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Laupen wird überrannt

NLA-Frauen in Chur chancenlos

Laupen wird überrannt

Zum Auftakt der Playoff-Viertelfinals steht der UHC Laupen gegen den grossen Favoriten Piranha Chur auf verlorenem Posten. Die Laupnerinnen verlieren im Bündnerland 1:9.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 03. März 2019, 18:19 Uhr NLA-Frauen in Chur chancenlos
Rebecca Vontobel (rechts) erzielte das einzige Laupner Tor gegen Piranha Chur.
Archivfoto: Robert Pfiffner

Sein Team müsse unbequem und aufsässig auftreten, hatte Laupen-Trainer Yves Kempf vor Beginn der Playoff-Viertelfinals gegen Piranha Chur gefordert. Und als Ziel ausgegeben, dass der Qualifikationssieger aus dem Bündnerland, der sich seinen Gegner in der ersten Playoff-Runde auswählen konnte, ein nächstes Mal einen Bogen um die Laupnerinnen machen würde. 

Kempfs Hoffnungen aber erfüllten sich zumindest im ersten Spiel der Best-of-Serie-5 nicht. Nach wenigen Minuten und einem fulminanten Churer Auftakt war die Frage nach dem Sieger bereits geklärt. Zwar konnte der NLA-Aufsteiger aus dem Zürcher Oberland im dritten Duell der Saison mit Piranha Chur erstmals eine zweistellige Niederlage vermeiden. Mit 1:9 fiel das Ergebnis allerdings erneut sehr deutlich aus.

Ausgeglichenes Mitteldrittel

Laupen wurde in der Anfangsphase von den Bündnerinnen, die sechs der letzten sieben Meistertitel holten, schlichtweg überrannt. Nicht einmal zwei Minuten hielten die Gäste das torlose Unentschieden, nach knapp neun Minuten lag der NLA-Playoff-Neuling 0:4 hinten und konnte seine Hoffnungen, den Favoriten allenfalls etwas ärgern zu können, schon abschreiben.

Nachdem Piranha Chur sich im ersten Abschnitt offensiv ausgetobt hatte, konnten die Gäste das Mitteldrittel zumindest resultatmässig ausgeglichen gestalten.

In der 38. Minute gelang Verteidigerin Rebecca Vontobel das einzige Tor der Laupnerinnen. Es war das 1:5.

In der Folge trafen aber nur noch die Churerinnen, die vor einer Woche im Cupfinal gegen die Dietlikon-Kloten Jets eine bittere Niederlage kassiert hatten.

Den Schlusspunkt setzte Verteidigerin Flurina Marti in der 60. Minute. Es war Martis zweites Tor. Neben ihr traf einzig noch die Schwedin Mari Aanerud doppelt für Piranha. (zo)

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