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Pfannenstiel fehlte die letzte Konsequenz

B-Ligist wieder in Rücklage

Pfannenstiel fehlte die letzte Konsequenz

Der UHC Pfannenstiel verliert das dritte Spiel der Playout-Serie auswärts 2:4. Die Oberländer liegen damit in der Best-of-5-Serie gegen Sarganserland 1:2 zurück.

Redaktion
Züriost
Montag, 11. März 2019, 11:14 Uhr B-Ligist wieder in Rücklage
Hängende Köpfe bei den Spielern des UHC Pfannenstiel nach der zweiten Niederlage.
Foto: PD

Nach einem guten Start kam Sarganserland immer besser ins Spiel und nutzte seine Chancen konsequent zuaus. Pfannenstiel war in der Folge zu keiner Reaktion mehr fähig.

Das Spiel begann für die Oberländer, wie schon die beiden vorangegangenen Partien, ideal. Nach nur 76 Sekunden versenkte Bartenstein einen Pass von Hottinger quer in den Slot zum 1:0 Führungstreffer für die Gäste. In den ersten gut fünf Minuten kam «Pfanni» zu weiteren Chancen, liess diese aber ungenutzt und brachte so Sarganserland immer besser ins Spiel.

In der 11. Spielminute führe dann ein Zürcher Ballverlust zu einem altbekannten blitzschnellen Gegenstoss, der Decasper nach Vorlage von Fehr zum 1:1 versenkte.

Sarganserland hatte nun das Spiel im Griff und konnte bis zum ersten Pausentee noch zweimal nachdoppeln. Zuerst profitierte Blumenthal, dass die Zürcher einen Ball nicht konsequent aus der gefährlichen Zone beförderten und knapp zwei Minuten vor der Pause war es Fehr, der erneut einen Gegenstoss zum 3:1 abschloss.

Alle Trümpfe in den Händen

Das Heimteam hatte nach 20 Minuten alle Trümpfe in den Händen und führte auch in dieser Höhe nicht unverdient.

Im zweiten Drittel wollte Pfannenstiel die einfachen Sachen wieder richtig machen, doch sie bekundeten Mühe mit der physischen Spielweise der Sarganser. Um besser ins Spiel zu kommen, bezog Pfannenstiel in der 34. Minute sein Time-Out und reduzierte auf zwei Linien. Erfolg brachte dies vorerst noch keinen.

So sahen sich die Zürcher auch nach 40 Minuten mit einem 1:3-Rückstand konfrontiert. 20 Minuten blieben jedoch um dem Spiel noch die gewünschte Wendung zu geben.

Angetrieben vom treuen Publikum versuchten die Oberländer einen Zacken zuzulegen und suchten nun vermehrt den Abschluss, doch die teils hervorragenden Chancen wollten einfach nicht ins gegnerische Tor.

Auch als in der 50. Spielminute erneut eine Powerplay-Möglichkeit anstand wurden beste Chancen teils fahrlässig vergeben. Erst in der 56. Minute konnte Bier mit einem Distanzschuss den gegnerischen Hüter Mattle zum Anschlusstreffer bezwingen und die Spannung zurück ins Spiel bringen.

Ein herber Dämpfer

Doch nur 34 Sekunden später erlitt die Aufholjagd einen herben Dämpfer, nachdem Studer nach einem hart gepfiffenen Foul für zwei Minuten auf die Strafbank wanderte.

Diese einzige Überzahl-Möglichkeit liess sich Sargans nicht nehmen und erzielte durch Decasper den siegbringenden 4:2-Treffer im Nachschuss. Pfannenstiel versuchte zwar in der Folge nochmals alles, war aber zu keiner Reaktion mehr fähig.

Center Hottinger meinte nach dem Spiel: «Wir haben gut angefangen, aber danach den Faden verloren und so Sargans ins Spiel kommen lassen. Zudem haben wir unsere Chancen zu wenig konsequent ausgespielt.»

Gleich sah es Captain Scharfenberger «Es war ein enges Spiel, das jenes Team gewann, welches weniger Fehler gemacht hat und effizienter war im Abschluss.»

Pfannenstiel sieht sich nun nach drei Spielen mit einem 1:2-Rückstand konfrontiert, wollen die Oberländer den Auf-/Abstiegsspielen gegen einen Erstligisten entrinnen, dann sind am kommenden Wochenende zwei Siege Pflicht. (cma)

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