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Bitteres Déja-vu für die Riders

Oberländer NLB-Frauen verpassen Titel

Bitteres Déja-vu für die Riders

Die Floorball Riders verlieren im NLB-Final erneut in der «Belle». Besonders bitter: Gegen Mendrisiotto Ligornetto kassierten die Oberländerinnen das entscheidende Tor zum 6:7 in der Verlängerung.

Redaktion
Züriost
Montag, 25. März 2019, 16:03 Uhr Oberländer NLB-Frauen verpassen Titel
Riders vs. Mendrisiotto
Die unter Hälfte des Tores ist blockiert: Das Riders-Duo Katja Timmel (Mitte) und Christa Brünn wehrt sich gegen Sara Sauter.
Foto: PD

Es war angerichtet für die Floorball Riders im NLB-Final. Mit einem 8:3-Auswärtssieg bei Mendrisiotto Ligornetto hatten sich die Oberländerinnen im Tessin zurückgemeldet, eine «Belle» erzwungen und waren mental vermeintlich im Vorteil.

Im dritten und entscheidenden Spiel um den NLB-Titel lagen die Riders dreimal vorne, in der Anfangsphase des Spiels gar für einige Minuten scheinbar beruhigend 3:0.

Doch der Qualifikationssieger erlebte ein bitteres Déja-vu. Wie schon vor einem Jahr, als die Riders im NLB-Final gegen Laupen 1:2 verloren, mussten sie letztlich auch heuer den Gegnerinnen beim Jubeln zusehen. 
 

Nach genau 3:39 Minuten der Verlängerung erzielte Miia Murtorinne das für den Gastgeber so schmerzhafte entscheidende Tor. 6:7 verloren die Oberländerinnen und verpassten es so, eine starke Saison mit dem Titel krönen zu können.

Die erst im dritten NLB-Jahr stehenden Tessinerinnen greifen nun gar nach dem Hauptgewinn. Sie stechen gegen Aergera Giffers um den letzten Platz in der höchsten Liga.

Zulji zeigt sich nervenstark

Die Floorball Riders müssen nach der verpassten Chance derweil ihre Enttäuschung verarbeiten. Sie schafften es vor 270 Zuschauern in der «Belle» nicht, nach dem Schnellstart mit drei Toren innerhalb von nur 6:08 Minuten den Gästen die Luft endgültig zu nehmen.

Und sie brachten auch ihre letzte Führung – Fabienne Thoma traf zum 6:5 (49.) – nicht über die reguläre Spielzeit. 

In der 56. Minute bewies die Tessinerin Adela Zulji Nervenstärke, indem sie einen Penalty zum 6:6 versenkte. Der Ausgleich eröffnete den Gästen letztlich erst die Chance, das Glück durch Miia Murtorinne, eine von drei Finninen im Kader, auf ihre Seite zu zwingen. (zo)

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