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Der erste Osterrenntag in Fehraltorf wird durchgeführt

Trotz Schnee und Regen

Der erste Osterrenntag in Fehraltorf wird durchgeführt

Trotz Nässe treten mit Vigo du Verger und Becks die Sieger der drei letzten Austragungen des Osterpreises erneut an. In der von Enattof angeführten jungen Garde erwächst den beiden aber starke Konkurrenz.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 14. April 2019, 13:38 Uhr Trotz Schnee und Regen
Jean-Bernard Matthey und Vigo du Verger zeigten schon oft Spitzenleistungen.
Archivfoto: David Kündig

Endlich ist die Winterpause vorbei und trotz Regen und Schnee beginnt für die deutschschweizer Rennsportbegeisterten am Sonntag auf der Barmatt in Fehraltorf die neue Saison. Acht Wett-Rennen sowie zwei Pony-Trabfahren stehen auf dem Programm.

Bestdotierte Prüfung ist der für ­Traber aus einheimischer Zucht reservierte Inländer Osterpreis. Das Starterfeld lässt sich in zwei Gruppen einteilen, in ältere Routiniers, die das Geschehen auf der Barmatt in den letzten Jahren dominiert haben, und in talentierte jüngere Pferde, die sich erstmals in Fehraltorf versuchen.

Zur ersten Gruppe gehört etwa Vigo du Verger. Der zehnjährige Wallach aus dem Stall des früheren Champions Jean-Bernard Matthey bringt in Fehraltorf stets Spitzenleistungen. 2016 und 2017 hat er den Osterpreis gewonnen, und vor einem Jahr schien er auf dem Weg zum Hattrick, als er auf den letzten Metern abgefangen wurde.

Bezwungen wurde er damals von Becks (Adrian Burger), der ebenfalls wieder antritt. Ihre Eignung für die Fehraltorfer Bahn nicht mehr beweisen müssen auch Bom­bastic du Merle, Ramona Lap und die vom Werriker Theo Fankhauser trainierte Cricia d’Eam.

Alle haben auf der Barmatt schon geglänzt. Fankhauser sieht seine Stute jedoch eher als Platz- denn als Siegkandidatin. «Wir haben an den letzten zwei Sonntagen auf der Barmatt trainiert. Dabei hinterliess sie einen guten Eindruck, wirkte sie motiviert. Doch die Gegner sind stark.»

Eine eindrückliche Bilanz

In der Favoritenrolle sieht Theo Fankhauser den Jüngsten im Feld, den ersten fünfjährigen Enattof. Tatsächlich spricht einiges für den Hengst. Als Sohn von Ready Cash, dem der Nummer eins der europäischen Zuchthengste und der vielfachen Siegerin Isabelle de Bussy, hat er das schnelle Traben in den Genen. Zudem vertritt er mit der Ecurie Turrettini die Nummer eins der Schweizer Rennställe.

Auch die Bilanz von Enattof liest sich eindrücklich. Von den sieben Grasrennen, die er 2018 bestritten hat, beendete er fünf als Erster. Drei der Siege erzielte er auf dem  Aarauer Schachen, der am ehesten mit der ­Barmatt zu vergleichen ist. Doch Enattof ist nicht der Einzige, dem man zutrauen kann, die Hierarchie ins Wanken zu bringen. Auch die sechs Jahre alten Desperado du Merle und Definitely haben die dafür nötige Klasse.

Oberländer Chancen

Neben Cricia d’Eam bringt Theo Fankhauser zwei weitere Pferde an den Start. Während es Kurt Schlatters Vladimir de ­Ginai mit 25 Meter Handicap nicht einfach haben dürfte, sind die Voraussetzungen bei Cora du Châtelet besser. Allerdings scheint die Stute noch nicht in Top-Form zu sein. Im Sulky des Trios wird Theo Fankhausers Tochter Evelyne Hirt sitzen.

Im eröffnenden Galopprennen reitet die Avenches-Siegerin Carina Schneider ihren Skikjöring-Star Pinot. Unmittelbar nach der Walder Rennreiterin folgt der Auftritt des Madetswiler Jakob Frei mit seinem Traber Vidal. (Willi Bär)

Wett-Tipps
Rennen 1: 7 Sing my Song – 6 Ruby Beauty – 5 Molly Marie – 7 Pinot
Rennen 2: 5 Ericeira – 8 Envie Passelais – 3 Brutus de Noyelles – 7 Oberst
Rennen 3: 3 Fleur d’Ipanema – 5 Rosette Delizy – 6 Farha – 7 Murakami
Rennen 4: 7 Enattof – 1 Vigo du Verger – 4 Becks – 5 Desperado du Merle
Rennen 5: 1 Clouds at Night – 2 Parthenius – 4 Gold Street – 6 Ragner
Rennen 6: 7 Semola GK – 5 Uvidus – 8 Vino Paguerie – 6 Balisto de Mai
Rennen 7: 5 Cornwall Cottage – 7 Just Approve – 1 Astrum – 4 Laurenzio
Rennen 8: 8 Porsche Commercial – 1 Amour d’Eté – 5 Classical Charm – 4 Cora du Châtelet

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