmetern zusätzlich.

Ein Trio aus dem Zürcher Oberland und dem Glattal lässt sich davon allerdings nicht beeindrucken. Der Greifenseer Stephan Wenk beispielsweise.

Weil er unlängst durch eine Bronchitis gestoppt wurde, startet er ohne grosse Erwartungen. Doch Wenk übertrifft sich selber. Für einen kurzen Augenblick liegt er gar an vierter Stelle, das Ziel erreicht er auf Rang 6. 

Wie im Vorjahr. Wenk hat doppelt Grund zur Freude. Der 36-Jährige ist in der vom Schotten Robbie Simpson gewonnenen Männerkategorie bester Schweizer. Und stellt eine persönliche Bestzeit auf.

Wenks Freude ist verständlich. «Das ist eine grosse Überraschung», schreibt er auf Instagram.  

Podestplatz für Leboeuf 

Bei den Frauen schafft die aus Rüti stammende und jetzt in Aigle wohnende Theres Leboeuf gar den Sprung aufs Podest. Einzig die Schweizerin Simone Troxler meistert die Strecke schneller als die Oberländerin.

Im Ziel liegt die 34-Jährige Leboeuf, die heuer an der Berglauf-EM in Zermatt startete, rund anderthalb Minuten hinter der Siegerin.

Kurz darauf haben auch für Melina Frei aus Dübendorf die Strapazen ein Ende. Sie trifft als Achte auf der kleinen Scheidegg ein. (zo)

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