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«Pfanni» fehlt die Konsequenz

Ärgerliche Niederlage für den UHC Pfannenstiel

«Pfanni» fehlt die Konsequenz

Der UHC Pfannenstiel schien zum Auftakt der Playout-Serie gegen Sarganserland auf dem Weg zum Startsieg. Doch Pfannenstiel wurde für seine Nachlässigkeit bestraft und verlor schliesslich 4:8.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 03. März 2019, 16:05 Uhr Ärgerliche Niederlage für den UHC Pfannenstiel
Sarganserland - Pfanni
Die erste Partie der Playouts zwischen Pfannenstiel und Sarganserland war hart umkämpft.
Foto: PD

4:0 führte der UHC Pfannenstiel im ersten Spiel der Playout-Serie gegen den UHC Sarganserland nach nur 19 Minuten. Der Oberländer NLB-Klub aber geriet danach vom Weg ab.

Er verspielte den scheinbar komfortablen Vorsprung wieder. Letztlich unterlag er den Ostschweizern, die ab dem zweiten Drittel das bessere Team waren, auswärts 4:8. In der Best-of-Serie liegt Pfannenstiel 0:1 im Rückstand. 

«Ein gutes Drittel reicht in den Playouts leider nicht.»
Pfannenstiel-Captain Thiemo Scharfenberger

«Pfanni» muss sich den Vorwurf gefallen lassen, sein Spiel nicht konsequent durchgezogen zu haben und den Gegner mit diversen Unkonzentriertheiten und einfachen Fehlern zurück ins Spiel gebracht zu haben.

«Ein gutes Drittel reicht in den Playouts leider nicht», bedauerte Captain Thiemo Scharfenberger nach der Niederlage. 

Plötzlich nonchalant

Der UHC Pfannenstiel war hervorragend eingestellt. Entsprechend fokussiert und engagiert begannen die Gäste die Partie in Sargans. Dies sollte sich vorerst auszahlen, stellten zweimal Hafner, Carigiet und Huber doch auf 4:0.

Der UHC Sarganserland, der zuletzt achtmal hintereinander verloren hatte, wirkte verunsichert. Doch eine gewisse Nonchalance der Gäste erlaubte es dem Heimteam noch vor der ersten Pause, den Rückstand etwas zu verkürzen.  

Sarganserland startete druckvoller ins Mitteldrittel und erzielte schon früh im Powerplay den zweiten Treffer. Das Heimteam hatte nun mehr von der Begegnung. Ein katastrophaler Wechsel der Gäste kurz nach Spielhälfte stand am Ursprung für das nächste Tor der Sarganserländer. Nur kurz darauf glich der Gastgeber zum 4:4 aus. 

Bartensteins Ärger

Im Schlussdrittel waren vorerst beide Teams bestrebt, kein Gegentor zu erhalten. Das Heimteam war aktiver war und so war es nicht unverdient, dass es sechs Minuten vor dem Ende erstmals in Führung ging.

Der UHC Pfannenstiel machte es seinem Gegner in dieser Phase aber auch viel zu einfach. Ein Ballverlust hinter dem eigenen Tor und zwei freie Sarganser im Slot und es stand 4:5 aus Sicht von «Pfanni».

«Wir müssen uns an der eigenen Nase nehmen.»
Pfannenstiel-Spieler Tim Bartenstein

Als die Gäste in der 56. Spielminute kurz hintereinander zwei weitere Gegentore zum 4:7 kassierten, war die Partie entschieden. 

«Wir müssen uns an der einen Nase nehmen», ärgerte sich Tim Bartenstein hinterher. «Nach einem starken Beginn haben wir das Spiel unnötig aus der Hand gegeben.» (cma)
 

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