×

Zügers dominierten in Turbenthal

49. Sommerspringen

Zügers dominierten in Turbenthal

Über tausend Paare starteten am Sommerspringen in Turbenthal in 23 Prüfungen. In den Hauptprüfungen waren die Geschwister Züger nicht zu bezwingen.

Redaktion
Züriost
Montag, 15. Juli 2019, 09:32 Uhr 49. Sommerspringen

Am Sonntag standen am 49. Sommerspringen in Turbenthal die beiden Hauptprüfungen über 140 Zentimeter auf dem Programm. Hierbei fiel hauptsächlich ein Name: Züger. Die Geschwister Philipp und Annina Züger (Galgenen), beides Mitglieder des nationalen Elitekaders, waren nicht zu bezwingen.

Eine Frage der Geduld

Zuerst war Philipp Züger an der Reihe und entschied die erste Prüfung mit einem Doppelsieg für sich. Die zweite Prüfung wurde mit Stechen ausgetragen. «Der Normalparcours ist sehr variantenreich gestellt und fordert daher allerlei Geschick seitens der Reiterpaare», sagte Parcoursbauer Bruno Minnig. Acht von 60 Pferden schafften den Parcours fehlerfrei, davon fünf unter dem Sattel von Philipp oder Annina Züger. Insbesondere auf der Schlusslinie, die aus idealerweise sieben Galoppsprüngen bestand, verloren einige Reiter die Geduld und scheiterten oft am letzten Hindernis.

Im Stechparcours ritt Philipp Züger mit Cantata II als erster fehlerfrei ins Ziel und doppelte mit seinem zweiten Pferd Acolino nach. Es schien, als ob Ariane Muff (Aedermannsdorf) mit Diamante IV diese Vorlage schlagen könnte, doch fiel die Stange beim letzten Sprung. Zuletzt war nochmals Annina Züger an der Reihe. In souveräner Weise meisterte sie mit Douglass Chavannais den Parcours und konnte sich damit vor ihrem grossen Bruder als Siegerin feiern lassen.

Entscheidung am letzten Sprung

Zweites sportliches Highlight war der Final im OCC-Cup. Den Wettbewerb des Ostschweizer Concours-Club entschied Esther Sennhauser (Bettwiesen) mit Bodet M für sich und holte damit auch den Gesamtsieg. Sechs Paare meisterten den anspruchsvollen Parcours fehlerfrei, darunter drei der vier bestrangierten in der Gesamtwertung.

Im Stechen ritt Vorjahressiegerin Sennhauser in gekonnter Manier und mit ehrgeiziger Linienwahl ohne Fehler ins Ziel. Sandra Baumgartner (Gossau SG) war als Gesamtführende gefordert. Zeitgleich und in ähnlicher Linienwahl wie Sennhauser galoppierte sie in Richtung Schlusssprung, doch die Stange fiel. Sennhauser gewann und setzte sich auch in der Jahreswertung an die Spitze. Sean Baumgartner (Rickenbach) belegte Platz drei. 

Im kleinen Final über 115 Zentimeter qualifizierten sich elf Paare für das Stechen. Karl Leysinger (Gütighausen) setzte sich auf Up Welling vor Monika Krähenbühl (Russikon) mit Quanta und Rahel Fuchs (Wängi) mit Della Felicita durch. (Corin Koch)

Kommentar schreiben

Kommentar senden