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Noch zwei Rekorde und ein Quotenplatz

Ustermer an Schwimm-WM

Noch zwei Rekorde und ein Quotenplatz

Am letzten Tag der Schwimm-WM bejubelte das SCUW-Trio Kost, Ugolkova und Touretski die Olympia-Qualifikation.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 28. Juli 2019, 11:39 Uhr Ustermer an Schwimm-WM
Maria Ugolkova vom SCUW freut sich über den Erfolg mit der Staffel.
Keystone

Die Schweizer Frauenstaffel über 4x100 m Lagen klassierte sich am letzten Tag der WM in Gwangju mit Landesrekord im 11. Rang und sicherte sich etwas überraschend einen Olympia-Quotenplatz.

Nina Kost, Sascha Touretski, Maria Ugolkova (alle vom SC Uster Wallisellen) sowie Lisa Mamié benötigten für die jeweils zwei Bahnlängen in den vier Schwimmstilen nur 4:01,85. Damit unterboten sie den im Vorjahr an der EM in Glasgow aufgestellten Schweizer Rekord gleich um 2,53 Sekunden.

Crawlstaffel hatte noch enttäuscht

Die Schweizerinnen durften sich über den am Ende doch noch sichergestellten Quotenplatz für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio freuen. Denn am ersten WM-Tag hatten Kost, Touretski, Ugolkova und Noemi Girardet über 4x100 m Crawl schwer enttäuscht, als sie weit über der nationalen Bestmarke geblieben waren und als 13. das Staffelticket für die Sommerspiele knapp verpasst hatten.

Dank dem Exploit der Frauen-Lagenstaffel ist bereits zwölf Monate vor Tokio 2020 klar, dass Swiss Swimming an den Olympischen Spielen mit mindestens acht Athleten vertreten sein wird. Am Freitag waren in Gwangju die Männer mit dem Ustermer Antonio Djakovic über 4x200 m Crawl Zwölfte geworden, was ebenfalls einen Quotenplatz eingebracht hatte.

Auch Mixed-Staffel mit Rekord

Am Samstag hatten Ugolkova und Djakovic mit der Mixedstaffel über 4x100 m Crawl den Landesrekord deutlich verbessert und sich im 11. Rang klassiert.

 

Roman Mityukov, Antonio Djakovic, Maria Ugolkova und Noemi Girardet schlugen nach 3:29,14 an. Vor vier Jahren an der WM in Kasan hatten Ugolkova und Girardet zusammen mit Lukas Räuftlin und Jean-Baptiste Febo 5,58 Sekunden länger benötigt. In Südkorea fehlten dem Schweizer Quartett knapp zwei Sekunden zur Qualifikation für den Final.

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