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Der «Glücksfall» hört auf

UHC Pfannenstiel auf Trainersuche

Der «Glücksfall» hört auf

Zwei Jahre lang trainierte Marc Werner den UHC Pfannenstiel in der NLB. Nach dem Abstieg in die 1. Liga verlässt der 31-Jährige den Klub. Seine Nachfolge wird nun gesucht.

Redaktion
Züriost
Donnerstag, 25. April 2019, 11:31 Uhr UHC Pfannenstiel auf Trainersuche
Marc Werner ist nicht mehr Trainer des UHC Pfannenstiel.
PD

Mit dem Abstieg des UHC Pfannenstiel nach zwei NLB-Saisons endet auch die Zeit von Marc Werner als Trainer des Fanionteams. Wie der Klub mitteilt, hat sich der 31-Jährige entschieden, sein Engagement nicht weiterzuführen.

Grund dafür ist der grosse Aufwand, wie Teammanager Christof Maurer sagt: «Er hat die Rolle als Chefcoach quasi Tag und Nacht eingenommen, es wurde ihm einfach zu viel.» Obschon seine Zeit mit einem Misserfolg in Form der Relegation endete, habe er das Team weiterentwickelt.

«Passende Trainer gibt es nicht wie Sand am Meer.»
Teammanager Christof Maurer

Pfannenstiel wurde taktisch variabler und konnte in der zweiten NLB-Saison fast mit jedem Gegner mithalten. «Er war ein Glücksfall für uns», sagt Maurer.

Das Zwischenmenschliche ist wichtig

Pfannenstiel war Werners erste Station als Trainer, er stiess im Sommer 2017 als Rückkehrer zum Team, dem er einige Jahre zuvor selber als Spieler angehört hatte. Nun wechselt er als Assistent zum NLA-Team des UHC Uster.

Wie Werners Nachfolge bei «Pfanni» geregelt wird, ist offen. Maurer und Sportchef Claudio Alborghetti wollen in den nächsten Wochen eine neue Lösung finden.

«Passende Trainer gibt es nicht wie Sand am Meer», sagt Maurer. «Es muss zwischenmenschlich stimmen und sportlich soll uns ein neuer Trainer einen Schritt weiterbringen. Die Substanz im Team ist vorhanden.» Denkbar sei auch eine interne Lösung in Form eines Spielertrainers.

«Wir müssen uns erst wieder etablieren.»
Teammanager Christof Maurer

Klar ist: Der direkte Wiederaufstieg in die NLB wird vom neuen Coach nicht erwartet. «Wir hatten den Aufstieg vor zwei Jahren ja auch nicht als Ziel ausgegeben», sagt Maurer.

«Wer mit dem Gefühl in die Erstliga-Saison startet, dass wir am Ende sowieso wieder aufsteigen, landet in den Playouts. Wir müssen uns erst wieder etablieren.» (zo)

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