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Rancan und die Pfäffiker verpassen das Podest

OL-Fünferstaffel

Rancan und die Pfäffiker verpassen das Podest

Lange lief die OLG Pfäffikon an der Fünferstaffel um den Sieg mit. Ausgerechnet Aushängeschild Riccardo Rancan beging aber zu viele Fehler.

Redaktion
Züriost
Donnerstag, 27. Juni 2019, 08:00 Uhr OL-Fünferstaffel
Peter Wylenmann (rechts, Startnummer 3) legte gut vor - am Ende verpasste Pfäffikon aber die Top-3.
Beat Meier

Während zwei Stunden und fünfzehn Minuten durfte die OLG Pfäffikon in Teufen vom erstmaligen Sieg an der traditionellen Schweizer OL-Fünferstaffel träumen. So lange hielt die Truppe an der Spitze mit. Dann aber konnte Riccardo Rancan die einmalige Chance nicht nutzen.

Vor einer Woche in Finnland bei der Jukkola-Staffel hatte sich der Ustermer erstmals in dieser Saison wirklich gut gefühlt und mit einem starken Lauf aufgewartet. Nun fehlten Geschwindigkeit und Sicherheit – und ihm unterliefen mehrere Missgeschicke. Junior Fabian Aebersold nutzte eines davon und erlief den Sieg für die White Tigers aus Biel.

Ratloser Rancan

Die Pfäffiker verpassten das Podest als Vierte um sieben Sekunden. Rancan war schwer enttäuscht: «Ich weiss nicht, wieso ich heute physisch oft am Anschlag war und auch technisch nicht überzeugen konnte. Ich hoffe, ich kann mich am nächsten Wochenende an den Schweizer Staffelmeisterschaften rehabilitieren.» Dann wird er mit Andrin Gründler und Andrin Bieri erneut um ein Topresultat laufen, um dann an den WM-Selektionsläufen in Norwegen die Weichen für den Herbst zu stellen.

Seine Teamkollegen überzeugten: Peter Wylenmann fühlte sich in den Steigungen besonders wohl und hielt als Senior H50 mit den Elite-Frauen Natalia Gemperle und Simona Aebersold mit. Andrin Bieri lief auf der zweiten Strecke die drittbeste Zeit und brachte die Pfäffiker in Führung. Diese gab Andrin Gründler zwar ab, doch Coralie Walder machte das auf der Jugend-Strecke wieder wett.

Der Nachwuchs überzeugt

Für Aufsehen sorgte die Pfäffiker Nachwuchsstaffel. Leander Wylenmann, Pascal Schärer, Jonas Wepfer, Lorenz Wylenmann und Mattia Gründler liefen auf den hervorragenden achten Rang. Zwei Teams an der Fünferstaffel in den Top Ten zu haben ist eine Exklusivität. Zudem standen die Pfäffiker mit zehn Teams am Start – nur OL Zimmerberg wusste diese Marke mit elf Staffeln zu übertrumpfen. (mer)

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