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Djakovic holt mit der Staffel das Olympia-Ticket

Ustermer Schwimmer

Djakovic holt mit der Staffel das Olympia-Ticket

Antonio Djakovic vom SC Uster Wallisellen erschwamm sich mit der Staffel an der WM einen Olympia-Quotenplatz. Für seine Klubkolleginnen Maria Ugolkova und Sasha Touretski war am sechsten WM-Tag nicht viel zu holen.

Redaktion
Züriost
Freitag, 26. Juli 2019, 09:52 Uhr Ustermer Schwimmer
Antonio Djakovic und seine Staffelkollegen Jérémy Desplanches, Nils Liess und Aleksi Schmid (von links).
Keystone

An der WM im südkoreanischen Gwangju sicherte sich Antonio Djakovic vom SC Uster-Wallisellen mit der Schweizer 4x200-m-Crawlstaffel für Tokio 2020 einen Quotenplatz.

Die Bestmarke pulverisiert

Startschwimmer Djakovic, gefolgt von Nils Liess, Aleksi Schmid und Jérémy Desplanches, dem Silbermedaillengewinner über 200 m Lagen vom Donnertsag, bildeten das sehr ausgeglichene Schweizer Quartett. Dieses pulverisierte den Landesrekord regelrecht. In 7:12:08 wurde die seit der WM 2015 bestehende Marke um fast sechs Sekunden unterboten. Diese reichte im Vorlauf unter 22 teilnehmenden Nationen zum 12. Platz.

Die Top-12-Staffeln dieser WM erhalten vom Schwimm-Weltverband FINA einen Quotenplatz für die nächsten Sommer in Tokio stattfindenden Olympischen Spiele. «Ich bin sehr zufrieden mit der Männer-Staffel. Die Jungs haben gefightet und sich die direkte Olympia-Qualifikation verdient», sagte Markus Buck. Gleichzeitig betonte der Swiss-Swimming-Leistungssportchef, dass nur «die Staffel nun qualifiziert ist, die Staffelschwimmer stehen noch nicht endgültig fest».

Ugolkova mit weiterem Rekord

Den Vorstoss in die Top 8 verfehlte die Schweizer Männerstaffel allerdings deutlich. Für die WM-Finalteilnahme war eine Zeit von 7:08,45 nötig. Auch die zwei weiteren Ustermerinnen, die am sechsten WM-Tag im Vorlauf im Einsatz standen, schieden aus. Maria Ugolkova wurde in ihrer Nebendisziplin 200 m Rücken 25. Die WM-Neunte über 200 m Lagen schlug dabei mit Landesrekord an. In 2:13,26 unterbot sie die Bestmarke von Martina van Berkel vom April 2017 um acht Hundertstel. Ebenfalls den 25. Platz belegte Sasha Touretski über 50 m Delfin. (sda/zo)

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